Warum ich meine Spiele wieder auf Disk kaufe

Konsolen haben den großen Vorteil, dass man die Spiele ausleihen und verkaufen kann. Einen Singleplayer-Titel wie Uncharted 4 muss nach dem Durchspielen kein Dasein in meiner Spielesammlung fristen sondern kann jemand anderen Freude bereiten.

Auf der anderen Seite versuchen die Hersteller mich mit DLC in Form von Add-Ons oder aufgesetztem Multiplayer daran zu hindern. Uncharted oder Bioshock Infinite hatten meiner Meinung nach nur deswegen einen Multiplayer, damit man sie nicht so schnell wieder verkauft.

Video

Spiele tauschen wie 1996

Vor ein paar Monaten kam meinem Freund Stefan eine geniale Idee: Wir sammeln in einem Google Spreadsheet alle unsere PlayStation 4 Spiele, die wir als Retailversion haben und schicken sie uns bei Bedarf zu. Aktuell befinden sich knapp 120 Spiele in der Liste… und es werden monatlich mehr.

Der Effekt ist, dass wir uns absprechen, ob nun jemand Nioh, Resident Evil 7 oder Horizon Zero Dawn  kauft. Ein Dark Souls 3 kaufe ich mir natürlich trotzdem nach wie vor direkt im PSN Store.

Spiele verkaufen, die einfach schlecht sind

Ein weiterer Vorteil der Spiele auf Disk ist, dass man die schlechten einfach direkt wieder verkaufen kann. Klingt logisch aber dieser Aspekt hat mich bei Fehlkäufen im mittlerweile günstigen PSN Store schon ziemlich geärgert.

Um so besser, dass ich solche Totalausfälle wie Kingdom Hearts 2.8 oder RiME sofort wieder verkaufen konnte. Ich hätte mich sonst wirklich geärgert.

Also: Kauft eure Spiele wieder auf Disk!

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91 Antworten auf „Warum ich meine Spiele wieder auf Disk kaufe“

  1. Habe hier gerade mal quer gelesen und wollte noch einen Aspekt zu Steam beisteuern. Dort gibt es auch das family sharing, bei dem du meines Wissens bis zu fünf Personen auf deine Bibliothek zugreifen lassen kannst. Ist dann auch so etwas wie ausleihen, nur dass du nicht altmodisch eine Disk rumreichen musst 😉




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  2. „wenn der Preis stimmt“ heißt in dem Zusammenhang nichts anderes als „wenn es ein Preis ist, den ich bereit bin, zu zahlen“. Noch nie gehört den Ausdruck? Und glaube mal nicht, dass Marc nur Retails kauft.




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    1. Mein Reden mit den Disc-Versionen!
      Wobei ich gestehen muß, daß ich jetzt keine Jungfrau mehr bin:
      Ich habe auf PS4 „Octodad“ als Download gekauft, da es das nicht als Disc gibt. Ferner habe ich für meine Frau „Hatsune Miku Project Diva“ oder so ähnlich als Download gekauft, da ich ansonsten das Doppelte für eine Import-Disc aus Japan plus Porto hätte bezahlen müssen.




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    2. Naja irgendwann lohnt sich die teure Bluray Produktion einfach nicht mehr. Bei Serien haben ja ganze Verlage die BR Version aufgegeben, weil sie kaum jemand wegen Netflix und Co noch kauft.

      Die Bluray Produktion ist nicht teuer und der Trend geht hin zu einer Kombination aus Datenträgern inklusive Downloadversion.
      Wie hier auch schon erwähnt, bekommt man im sky store seit kurzem mit dem Kauf eines Films neben dem Download zusätzlich immer die DVD oder wahlweise Bluray kostenlos zugesendet (kostet meist 9-10€). Es schlicht gar nicht mehr möglich, nur den Download zu bekommen. Alternativ dazu kann man einen Film allerdings „leihen“ (3-4€), das ist das ein zeitlich begrenzter Download für 48 Stunden. Diese Variante ist mit deutschem Verbraucherrecht vereinbar, da bei dem Kauf des Films der Datenträger problemlos verliehen/weiterverkauft werden kann.

      Erschreckend wie man so unkritisch sein kann und sich die Aufgabe von eigentlich völlig normalen Verbraucherrechten schönredet. Niemand sagt, dass Downloads per se schlecht sind. Sie sind gut, weil man in einigen Fällen schneller an den Film oder das Spiel kommt. Allerdings müssen die geltenden Gesetze eingehalten werden und es gibt nunmal soetwas wie den Verbraucherschutz. Nur weil man durch technischen Fortschritt die Rechte der Kunden beschneiden kann, heißt das doch nicht, dass das auch gesetzeskonform ist. Schlimm, dass so Kunden wie JTR da mitmachen und sich von dem Verpackungshinweis, dass deutsches Recht nicht gelte, beeindrucken lassen. Die gleichen Leute glauben oftmals auch, man könne mittels AGB deutsches Recht aushebeln.

      Wenn Sony und Microsoft dem Beispiel folgen, darf man gerne von Fortschritt reden. Dann macht es z.B. durchaus Sinn am Samstag Abend, wenn die Läden geschlossen sind, ein Spiel runterzuladen und es nachträglich per Post als Bluray zu erhalten. Zumal hier das Kosten-Umsatz Verhältnis geringer ist als bei Filmen.




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  3. Darum ging es nicht. Lies bitte etwas genauer, was ich schreibe.

    für mich liest sich das bei dir GENAU so:
    ich finde es toll, dass man bei sky zur bluray eine gratis digitalversion bekommt. so muss man keine lästigen drm umgehen, um eine kopie vom film zu haben wenn ich die bluray wieder verticke. schön dumm sind die bei sky. das wünsche ich mir für spiele von sony und microsoft auch.




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    1. für mich liest sich das bei dir GENAU so:

      Lass mal deine persönlichen Befindlichkeiten außen vor. Filme schaue ich viel zu selten als dass mich das persönlich betreffen würde. Es geht um grundsätzliche Themen, die den Verbraucherschutz betreffen und die bei Sky offenbar in die richtige Richtung zugunsten des Kunden gehen. Es ist (eigentlich) völlig normal, dass jeder gekaufte Gegenstand x-beliebig verliehen oder weiterverkauft werden kann, der Hersteller aber jeweils nur einmal dafür Geld verdient hat – immer nur vom Erstkäufer. Das ist bei Autos und Immobilien auch so. Und bei gekauften Spielen ebenso. Die physische Version wandert also sowieso theoretisch unbegrenzt von einem zum nächsten Kunden, ohne dass der Hersteller erneut daran verdient. Wenn der tatsächliche Erstkäufer (nur der bezahlt Geld an den Hersteller) den Download dafür umsonst bekommt, ist das verbraucherfreundlich. Die nachfolgenden Kunden haben dann jeweils immer „nur“ die physische Version, aber auch nichts an den Hersteller gezahlt. Der Anreiz wäre hier: zahle lieber ein paar Euro mehr für Neuware und erhalte dafür ebenfalls obendrein einen kostenlosen Download, den du bei Gebrauchtware nicht bekommst. Das könnte sogar dazu führen, dass der Gebrauchtmarkt zurückgeht.
      Was nicht geht: der Versuch den Gebrauchtmarkt zu verbieten, nur weil das technisch möglich ist. Das funktioniert vielleicht in kleinen Nischenmärkten wo eine kleine Minderheit ignoriert und überhört wird. Aber Microsoft ist damit auf die Fresse gefallen. Man stelle sich mal vor, BMW käme auf die Idee den Gebrauchtmarkt verbieten zu wollen, weil es doof ist, dass jedes Auto 4 – 5 mal den Besitzer wechseln. Die würden als Milliardenkonzern ebenfalls über Jahre das Vertrauen der Kunden verlieren.




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    2. markus vergleicht Unterhaltung mit Immobilien und Fahrzeuge. Finde den Fehler, ist ja absolut dieselbe Preiskategorie. Kann ich demnächst mein Kinoticket auch weiterverschenken nach Gebrauch, oder den Festival-Pass?




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    3. Die Preiskategorie hat damit nichts zu tun. Es geht um das Grundsätzliche: Etwas was du kaufst, gehört dir. Selbstverständlich kannst du Tickets weiterverkaufen. Es gibt sogar Sammler, die auch nach Ende der Veranstaltung Geld dafür ausgeben. Es ist auch nicht verboten Tickets vor der Veranstaltung weiterzuverkaufen. Die Veranstaltung selbst ist halt zeitlich begrenzt. Videospiele sind aber nicht zeitlich begrenzt.




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    1. Die physische Version wandert also sowieso theoretisch unbegrenzt von einem zum nächsten Kunden, ohne dass der Hersteller erneut daran verdient. Wenn der tatsächliche Erstkäufer (nur der bezahlt Geld an den Hersteller) den Download dafür umsonst bekommt, ist das verbraucherfreundlich. Die nachfolgenden Kunden haben dann jeweils immer „nur“ die physische Version, aber auch nichts an den Hersteller gezahlt. Der Anreiz wäre hier: zahle lieber ein paar Euro mehr für Neuware und erhalte dafür ebenfalls obendrein einen kostenlosen Download, den du bei Gebrauchtware nicht bekommst. Das könnte sogar dazu führen, dass der Gebrauchtmarkt zurückgeht.

      Warum so kompliziert?
      Für den Download einfach weniger verlangen und du bist fast am selben Punkt.




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    2. Es kommt auf selbe raus. Beides hemmt den Gebrauchtmarkt nur das man halt bei deiner komplizierten Methode nicht weiss ob man sein Spiel verkauft kriegt.
      Und warum verdammt sollte man etwas weiter nutzen dürfen wenn man es verkauft hat.




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    3. Das ist komplett die falsche Frage. Die richtige Frage ist: wie kann ich dem Kunden die Möglichkeit geben sein Spiel weiter zu verkaufen oder es an Freunde zu verleihen? Wenn dabei als Nebeneffekt herauskommt, dass man den Film trotz Weiterverkaufs weiter nutzen zu können, ist das doch gut für den Kunden. Das ist doch nicht dein Problem, sondern allein das des Herstellers. Und offensichtlich ist dieses Problem nicht so groß, dass du als Kunde dir nun Sorgen um deren Existenz machen müsstest. Ansonsten würde die Filmindustrie hier nicht mitspielen.

      Du musst hier also nicht in die Haltung des Herstellers gehen. Dass du dies trotzdem tust und eigentlich stinknormale Rechte aufgibst, zeigt wie sehr du dich schon daran gewöhnt hast.




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    4. Ich find es einfach nicht schlimm weniger zu bezahlen im Austausch dafür das ich es nicht wieder verkaufen kann.

      Du verschenkst ja fast das Spiel an den Erstkäufer. Download sichern und schnellst möglich wieder verkaufen.
      Ich mein das wäre natürlich super und ich würd mich freuen wenns ein Hersteller so machen würde aber das wird wohl keiner.

      Sony/MS machen es eigentlich am richtig wenn die Preise im jeweiligen Store nicht so hoch wären wie im MediaMarkt.




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    5. Ich find es einfach nicht schlimm weniger zu bezahlen im Austausch dafür das ich es nicht wieder verkaufen kann.

      Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Du kannst nicht geltendes Recht verkaufen.
      Zweitens ist das weniger bezahlen Utopie. Sämtliche mögliche Preissenkungen haben nichts damit zu tun, ob das Spiel digital oder physisch angeboten wird. Überwiegend ist sogar die physische Version günstiger, weil die Preise der Digitalversionen vom Hersteller diktiert werden, während bei physischen Versionen der Einzelhändler eine Spanne von ca. 10€ hat.




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    6. Download sichern und schnellst möglich wieder verkaufen.

      Wo ist da der Unterschied zu jetzt, außer ein paar Tagen Zeitvorteil? Momentan kann der Kunde das Spiel durchspielen und es schnellst möglich wieder verkaufen. Durch den Download gewinnt der Kunde lediglich ein paar Tage Zeit und kann das Spiel sofort wieder verkaufen. In beiden Fällen wird das Spiel aber weiterverkauft mit einem wesentlichen Unterschied: derzeit sind Preise bis zu 45€ für ein Gebrauchtspiel drin. Zukünftig würde der Preis aber sehr wahrscheinlich sinken, weil Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Derzeit hat ein Gebrauchtspiel keinerlei Nachteile gegenüber dem Neuspiel, weshalb ein ziemlicher hoher Gebrauchtpreis von 45€ möglich ist. Wenn aber zukünftig Erstkäufer einen Boni in Form eines Downloads bekommen, ist fraglich, ob dann der Gebrauchtpreis überhaupt weiterhin so hoch bleibt. Es gibt dann möglicherweise mehr Kunden, die dann ebenfalls den Boni haben wollen und Erstkäufer werden. Die Nachfrage sinkt also. Umgekehrt überlegt sich der Erstkäufer, ob er das Spiel überhaupt noch weiterverkauft. Wenn durch die geringere Nachfrage die Preise plötzlich auf 20-25€ sinken, führt das automatisch zu weniger Verkäufen.

      Der Weg von Sky ist doch goldrichtig. Man geht weg von unsinnigen Restriktionen, die man eh umgehen könnte. Stattdessen werden Erstkäufer belohnt und es gibt keine Diskussionen über Verbraucherschutzthemen.

      Das ist theoretisch möglich. Aber erstens macht das nicht jeder und zweitens ist fraglich, wieviel Gebrauchtwert das Spiel dann noch hat und ob sich ein Weiterverkauf dann überhaupt noch lohnt.




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    7. Oder man verlangt von Anfang an 40€ und verkauft auch an die Gebrauchtkäufer.

      Wie gesagt es wäre schön wenn die Hersteller deinen Weg bzw. den Sky Weg gehen aber am Ende geht es nur darum weniger Geld für etwas ausgegeben zu haben.




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    8. Im übrigen verstehe ich das du einfach nur auf den Verbraucherschutz aus bist aber wenns nicht weh tut.
      Wenn der Preis aber unter der Schmerzgrenze ist wo ist das Problem.




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    9. Warum sollte man auf 40€ runtergehen, wenn x-Mio Kunden 60 oder 70€ problemlos zahlen. Wieviel mehr muss verkauft werden, um diese Differenz wieder aufzuholen? Wahrscheinlich ist die Differenz höher als der gesamte Gebrauchtmarkt.




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    10. Das Schöne ist doch, dass es beides gibt es jeder es sich selber aussuchen kann. Und das auch je nach Einzelfall.

      Mein Artikel sollte nur alle diejenigen erreichen, die aktuell auf den Konsolen nur Downloads kaufen. Denn das ist nicht immer die beste Wahl.




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    11. Der Trend geht wieder zurück zu Datenträgern oder eine Kombination aus Datenträger und kostenlosem Download. Immer mehr Leute, wie seit kurzem auch Marc, bemerken die Nachteile, die ein Download mitbringt.
      Selbst wenn die Kombination aus beidem keinen Einzug in die Spielebranche hält: dass im Tripple A Bereich mit Preisen von 60-70€ irgendwann mal mehr Downloads verkauft werden als physische Versionen, wird so schnell nicht passieren, solange der Download erhebliche Verbrauchernachteile gegenüber der physischen Version hat. Die Kunden sind ja nicht doof, die merken durchaus die Unterschiede.




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    12. dass im Tripple A Bereich mit Preisen von 60-70€ irgendwann mal mehr Downloads verkauft werden als physische Versionen, wird so schnell nicht passieren,

      Das denke ich mittlerweile auch. Solange Spiele produziert werden, die sich lange bei 60 und 70 EUR halten, wäre man ja doof, diese als DL zu kaufen. Bei U4 habe ich mich sehr geärgert.




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    13. Nein der Trend geht nicht zurück weil ein paar Leute aus Deutschland ganz dolle sich einreden. Und das besagen auch die Zahlen. Ingo merkst du überhaupt was für unhaltbarer Blödsinn du von dir gibst?

      http://www.alistdaily.com/digital/analysts-look-console-gaming-digital-game-sale-trends/

      [Warman: CEO von Newzoo]: The digital games market generated $83.1 billion in 2016, representing 83 percent of the total $99.6 billion market. This is eight percent more than the $73.1 billion generated in 2015 and in the coming years digital revenues will continue to grow towards $110.1 billion in 2019.

      Der Verkauf auf Datenträger ist nur noch eine winzig kleine Nische in vereinzelten Länder. In paar Jahren wird selbst der Verkauf von LPs wieder relevanter sein als Spiele auf optischen Datenträger.




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    14. Keine Disc die verkratzen und herumliegen. Einen guten Grund muss zudem nicht ausschlaggebend sein, sondern was der Markt will. Das muss nicht immer logisch begründbar sein. Aber wie gesagt Disc suchen und einlegen oder einfach Spiel ab Menu starten, was bequemer ist, ist wohl klar.




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    15. Liest du überhaupt unsere Beiträge bevor du wieder einmal aggressiv und undifferenziert drauf los polterst?

      Der Verkauf auf Datenträger ist nur noch eine winzig kleine Nische in vereinzelten Länder.

      Wie reden hier von Tripple A Spiele zu 60/70€ auf Konsolen. Darauf bezog sich auch meine Aussage „dass im Tripple A Bereich mit Preisen von 60-70€ irgendwann mal mehr Downloads verkauft werden als physische Versionen, wird so schnell nicht passieren, solange der Download erhebliche Verbrauchernachteile gegenüber der physischen Version hat.

      In deiner verlinkten Statistik sind sämtliche Indiegames, der komplette Mobile Markt und sonstige Niedrigpreisspiele mit drin. Du vergleichst hier wieder Äpfel mit Birnen. Auf sämtliche Plattformen auf denen es physische Versionen ohne Verbrauchernachteile gibt, verkaufen sich Downloads deutlich schlechter. Und das wird sich auch nicht ändern. Man wäre ja schön blöd, wenn man sich freiwillig einen Download kauft, der gegenüber der physischen Version Nachteile hat.

      Und deine Pro-Argumente sind ein schlechter Witz, welcher in kleinster Weise die Nachteile wett macht. Disc zerkratzen? Ich hatte noch nie eine einzige Disc, die aufgrund von Kratzer nicht mehr funktioniert hätte. Disc suchen und einlegen? Ich weiß ja nicht, welche Unordnung du hast. Aber ich muss nicht lange suchen und das einschieben einer Disc dauert für jemanden, der sich noch bewegen kann, nur wenige Sekunden. Man wäre ja doof, wenn man, weil man zu faul ist einmal aufzustehen und eine Disc einzuschieben, lieber darauf verzichtet, das Spiel später nicht verleihen oder verkaufen zu können. Das ist doch kein Vorteil welcher den Nachteil wett macht.

      Was der Markt will, entscheidet der Kunde. Und der kauft mehrheitlich diese Spiele in der Disc Version.




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    16. Bei Spielen, die nur 20 EUR oder weniger kosten, ist es mir egal. Aber 70 EUR die ggf. falsch investiert sind und man es nicht tauschen kann gegen andere Titel?




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  4. Oder man verlangt von Anfang an 40€ und verkauft auch an die Gebrauchtkäufer.

    Ein netter Gedanke. Aber das ist aufgrund der Marktdominanz des Einzelhandels undenkbar. Die großen Ketten (Media Markt, Saturn, Expert, in den USA Wal Mart) ordern direkt zu Release eines neuen Spiels eine bestimmte Anzahl an Spielen. Bei einem neuen FIFA oder ein CoD sind das direkt zu Release kurzerhand mehrere Millionen Spiele, die der Einzelhandel kauft. Damit sind meist auf einen Schlag die Entwicklungskosten + X wieder drin. Direkt an Tag 1. Im Gegenzug müssen Sony, Microsoft und Nintendo natürlich dafür sorgen, dass diese Spiele auch an den Endkunden weiterverkauft werden. Da wäre es hinderlich, wenn gleichzeitig die Downloadversion nur 40€ kosten würde. Preislich ist eher das Gegenteil der Fall: die Downloadversion startet konstant mit 69€, während der Einzelhandel oft mit 65€ oder 59€ startet. Erst wenn die Lagerbestände so gut wie leer sind, sprich von den X Mio. ausgelieferten Spielen das meiste an den Endkunden verkauft ist, geht der Onlinepreis runter. Die Download Version ist ein nettes Zubrot, vor allem aber ein wunderbares Steuerelement für die Lagerbestände. Man ist nicht ausschließlich auf den EInzelhandel angewiesen und kann ziemlich genau die ausgelieferten kalkulieren, ohne die Gefahr einzugehen, dass Kunden leer ausgehen. Sprich: sollte die Nachfrage unerwartet höher sein als das Angebot, kann der Kunde immernoch den Download kaufen. Ist die Nachfrage niedriger als das Angebot, bleibt der Download einfach auf 69€, während die physische Version im Preis gesenkt wird. Wenn dann die Lager leer sind, sinkt oft auch der Preis der Downloadversion.




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    1. Ganz vergessen die Gamestop Kette. Der gesamte Einzelhandel garantiert in einem solchen Massenmarkt enormen Umsatz. Gleichzeitig ist der Einzelhandel eine kostenlose Werbeplattform, da dort alle aktuellen Titel ausliegen und oft auch angespielt werden können. Und natürlich hat der Einzelhandel auch die Macht zu sagen: wenn wir für euch Hardware verkaufen, wollen wir auch eine bestimmte Menge an Software verkaufen.
      Andererseits wollen die Kunden mehrheitlich physische Versionen bei den teuren Spielen. Das sollte spätestens jeder nach dem Microsoft Debakel auf der E3 2013.gemerkt haben.




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    2. Deswegen sage ich ja das die Spiele als Download günstiger sein sollten als die auf Disk. Nur dann hat man eine echte Wahl. Wenn jedoch der Einzelhandel so eine Macht kann man da als Konsolenspieler lange warten.




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    3. Das ist nur komplett unlogisch realitätsfremd. Warum sollte ein Hersteller eine Version günstiger anbieten und sich selbst Konkurrenz machen? Das wäre so als würde Apple die Smartphones auf der eigenen Seite günstiger anbieten als der Einzelhandel. So funktioniert Marktwirtschaft leider nicht.
      Lasst uns lieber froh darüber sein, dass der Einzelhandel diese Macht hat und es weiterhin physische Versionen ohne Einschränkungen gibt.




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    4. „Ingo mental ignor – rest considered“

      Wie gesagt, die Zahlen sprechen klare Sprache was der Markt will. Evt. läuft es eben anderswo wirklich so dass es digital billiger ist, oder aber die Mehrheit sieht es eben wirklich so, dass sie gerne verzichten Diskjokey zu sein. Wirklich so ein Silberling erinnert mich inzwischen nur an eins: an die 90er.




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    5. Lies nochmal was ich geschrieben habe und dann nochmal was bei deinen Zahlen drin ist.
      Nein, digital ist es nie billiger als im Laden und wie bereits geschrieben kaufen 80% der Leute diese Spiele weiterhin in der physische Versionen. Man sollte die Leute nicht für blöd halten. Solange es physische Versionen ohne Einschränkungen gibt, wird der Großteil der Leute auch diese Versionen kaufen.




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    6. Nein, eben nicht. Es kaufen 83% weltweit die Spiele nur noch digital. Du mit deiner physischen Version bist eine aussterbe Spezies und keiner weint dir und deinen Bedürfnissen nach. Irgendwo ist dann der Schmerzpunkt für den Verlag angelangt wo ein Presswerk Auftrag sich nicht mehr lohnt.




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    7. Es kaufen 83% weltweit die Spiele nur noch digital.Der Verkauf auf Datenträger ist nur noch eine winzig kleine Nische in vereinzelten Länder

      Nein du liest die Statistik falsch. Mobilegames musst du rausrechnen oder seit wann kann man Smartphone/Tablet Spiele auf Datenträger kaufen? Als 2. musst du alle kleineren Spiele aus PSN etc abziehen die es auch nicht auf Datenträger gibt. Betrachte allein die 60/70$ Spiele von denen hier die Rede ist und wir haben 80/90% Datenträger. Ich würde mir Sorgen um den Geisteszustand der Leute machen wenn das anders wäre. Denn warum sollte man für 60 oder 70$ einen Download kaufen den man nicht wieder verkaufen oder mit andere Spiele tauschen kann?




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