Warum ich meine Spiele wieder auf Disk kaufe

Konsolen haben den großen Vorteil, dass man die Spiele ausleihen und verkaufen kann. Einen Singleplayer-Titel wie Uncharted 4 muss nach dem Durchspielen kein Dasein in meiner Spielesammlung fristen sondern kann jemand anderen Freude bereiten.

Auf der anderen Seite versuchen die Hersteller mich mit DLC in Form von Add-Ons oder aufgesetztem Multiplayer daran zu hindern. Uncharted oder Bioshock Infinite hatten meiner Meinung nach nur deswegen einen Multiplayer, damit man sie nicht so schnell wieder verkauft.

Video

Spiele tauschen wie 1996

Vor ein paar Monaten kam meinem Freund Stefan eine geniale Idee: Wir sammeln in einem Google Spreadsheet alle unsere PlayStation 4 Spiele, die wir als Retailversion haben und schicken sie uns bei Bedarf zu. Aktuell befinden sich knapp 120 Spiele in der Liste… und es werden monatlich mehr.

Der Effekt ist, dass wir uns absprechen, ob nun jemand Nioh, Resident Evil 7 oder Horizon Zero Dawn  kauft. Ein Dark Souls 3 kaufe ich mir natürlich trotzdem nach wie vor direkt im PSN Store.

Spiele verkaufen, die einfach schlecht sind

Ein weiterer Vorteil der Spiele auf Disk ist, dass man die schlechten einfach direkt wieder verkaufen kann. Klingt logisch aber dieser Aspekt hat mich bei Fehlkäufen im mittlerweile günstigen PSN Store schon ziemlich geärgert.

Um so besser, dass ich solche Totalausfälle wie Kingdom Hearts 2.8 oder RiME sofort wieder verkaufen konnte. Ich hätte mich sonst wirklich geärgert.

Also: Kauft eure Spiele wieder auf Disk!

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91 Antworten auf „Warum ich meine Spiele wieder auf Disk kaufe“

  1. Das mache ich schon seit dem ich eine Konsole habe. Dies ist in meinen Augen auch einer der größten Punkte der Konsole.
    Was die DLC Politik angeht und wo schon vorher bekannt ist das es einen Season-Pass, DLC´s usw. bei Spielen die zu 90% aus SinglePlayer bestehen gibt, warte ich mit dem Kauf bis es eine GotY, Gold, Deluxe usw. Version erscheint und hole mir diese dann meist. Oder warte mit dem Kauf bis das Spiel nur noch 10-20€ kostet da sind mir dann die DLC´s egal und spiele das Spiel so wie es ist.




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  2. Mit diesem Video hat Sony diese Konsolengeneration gewonnen, noch bevor die erste PS4 verkauft wurde. Microsoft wollte PC Verhältnisse einführen und ist trotz späterem zurückrudern (auch weil der mediale Druck zu groß war) dafür gnadenlos von der Community, die eben doch nicht jeden Blödsinn mitmacht, abgestraft worden. Das Vertrauen war bei vielen Xbox Spielern derart verspielt, dass sehr viele dann plötzlich PS4 kauften.

    Downloads sind zudem höchst verbaucherfeindlich. Es ist ja nicht nur so, dass man ein Spiel nicht weiterverkaufen oder verleihen kann. Oft sind damit auch andere Nachteile wie Accountbindung und Onlinepflicht verbunden, was auch datenschutzrechtlich bedenklich ist. Die digitale Welt bringt in diesen Fällen massive Nachteile mit sich. Hinzu kommt: der Download von 30-50 GB dauert nach wie vor in den meisten Regionen mehrere Stunden.

    Anders ist es bei Musik. Hier ist schon die Dateigröße von einigen wenigen MB pro Titel verbaucherfreundlich. Und bei Preisen von 99 Cent – 1,29€ fällt es nicht ins Gewicht, wenn man mal einen Schrott Titel kauft. Ebenso halte ich das Streamen von Filmen für in Ordnung. Hier schaut man sich bewusst einen bestimmten Film nur ein mal gegen eine Leih-Gebühr an.

    Mittlerweile hat sogar der pay TV Anbieter Sky eine gute Lösung bei Download Filmen gefunden. Seit Juni erhält man zusätzlich zum Download eines Films automatisch zusätzlich eine Bluray zugesendet.




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    1. Anders ist es bei Musik. Hier ist schon die Dateigröße von einigen wenigen MB pro Titel verbaucherfreundlich. Und bei Preisen von 99 Cent – 1,29€ fällt es nicht ins Gewicht, wenn man mal einen Schrott Titel kauft. Ebenso halte ich das Streamen von Filmen für in Ordnung. Hier schaut man sich bewusst einen bestimmten Film nur ein mal gegen eine Leih-Gebühr an.

      Ich sehe da keinen Unterschied, ob man für 15 Euro nun ein MP3-Album, einen HD-Film oder ein Spiel im PS-Store-Sale kauft. Und wer einzelne Lieder für ’nen Euro kauft wird den Titel wohl auch kennen. Wer kommt bei einem Song auch auf die Idee, ihn zu kaufen ohne mal probegehört zu haben? Streamen ist toll bei Filmen, keine Frage. Aber auch erst, seit das Angebot so groß geworden ist und die Qualität durch schnelleres Internet gestiegen ist. Heutzutage meckern die Leute schon, wenn z.B. bei SKY nur mit 720p in Stereo gestreamt wird. Und es ist nur eine Frage der Zeit und des Technikvorsprungs, bis auch Spiele vernünftig gestreamt werden können. Verweigerst Du das dann auch?

      Hinzu kommt: der Download von 30-50 GB dauert nach wie vor in den meisten Regionen mehrere Stunden.

      Auch kein Thema….Stromsparmodus bei der PS4 über Nacht an, Controller wird geladen und am nächsten Tag ist alles da.




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  3. Hey Marc, ich kaufe meine Videospiele auch nur auf Disk. Zum einen kann ich diese dann mit Freunden leihen/tauschen, bei GameStop verkaufen und zum anderen beim Verkauf der ganzen Konsole schafft man vielleicht noch einen zusätzlichen Anreiz beim Käufer.

    Allerdings sind die Angebote im PSN Store teilweise richtig gut. Habe mir z.B. Flower und Submerged digital gekauft. Aber das bleibt wohl eher die Ausnahme bei mir.




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    1. Hat alles seine Vor- und Nachteile, wo jeder selber entscheiden muss was ihm wichtig ist. Meine letzte Disk die ich am PC in Händen hielt war GTA 4. Mein neuer PC hat gar kein optisches Laufwerk mehr. Bei der PS4 ist es ca. 50/50 was Disk und Downloads anbelangt. Aber ich nerve mich schon wenn ich vergesse dass es eben ein Spiel mit Disk ist, und ich diese zuerst suchen gehen muss. Ich müsste meine 700 Steam Spiele nicht als Disk herum liegen haben, das würde mir zu viel Platz wegnehmen.




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    2. Ich müsste meine 700 Steam Spiele nicht als Disk herum liegen haben

      Die könntest du dann verkaufen und mehrere Tausend Euro wieder bekommen.

      Ich sehe da keinen Unterschied, ob man für 15 Euro nun ein MP3-Album, einen HD-Film oder ein Spiel im PS-Store-Sale kauft.

      Ich meine nicht 15€ Arcade Titel sondern neue Titel für 70€.

      Und es ist nur eine Frage der Zeit und des Technikvorsprungs, bis auch Spiele vernünftig gestreamt werden können. Verweigerst Du das dann auch?

      Das wäre kein Kauf sondern ein mieten für Zeitraum. Völlig ok.
      Nicht ok ist ein Kauf ohne Möglichkeit des Weiterverkaufs oder des Verleihs. Warum sollte man das tun, solange es Discversionen gibt ohne Einschränkung?




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    3. Ich meine nicht 15€ Arcade Titel sondern neue Titel für 70€.

      Klar, für 70 Euro würde ich auch keinen Downloadtitel kaufen. Woher soll man auch immer wissen, was Du meinst, wenn Du noch nicht mal die Nicks, unter denen Du postest, unter Kontrolle hast…?




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    4. Ich habe dich eigentlich nicht zur Zalando Generation gezählt. Hatten wir nicht mal gelernt zuerst überlegen ob man etwas braucht, bevor man kauft? Aber ja, Umweltschutz ist ja nur ein Schlagwort und es ist absolut egal wenn für physische Güter die man eigentlich nicht braucht sinnlos LKWs durch die Gegend fahren.




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    5. Woher soll man auch immer wissen, was Du meinst, wenn Du noch nicht mal die Nicks, unter denen Du postest, unter Kontrolle hast…?

      ;-) Da hast Du ihn tatsächlich überführt. Das Wort „ich“ hätte er sonst nicht geschrieben.

      Ich habe übrigens in der Vergangenheit öfter 70 EUR für Downloadtitel ausgegeben. Das war blöd und habe ich nun geändert.




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    6. Jo, das „Ich“ war das Zauberwort^^ Zumal Inhalt und Meinung auch absolut identisch sind mit älteren Äusserungen „anderer“ Leute. Zwei Nicks reichen da nicht… ;)

      70 Euro für einen Titel ist schon heftig, zumal die Spiele wirklich sehr schnell im Preis fallen. Und die Angebote über den PSStore sind seit der PS4 wirklich gut geworden. Irgendwas ist da immer im Sale und ich habe daher auch kein Problem damit, für eine Digitalversion zu zahlen.




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    7. Nichts neues dass Markus unter einem dutzend Fake Nicks sich selber bestätigt und sich Däumchen nach oben vergibt. Hält er uns wirklich für so beschränkt dass wir das nicht durchschauen? Nur schon seine Verständnisprobleme und komische Artikulierung ist einmalig.

      Ach ich habe problemlos für „Destiny 2“ 99Euro hingelegt. Und ich wüsste nicht wer so ein Spiel weiterverkaufen will. Witzig übrigens wie sich Bungie von Blizzard beraten liess. Der Chefentwickler von Destiny 2 meinte, er schaue Blizzard als König des PCs an und daher war es für ihn nur logisch dort Rat zu holen. Naja, anderorts hört man die Story anders, weil Destiny 1 am Start ein Desaster war, hatte man sich von den Diablo 3 Machern die mit ihren Updates auch das Spiel massiv geändert hatte wegen Spielerkritik einen Vortrag anhören müssen, weil das die Geschäftsleitung von Activision so avisiert hatte! Nach dem Motto: die Diablo 3 Macher haben erfolgreich die Karre aus dem Dreck gezogen, lasst euch von Ihnen sagen wie so etwas geht. Bungie, die Halo Erfinder und massgeblich eines der besten Konsolenstudios muss sich beim PC König Rat holen. Das spricht eigentlich schon Bände!

      http://mein-mmo.de/destiny-2-bungie-tipps-blizzard/




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    8. Welcher echter Gamer verkauft seine Spielsammlung?

      Bist du Gamer oder Sammler?

      Aber ja, Umweltschutz ist ja nur ein Schlagwort und es ist absolut egal wenn für physische Güter die man eigentlich nicht braucht sinnlos LKWs durch die Gegend fahren.

      Jetzt Umweltargumente ins Feld zu führen nur weil man neidisch auf die physischen Versionen von Konsolen ist, ist recht abenteuerlich. Mal an die Tausende von Arbeitsplätzen gedacht, die der physische Vertrieb mitbringt bzw. der Digitalvertrieb weltweit vernichtet? Diese Diskussion weiterzuführen wäre sinnlos, weil du keinerlei Quellen auf die Auswirkungen auf die Umwelt lieferst und es so enden wird, dass anstelle der Arbeitsplätze ein bedingungsloses Grundeinkommen als Lösung genannt wird.

      Dass es am PC keine physischen Versionen mit den Vorteilen der Konsolen mehr gibt, ist nicht der Umwelt zuliebe entstanden, sondern als Schutz vor Raubkopien.




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    9. Stimmt all die Liftboys die damals ihren Job verloren haben, schon tragisch, wir knabbern noch heute daran. Ebenso weil all die Pferde-Fuhrwerker den Garagisten Platz machen mussten. Schon schlimm dieser Fortschritt und irgendwie nicht aufzuhalten. In was für einer Welt leben wir nur?




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    10. Schon schlimm dieser Fortschritt

      Vor allem wenn dieser „Fortschritt“ ein Rückschritt aus Verbrauchersicht ist. Nicht alles was sich ändert ist immer Fortschritt im positiven Sinne. Und nicht jeden Blödsinn der technisch möglich ist muss das Volk mitmachen.




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    11. Naja irgendwann lohnt sich die teure Bluray Produktion einfach nicht mehr. Bei Serien haben ja ganze Verlage die BR Version aufgegeben, weil sie kaum jemand wegen Netflix und Co noch kauft. Und auch im Konsolensektor sind meines Wissens schon 40% aller verkauften Spiele digital Verkäufe. Wie gesagt, schlussendlich kannst du nach wie vor ein Teil der Musik auf Schallplatte kaufen (und es werden sogar wieder mehr) aber der grosse Markt ist es dennoch nicht mehr.




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    12. Naja irgendwann lohnt sich die teure Bluray Produktion einfach nicht mehr

      Das ist ein Trugschluss. Sony hat mit dem Bekenntnis zu Discversionen Marktanteile gewonnen, während Microsoft allein mit der schwachsinnigen Idee, die Leute zu digitalen Versionen zu zwingen indem die physischen Versionen mit massiven Einschränkungen bestückt werden, enorm verloren hat.

      Das Ganze würde nur funktionieren, wenn sich Sony und Microsoft illegal absprechen würden und es keinen Wettbewerb mehr gäbe. Beim PC hat das allein deshalb funktioniert, weil Steam über Jahre eine quasi Monopolstellung aufgebaut hat, die konnten das mangels Konkurrenz mit der Friss oder stirb Methode durchziehen. Die Publisher mussten mit Steam kooperieren wegen der Gefahr der Raubkopien und die Spieler haben das einfach hingenommen, oder sind zu den Konsolen gewechselt.




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  4. Zwei Effekte die ich toll finde:
    1. Man kann alte Spiele auch einfach mal verschenken. Ich habe gerade 15 PS3 Spiele verschenkt und bin mir sicher derjenige hat sich gefreut.
    2. Der Pile of Shame ist physikalisch präsent und hält einen davon ab noch mehr in Spiele zu investieren, die dann eben doch nur rumlegen.




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    1. @Ingo

      Dennoch ist der Trend zu digital nicht mehr bremsbar auch in Deutschland:

      https://www.golem.de/news/spielebranche-mikrotransaktionen-boomen-zulasten-der-kaufspiele-1708-129524.html

      Einziger Verlierer in der Übersicht des BIU ist der Bereich der im Laden und als Download verkauften Vollpreisspiele, deren Umsatz von 521 Millionen Euro auf nun 509 Millionen Euro gefallen ist. Das ist auch deshalb erstaunlich, weil gerade in der ersten Hälfte von 2016 sehr viele starke Spiele erschienen sind – Resident Evil 7, Horizon Zero Dawn, The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Ghost Recon Wildlands und viele weitere.




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    2. Dennoch ist der Trend zu digital nicht mehr bremsbar

      Nicht jeder Trend ist gut. Wer freiwillig digitale Versionen kauft, hat so ziemlich gar nichts verstanden was Verbraucherschutz, Datenschutz und ganz normales Denkvermögen betrifft.




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    3. Wer freiwillig digitale Versionen kauft, hat so ziemlich gar nichts verstanden was Verbraucherschutz, Datenschutz und ganz normales Denkvermögen betrifft.

      wo is da jetzt der unterschied zu deiner musik und film??? wer auf digitale versionen verzichtet ist wohl eher in den neunzigern stehengeblieben.




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    4. wo is da jetzt der unterschied zu deiner musik und film??? wer auf digitale versionen verzichtet ist wohl eher in den neunzigern stehengeblieben.

      Wenn es eine Spiele-Flatrate für 10 EUR gäbe wie Netflix, dann gerne. Solange ein Uncharted 60 EUR kostet, wird das auf Disc gekauft.

      Macht für Konsolen mehr Sinn als auf dem PC weil dort Spiele günstiger sind und es quasi keinen Gebrauchtmarkt gibt.




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    5. also eine reine preisfrage statt verbraucherschutz, datenschutz und denkvermögen. das ist doch mal ehrlich und nicht plump und arrogant dahergesagt.




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    6. Also für mich hat das tatsächlich eher was mit dem Preis zu tun und dass man das seinen Freunden weitergeben kann. Das mit dem Datenschutz verstehe ich auch nicht. Sobald man das Spiel startet, wird dies ja eh online kommuniziert.




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    7. eben der ganze kommentar war blödinnig wenn man aber gleichzeitig auch musik kauft und filme streamt. ist da nur der preis der den unterschied macht da muss man sich nicht so aufbladen von wegen normalem denkvermögen uns so.




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    8. Vertauscht nicht Ursache mit Wirkung. Es ist nicht der Preis, sondern der Verbraucher- und Datenschutz der beschnitten wird.

      Der Preis sorgt ab einer bestimmten Schwelle vielleicht dafür, dass die genannten Nachteile weniger ins Gewicht fallen. Es macht in der Tat einen Unterschied, ob ich bei einer MP3 für 1,29€ in meine Rechte beschnitten werde, oder bei einem Spiel für 69€. Der Unterschied sind immerhin 67,71€ mehr Geld im Portemonnaie. Trotzdem werden ja in beiden Fällen Verbraucherrechte beschnitten, die grundsätzlich fragwürdig sind.

      Das Thema Datenschutz ist für viele sicher weniger relevant, weil sie eh online sind und freiwillig bestimmte Daten preisgeben. Mit der physischen Version kannst du allerdings auch offline und somit anonym spielen. Die digitale Version kann man zwar auch offline spielen. Aber allein durch den Download ist die Anonymität bereits verloren. Der Anbieter weiß welche Person zum Zeitpunkt X für Summe Y ein Spiel gekauft hat. Bei einer physischen Version ist ein solches Bewegungsprofil und das Analysieren des Kaufverhaltens nicht möglich. Mit steigendem technischen Fortschritt wird der Bürger nunmal auch gläserner.

      Der Endverbraucher wäre unter der Voraussetzung, dass er die Wahl zwischen einer digitalen und einer physischen Version hat, schön blöd, wenn er freiwillig auf Verbraucherrechte verzichtet.




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  5. Klingt ziemlich an den Haaren herbeigezogen ehrlich gesagt. Ich kenne keinen, der seine Konsole nur offline betreibt, allein schon wegen Patches undenkbar. Darauf willst gerade Du als Release Käufer verzichten wollen wegen angeblicher Anonymität? Kaufst du deine Retails auch nur im Laden um die Ecke? Und nur mit Bargeld? Na viel Spaß….




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    1. Deshalb schrieb ich

      „Das Thema Datenschutz ist für viele sicher weniger relevant, weil sie eh online sind und freiwillig bestimmte Daten preisgeben“

      Das „freiwillig“ ist ein wesentlicher Punkt. Niemand wird gezwungen online zu sein und selbst wenn man Online geht, muss niemand Realnamen verwenden. Du kannst ohne Probleme mit Fantasiedaten Online sein und physisch gekaufte Spiele spielen. Das funktioniert aber nur solange wie man nicht online eine digitale Version kauft. Denn aus Abrechnungsgründen sind personenbezogene Daten erforderlich und sie dürfen zu dem Zweck auch gespeichert werden.

      Das mag für dich als jemand, der durch Steam völlig abgestumpft ist und sich längst dran gewöhnt hat gläsern zu sein, unvorstellbar sein, aber frag mal diverse Datenschutzbeauftragte, was die so von dem „technischen Fortschritt“ halten. Nur weil man sich dran gewöhnt hat, ist es noch lange nicht gut. Nur weil irgendwas technisch möglich ist, macht es das nicht legal.
      Aber gut, das einem Steam User erklären zu wollen ist ungefähr so als würde man einem Elefanten versuchen das Fliegen beizubringen.

      Bleiben wir deshalb bei dem Verbraucherschutz. Man wäre schön blöd, wenn man statt einer physischen Version die digitale Version kauft und freiwillig eigentlich stinknormale Verbraucherrechte aufgibt.




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  6. Die Vorteile Verleihen und Verkaufen sind mir natürlich bewusst, aber habe ich das irgendwo abgestritten? Nein. Ich habe mich auf Deine Argumente bezogen…

    Du kannst ohne Probleme mit Fantasiedaten Online sein und physisch gekaufte Spiele spielen. Das funktioniert aber nur solange wie man nicht online eine digitale Version kauft. Denn aus Abrechnungsgründen sind personenbezogene Daten erforderlich und sie dürfen zu dem Zweck auch gespeichert werden.

    Aus welchen Abrechnungsgründen sind personenbezogene Daten bei Verwendung von gegen Bargeld bezahlte Guthabenkarten relevant?
    Deine schnippischen Bemerkungen über Steam-Nutzer kannst Du Dir ebenfalls schenken, da auch für PS4 und XBOX viel digital gekauft wird mit den gleichen Vor- und Nachteilen. Bei Steam kann man sich sogar die offizielen Key-Anbieter selbst aussuchen. Da gibt es mittlerweile einige von.




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    1. Dieses Revidieren und Rechtfertigen, was du schon immer ziemlich gut konntest, hilft dir nicht weiter. Es geht um grundsätzliche Themen wie Verbraucherrechte und Datenschutz, die bei Steam extrem eingeschränkt sind.

      Deine schnippischen Bemerkungen über Steam-Nutzer kannst Du Dir ebenfalls schenken, da auch für PS4 und XBOX viel digital gekauft wird mit den gleichen Vor- und Nachteilen.

      Der Unterschied ist, dass der PS4/Xbox Spieler die freie Wahl und hat man nicht die Nachteile der digital vertriebenen Version aufgezwungen bekommt. Echte physische Versionen gibt es auf dem PC doch schon lange nicht mehr. Da frage ich mich: wo ist der Aufschrei gewesen als Steam nach und nach den Markt kaputt gemacht hat? Unkritische Lemminge, die brav jeden Mist mitmachen und das auch noch allen ernstes als Fortschritt bezeichnen, kann ich nun wirklich nicht ernst nehmen.




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  7. Du kannst Dich offensichtlich gar nicht rechtfertigen, sonst hättest Du meine Fragen beantwortet (das sind die Sätze mit dem Fragezeichen).
    Hier gehts ausserdem nicht um den Vergleich zwischen PC und Konsole, mit Steam hast Du angefangen, wie immer in gewohnt negativer und beleidigender Art und Weise. Ich weiss selbst, dass man am PC in den meistem Fällen digital gebunden ist, ich kaufe aber auch zuweilen Spiele im PSN, wenn der Preis stimmt. Und der Trend geht eindeutig in diese Richtung.




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    1. Ich bin nicht verpflichtet irgendwelche Fragen zu beantworten. Der Datenschutz war nur ein Nebenaspekt.

      Bleiben wir deshalb bei dem Verbraucherschutz. Marc hat es treffend zusammengefasst:

      Trotzdem wäre ich ja blöd mir die Spiele als Download zu holen bei den Vorteilen, den eine Retailversion hat.




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    2. ich kaufe aber auch zuweilen Spiele im PSN, wenn der Preis stimmt

      Der nächste Kracher. Der Preis „stimmt“ im Grunde nie und das hat einen einfachen Grund:
      Sony, Microsoft und Nintendo schreiben konsequent vor, dass Spiele online zur UVP angeboten werden müssen. Deshalb kosten fast durchgehend alle Spiele zu Beginn 69€, weil das die UVP ist. Die Händler dürfen die physischen Versionen dagegen günstiger anbieten, was sie oft zu 65 oder 59€ tun um sich gegenseitig zu unterbieten. Die physische Version ist meist günstiger als die digitale.

      Nach einer bestimmten Zeit sinkt dann die UVP und die digitale Version wird im Preis gesenkt. Dann ist es allerdings unwahrscheinlich, dass die Märkte die Preise nicht ebenfalls senken. Dass ein Spiel online günstiger ist, ist ein absoluter Ausnahmefall.

      Noch schlimmer ist Ubisoft. Die überprüfen den Bestand in den Märkten und machen den Preis der digitalen Version davon abhängig. Wenn nach einem Jahr immer noch ein hoher Bestand in den Läden liegt, bleibt der Preis der digitalen Version solange auf Vollpreis bis der Bestand weg ist.

      Oder auch Nintendo. Die lassen aus strategischen Gründen sehr oft die digitale Version auf einem hohen Preisniveau. Der Verbraucher soll nicht das Gefühl haben, dass ein digitales Spiel weniger wert ist.

      Normalerweise müsste eine digital vertriebene Version günstiger sein, da durch das Pressen der Disk und der Logistik einschließlich Verkauf Kosten anfallen. Es ist aber rein faktisch andersherum.




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    3. Dass ein Spiel online günstiger ist, ist ein absoluter Ausnahmefall.

      Das ist nur beim goldenen Käfig Konsole so, beim PC der ein wirklich freien Markt hat spielt dieser auch und die digitale Version ist immer günstiger zu bekommen. Natürlich nicht in ihrem Phantasie Stores von EA, Ubisoft und Valve. Deren Preise sind schlicht utopisch, genauso bekomme ich im PSN Store meist Lachkrämpfe ab den Preisen von neuen Spielen und frage mich welche Idioten diese Preise ernsthaft bezahlen. Dann warte ich lieber und zahle ein halbes Jahr die Hälfte im Sale.




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    4. Welcher echte Gamer wartet ein halbes Jahr auf ein 50% Sale? Dann bist du kein Gamer sondern Schnäppchenjäger.
      Deine Einstellung ist dann auch grundverkehrt, da du dann wohl auch nicht vor Russenkeys zurückschreckst.
      Es ist schon in Ordnung wenn Publisher einen vollen Preis nehmen der für den deutschen Markt bestimmt ist. Darum geht es auch nicht. Es ging darum, dass Onlineversionen zum einen oft teurer als die Retailschwester sind und eigentlich völlig normale Verbraucherrechte wie der Weiterverkauf beschnitten werden.




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    5. Nein Ingo ich bin kein Schnäpchenjäger, ich habe kein Problem 99 Euro für eine Digital Deluxe Edition von Destiny 2 oder gar 140 Euro für eine Sleeper Agent Edition von The Division auszugeben. Aber viele von den ach so tollen Tripple A Blockbuster auf den Konsolen, empfinde ich als Blender, gute Grafik, Hollywood Filmschnitt bei den Zwischensequenzen, aber kaum ein gutes Spiel. Darum liegen so Titel wie Uncharted 4 etc. ungespielt herum, sie begeistern mich nicht und dafür sind 60 Euro definitiv zu viel. Wie gesagt, wenn mich ein Spiel hunderte von Stunden unterhalten kann wie Warframe, wie BF4, Diablo 3 usw. dann bezahle ich gerne mehr, aber diese vielen Titel die man unter 20 Stunden durchgespielt habe, da bezahle ich höchst ungern mehr als 30 Euro, es sei den es sind so Ausnahmetitel wie Bioshock damals. Und wenn mir einer ein HD Remake von Mechwarrior 2 liefert, kann er den Scheck von 200 Euro gleich haben.




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    6. Dein Text ist voller Widersprüche und Vorurteile. Wenn Uncharted ungespielt herum liegt, kannst du überhaupt nicht wissen, ob es gut oder schlecht ist. Wenn es ungespielt herum liegt, warum kaufst du es dann überhaupt? Das macht mal gar keinen Sinn.

      Obendrein kannst du nicht rechnen. Wenn du es kurz nach Release für 60€ kaufst, kannst du es nach einer Woche für 40-45€ weiterverkaufen und hast nur 15€ Kosten gehabt. Wenn du ein halbes Jahr wartest und es für 30€ kaufst, hat es kaum noch einen Gebrauchtwert weil dann selbst der letzte Hinterwäldler das Spiel neu kauft, zumal du es nicht verkaufst weil du es die ganze Zeit ungenutzt rumliegen hast.

      Aber was will ich dir das erklären, du spielst eh nicht und bist für mich kein Coregamer, dafür Core-Kommentierer im Internet, Core-Geldsparer (und gleichzeitig aus dem Fenster Werfer weil du schlicht nichts spielst). Selbst deine Oculus Brille vergammelt bereits.

      Vom eigentlichen Thema weichst du aus: es geht doch nicht um dich, du bist nicht der Nabel der Welt. Es geht darum, dass physische Versionen gegenüber den digitalen Vorteile haben, die eigentlich stinknormale Verbraucherrechte sind. Wie man da ernsthaft als Verbraucher unkritisch wie Klatschvieh mitmacht ist unbegreiflich.




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