Vor ein paar Tagen hat Sony ihre Virtual Reality Brille „PlayStation VR“ bzw. PS VR offiziell für 399 €  zum Herbst diesen Jahres angekündigt. Die Lösungen für den PC sind deutlich teurer. Die Oculus Rift von Facebook kostet 599 € und die Vive von HTC und Valve sogar 899 €.  Letztere nutzt Sensoren, damit man sich im Raum frei bewegen kann, was vielleicht den hohen Preis rechtfertigt.

Inhaltsverzeichnis

Es gibt auch noch kostengünstigere Lösungen auf Basis von Smartphones wie zum Beispiel Gear VR, welche deutlich günstiger sein werden. Diese spielt technisch aber in einer anspruchsloseren Liga.

PlayStation VROculus RiftHTC Vive
OLEDOLEDOLED
1920 × 10802160 × 12002160 x 1200
90Hz90Hz90Hz
100 Grad110 Grad110 Grad

Für den räumlichen Effekt müssen drei Dinge gewährleistet sein:

  1. Die Bilder müssen für zwei Augenperspektiven unabhängig voneinander und somit doppelt errechnet werden.
  2. Die Latenz der Berechnungen für Bewegungsänderungen muss extrem niedrig sein, damit dem Träger nicht schlecht wird.
  3. Die Bildwiederholrate muss mindestens 90 Bilder pro Sekunde betragen.

Alle Brillen nutzen eine Frequenz von mindestens 90 Hertz. Die PlayStation VR nutzt eine Technologie namens reprojection um auf 120 Hertz zu kommen. Das wird nötig bei Spielen, bei denen die Entwickler sich für nur 60 Frames pro Sekunde entschieden haben. Diese werden dann verdoppelt und die Zwischenbilder errechnet. Normalerweise sollten Spiele aber auch auf PlayStation VR mit 90 Hertz laufen.

Wie teuer ist ein VR-ready PC und PSVR?

Hier genannt sind bisher nur die Preise für die entsprechenden Brillen. Die Hardware, welche die Bilder rendert, kommt natürlich auch noch dazu.

Mindestanforderungen HTC Vive und Oculus Rift

Die Anbieter der Oculus Rift und HTC Vive beschreiben jeweils die Mindestanforderungen in technischer Form so:

GPU: NVIDIA GeForce® GTX 970 / AMD Radeon™ R9 290 oder gleichwertig bzw. höher
CPU: Intel® i5-4590 / AMD FX 8350 oder gleichwertig bzw. höher
RAM: 4GB+

Schon ist man bei mindestens 900 €. Und das ist das untere Ende – ohne Maus, Tastatur, Gehäuse und Betriebssystem. Zudem kann es in einem Jahr bei manchen Spielen dazu führen, dass diese nicht mehr optimal laufen werden.

Mindestanforderungen PlayStation VR

Dagegen hat PlayStation VR recht einfache Anforderungen: Die PlayStation 4 und eine PlayStation Kamera. Die kostet aktuell 320 € und die Kamera 50 €, jeweils ohne Sonderangebot. Optional gibt es noch die PS Move Controller.

Somit liegt ein komplettes VR System mit der PlayStation 4 bei maximal 769 €. Beim PC bei mindestens 1499 € für die günstigste Lösung mit Oculus Rift und dem PC mit Mindestanforderungen. Für einen PC, mit dem man die neuen VR-Spiele in ihrer vollen Pracht genießen will, muss man dann entsprechend mehr einplanen. Nach oben gibt es da kein Limit.

VR-LösungPreisKomplettpreis
mit PC/Konsole
PlayStation VR399€max. 769€
Oculus Rift599€mind. 1499€
HTC Vive899€mind. 1799€

Ist VR mehr als eine Spielerei?

Wenn man sich die technischen Spielereien der letzte Jahre so ansieht, dann befinden sich Virtual Reality Brillen in guter Gesellschaft, wenn es um Flops geht: Elsa 3D RevelatorSonys EyeToyBewegungssteuerungen wie bei der Nintendo Wii, Microsofts Kinect, 3D Fernseher und wie sie alle heißen.

Jede Technologie wurde anfangs als die Revolution gefeiert und keine hat sich durchgesetzt. Alle hatten ihre kurze Phase des Erfolgs und wurde dann wieder begraben.

Good Bye Real World

Was denkt Marc über Virtual Reality?

Ich selber bin ein Freund von aller diese Dinge bis auf 3D Fernseher und Nintendo Wii gewesen. Ich finde es toll, wenn etwas Neues kommt und man es ausprobieren kann. Der „WOW“-Effekt beim ersten Mal ist bei all diesen Gimmicks unwiederbringlich cool.

Aber mir war jedesmal klar, dass diese Dinge das Joypad oder die normalen Bildschirme nicht ersetzen werden. Sie müssen es auch nicht, denn Videospiele leben von der Immersion. Und genau dieses völlige Eintauchen benötigt keine Hilfsmittel. Nach 3 Minuten Shovel Knight oder Rocket League ist der geübte Spieler mitten im Geschehen. Er hat es als seine persönliche Wirklichkeit angenommen.

VR kann diesen Eintritt in virtuelle Welten für ungeübte Spieler radikal vereinfachen. Aber es erweitert, meiner Ansicht nach, in keinster Weise das Gameplay von Spielen. Wie auch? Meine direkten Erfahrungen mit der Oculus Rift waren bisher auch echt ernüchternd.

PlayStation VR für die Massen

PlayStation VR wird durch den attraktiven Preis und viele speziell optimierte Spiele bei der breiten Masse vermutlich den meisten Anklang finden. Denn mal ehrlich: Wer gibt mindestens 1499 EUR aus, nur um eine Hand voller VR-Spielen zu spielen? Zudem keines dieser Spiele etwas kann, das ohne VR nicht funktionieren würde. Letzteres gilt natürlich auch für die PlayStation VR und die Spiele dafür.

Ein Nachteil ist allerdings auch, dass die Power der PlayStation 4 nicht wirklich ausreichen wird, um realistische VR-Welten zu erzeugen. Comic-hafte und simple Grafiken sind deutlich schneller zu berechnen als detaillierte Grafiken, die aussehen wie Fotos.

Allerdings könnte es passieren, dass PlayStation VR der neue Quasi-Standard für VR wird. Dann ist es für Entwickler nicht sinnvoll, sich deutlich davon zu entfernen, falls es die Plattform mit den meisten Nutzern werden sollte.

HTC Vive und Oculus Rift für Enthusiasten

Beim PC hat man die Möglichkeit, durch eine bessere und teurere Hardware die Spiele besser aussehen zu lassen als auf einer PlayStation 4. Das ist aber ein genereller Fakt und wird seit über 10 Jahren hier im Blog eifrig diskutiert. Bei der HTC Vive besteht die Möglichkeit, sich in einem großen Raum frei zu bewegen. Man benötigt zwar ein sehr dickes HDMI-Kabel, über das man nicht stolpern darf, aber dies erlaubt einem völlig neue Spielwelten.

Gerade im experimentellen Bereich wird es auf dem PC in der Summe mehr Dinge geben, die man mit seiner VR-Brille ausprobieren kann. Zum Beispiel wird das Spiel Alien Isolation sehr wahrscheinlich keinen VR-Support auf der Konsole bekommen. Auf dem PC gibt es aber mit etwas Bastelei einen Patch für diesen Horrortrip. Eine Erfahrung, die nur PC-Bastler erleben werden. 

Rennspiele wie DRIVECLUB eignen sich besonders für VR Brillen, weil man dabei sitzt.
Rennspiele wie DRIVECLUB eignen sich besonders für VR Brillen, weil man dabei auch virtuell sitzt.

Verkaufszahlen Q1 2017

GerätVerkaufte Einheiten
Gear VR782,000
PlayStation VR375,000
Google Daydream170,000
HTC Vive95,000
Oculus Rift 64,000

Quelle: VentureBeat

Meine Einschätzung

Vor dem Hintergrund, dass Virtual Reality voraussichtlich nur ein Gimmick bleiben wird und zudem noch in den Kinderschuhen steckt und rasant weiterentwickelt wird, halte ich es für Blödsinn, jetzt so viel Geld in einen PC samt erster Version der PC VR-Lösungen zu stecken.

Für mich als Produzent eines 3D Films als Bachelorarbeit und Freund der C.A.V.E. Technologie steht die Entscheidung trotzdem fest: Zum Launch kaufe ich mir die PlayStation VR für meine vorhandene PS Kamera und PlayStation 4. Und zwar weil ich damit zwei PlayStation-exklusive Spiele erleben möchte: DRIVECLUB und REZ HD. Beide Spiele werden um den VR-Support erweitert. Und ich weiß genau, dass sie so mit meiner PlayStation VR Brille funktionieren werden, wie die Entwickler sich das gewünscht haben – ohne Bastelei und ohne Stress.

Der PC wird es sehr schwer haben bei den hohen initialen Kosten für die VR-Hardware und den hohen Kosten für die nötige Hardware hier eine konkurrenzfähige Plattform aufzubauen. Zumal es für Entwickler mehr Sinn machen wird, für eine feste Hardware zu entwickeln um das Nutzererlebnis besser unter Kontrolle zu haben.

Empfohlene Kommentare

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146 Kommentare

  1. Danke für die Übersicht und Deine Einschätzung, Marc!
    Für mich würde auch nur die PS VR in Frage kommen, da PS4 und Kamera bereits vorhanden sind.
    Den Preis finde ich vollkommen in Ordnung, aber mich stören schon wieder die ganzen Kabel, die zusätzliche VR Unit und die Größe der Brille. Weiß man eigentlich schon etwas zum Tragekomfort?

    1. Gerne. =)

      Leider hatte ich die PSVR noch nicht selber auf. Vom Tragekomfort soll es ja laut den Berichten die Beste sein weil sie eher oben am Kopf aufgehängt ist und die Brille vor dem Gesicht locker hängt.

      Ich bin wirklich gespannt drauf wie gut es sein wird. Und 399 EUR ist sicherlich absolut ok.

    2. Also ich bin bei dem Thema ja immer hin und hergerissen. Mein PC hat ziemlich genau die Mindestanforderungen für die Vive und Rift (wodurch die Rechnung für mich gänzlich anders aussehen würde und Playstation VR teurer als die Rift käme) aber ich bemühe mich lieber mal nicht „first mover“ zu sein und warte ab, welches System sich durchsetzt. Eigentlich würde ich auch gerne erst alle mal ausprobieren wollen bevor ich da evtl. 600 € in den Sand setze. Keine Ahnung, ob ich ein Problem mit Motion Sickness hätte.
      Das Konzept mit dem „im Raum bewegen“ finde ich total cool – erinnert an das Holodeck von Star Trek. Ich hätte da auch noch einen komplett leer stehenden Raum mit Rund 30 Quadratmetern Fläche, der optimal dafür wäre. Aber da ich mit solchen Voraussetzungen wahrscheinlich recht alleine da stehe, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich das durchsetzt. Ich werde einfach mal noch ein bisschen abwarten und beobachten, wie sich das alles entwickelt 8)

      Am Ende setzt sich doch sowieso immer das System mit den besten Pornos durch – siehe VHS ;-)

    3. Letztere nutzt Sensoren, damit man sich im Raum frei bewegen kann, was vielleicht den hohen Preis rechtfertigt.

      Laut Testern ist das genau das Problem von PS-VR, sie verliert immer wieder die Move Controller Kontakt. Die Tester schrieben, dass sie hoffen dass wie bei Oculus Rift noch ein spezieller Controller kommt der die Move Steuerungen der PS3 ablöst, denn dieses Tracking via Kamera sei absolut unzuverlässig und würde das ganze Erlebnis versauen. Sprich man hat am falschen Ende gespart.

      Dazu kommt: die PS-VR rechnet nur 60 FPS und rechnt dass dann auf 90 FPS. Gerade bei Kameraschwenks funktioniere dieser Beschiss zwar wunderbar, aber nicht wenn sich die Perspektive ändert durch vorwärts oder rückwärts Bewegung.

      Anhand dieser Berichte muss ich annehmen, dass PS-VR einfach eine Billig-Lösung für die Masse ist, bei der man aber die Kompromisse auch deutlich zu spüren bekommen wird. Und da fragt sich dann ob nicht für so eine halbfertige Lösung nicht 400 Euro zu viel sind.

    4. Laut Testern ist das genau das Problem von PS-VR, sie verliert immer wieder die Move Controller Kontakt.

      Das wäre mir neu. Bis jetzt habe ich eigentlich nur erstaunlich positives von der PSVR gehört. Zudem sind die Move-Controller wie geschrieben wirklich otpional. Alle Spiele nutzen in erster Linie die Controller und nur wenn man will die Move-Controller.

      Dazu kommt: die PS-VR rechnet nur 60 FPS und rechnt dass dann auf 90 FPS. Gerade bei Kameraschwenks funktioniere dieser Beschiss zwar wunderbar, aber nicht wenn sich die Perspektive ändert durch vorwärts oder rückwärts Bewegung.

      Auch das höre ich zum ersten Mal. Die PS VR Spiele haben alle mindestens 60 FPS. Öfters auch nativ 90 FPS. Mit Reprojection kann man das auf 120 FPS bringen. 90 FPS brauchen nicht hochgerechnet werden.

      Ich stelle mal einen Technikvergleich in eine Tabelle rein wenn ich Zeit habe. Nun ist eine kleine Tabelle mit drin zu den technischen Fakten.


    5. Mit 60 Fps kann Sony indes die „Reprojection“ nutzen, um 120 Hertz auf der Playstation VR dazustellen. Bei 60 Fps wird das Head-Tracking noch mit dem jeweils nächsten Frame verrechnet. Dreht man also den Kopf, wird die neue Sicht in spätestens 8,33′ Millisekunden (120 Hz) und nicht nach 16,66′ ms (60 Hz) aktualisiert. Laut Sony koste das kaum Leistung, bringe bei dem Spielgefühl aber einiges. Reprojection funktioniert nur bei Kopfdrehung, nicht aber, wenn man die Kopfposition ändert; beispielsweise bei einem Schritt rückwärts. Alternativ kann die PS VR natürlich 120 Fps/120 Hz oder 90/90 darstellen.

      Durch die acht vorne, hinten und seitlich auf dem PSVR-Headset angeordneten LEDs kann man sich auch komplett umdrehen, ohne die Verbindung zur VR-Welt zu verlieren. Mit dem Playstation-Controller, der wie bei Rift und Vive von manchen Demos eingeblendet wird, damit man die markierten Tasten sieht, steuert sich das Geschehen passabel, auch wenn seine Position nur mit einer LED sowie den internen Lagesensoren bestimmt wird. Schwierig wird es mit den Move-Controllern. Die Burschen haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel und hatten gelegentlich Probleme, nicht aus dem Erfassungsbereich der Playstation-Kamera zu geraten. Selbst bei eher gemächlichen Demos bekamen wir gelegentlich eine Warnung zu sehen. Das ist das größte Manko des Systems – aber gleichzeitig eins, das Sony etwa mit der Veröffentlichung dedizierter VR-Controller und einer verbesserten Kamera in den Griff bekommen kann.

    6. Dir ist schon klar, dass die 120 Hertz ein Feature sind, oder? Auch Vive und Oculus haben imho nur 90 – genau so wie die PSVR. Diese kann durch diese kleine Hardwarebox die 60 Hertz auf 120 hochskalieren – wenn das von Nöten ist.

      Und die Move Controller sind optional. Kein Spiel setzt sie voraus. Alle VR-Spiele werden auch mit dem normalen Joypad spielbar sein.

    7. Von der Leistung her werden die meisten Spiele auf der PS4 knapp die 60 FPS erfüllen, während am PC 90 FPS wohl die Norm sein werden (ich kann Warframe sogar auf 3440×1440 mit stetig fast 100 FPS spielen).

      Schlussendlich wird es sich zeigen wie sehr es die Endkunden überzeugt. Ich werde garantiert nicht early-adaptor sein, dafür habe ich von 3D Shutterbrillen ELSA Elevator (hatte ich auch), Tracking-IR, Kinect, Move usw. genug gelernt.

      Gerade was ich bisher an Trailer etc. zu den VR Spielen abseits der bekannte Spacesims Star Citizen, Elite Dangerous und No Man’s Sky gesehen habe, erinnert mich an Partyspielchen von Kinect und nichts was echte Gamer wirklich ansprechen würde. Ich will keine Railshooter à la 90er Time Crisis, Virtua Cop etc. spielen, auch wenn diese damals Spass machten. Und die Sportspiele mochte ich eigentlich auch nie, auch wenn Wii Sport und Sport Ressort Spass machten mit ein paar Leuten. Aber VR wird man nur solo spielen wegen des Preises und daher zieht der Party Aspekt schon mal nicht. Ich bin daher sehr skeptisch dass VR ein echter Erfolg wird, ich vermute es wird eher ein Nischendasein fristen wie Kinect und Co.

    8. Dann sehen wir das ja gleich. Denn ich halte VR auch für ein Gimmick das man nicht unbedingt braucht.

      Aber 399 EUR für ein System, bei dem die Entwickler schon dafür sorgen werden, dass die Spiele optimal für PSVR laufen werden und man noch Sony-exklusive Titel bekommt, ist für mich ok.

      Die Entwickler entscheiden am Ende ob ein Spiel mit 30, 60 oder 90 FPS läuft. Natürlich kann die PS4 ein Bloodborne nicht mehr 90 FPS rendern. Aber die meisten VR-Spiele mit comichafter Grafik sehr wohl. Jedenfalls zeichnet sich das ja ab. Genau wissen tun wir das aber erst ab Herbst.

    9. Comichafte Spiele… keine Lust. Nicht dass mir Titel wie Borderlands nicht Spass gemacht hat, aber wenn es technologisch nicht zu mehr reicht…. nein danke. Leider sind Mechspiele aus der Mode gekommen, denn nebst den Space Sims wäre ein Mechwarrior VR oder Steel Battaltion VR das was für mich persönlich eine Kille App wäre. Schliesslich war mein Steel Battatlion damals nicht viel günstiger als die PS-VR ;)

    10. Ich denke dass VR entweder floppen wird oder aber sich auf der PS4 als Standard etablieren wird.

    11. Wie meinst du das als Standard? Dass die Leute nur noch mit VR spielen? Kann ich mir nicht vorstellen, es gibt wie gesagt 15% der Bevölkerung die keine Tiefenwahrnehmung haben und daher VR gar nicht nutzen können. Wie bei 3D gibt es Leute die noch zu grosse Doptrinenunterschiede zwischen den Augen haben oder denen schlicht schlecht wird oder es als unangenehm empfinden. Bei den meisten VR Lösungen ist wie bei geschlossenen Kopfhörer von Druckstellen die Rede gewesen bei gewissen Tragezeiten die als unangenehm empfunden werden. Ich denke das Spielen am Bildschirm wird immer beliebter als VR bleiben. Ergänzend als Feature wie Kinect und Co könnte es sein dass es erfolgreicher ist als andere Gadgets, aber nur wenn technische Reife und Softwareangebot stimmen. Und danach sieht es meines Erachtens nicht so schnell aus.

    12. Meint er so wie ich es oben auch im Text geschrieben habe: PSVR wird der Standard in Sachen VR weil er der kleinste und meistverbreitete Nenner sein wird.

    13. Auf der PS4 vielleicht, aber wegen PS VR kauft sich kaum ein PC Spieler eine PS4 oder ein Xbox One Besitzer. Ich glaube eher dass HTC Vive zum Standard werden wird, weil hinter ihm das grösste Spielnetzwerk der Welt und die grösste Spielbibliothek steht: Steam. Facebook steht mit der schlechtesten Technik und wenigsten Branchenkontakten auf verlorenem Posten und wird so vermute ich nach Misserfolg Oculus irgendwann abstossen oder schliessen. Wäre nicht die erste Firma die Facebook vernichtet hat.

    14. Dagegen steht der zu hohe Preis und die hohen Kosten beim PC, den man dafür benötigt. Wie soll das im Massenmarkt ankommen? PSVR muss nur gekauft werden für 399 EUR und fertig. Die PS4 verkauft sich nach wie vor unglaublich gut.

    15. Das spielt bei PC Spielern keine Rolle wie die Verkaufszahlen von Highend Grafikkarten zeigt. Je teurer, je mehr wird gekauft, genau wie Apple Produkte.

    16. Dass du Ingo Markus bist, ist spätestens jetzt klar geworden. Textverständnis 6, setzen! Eine einzelne Highend Grafikkarte und eine sinnlose Multi GPU Lösung ist nicht dasselbe. Ersteres macht Sinn und wird auch gekauft, zweiteres stirbt gerade aus, weil es auch kein Sinn macht. Es kommen je länger je mehr Spiele heraus die keine SLI und Crossfire Lösungen mehr unterstützen. Und das auch gutem Grund. Die doppelte FPS mit doppelten Input Lag macht kein Sinn. Sprich mit 60 FPS Multi GPU hast du dasselbe Spielerlebnis wie mit einer Single GPU bei 30 FPS.

    17. Lies lieber mal deine Beiträge bevor du emotional wirst mit lächerlichen Anschuldigungen und scheinargumenten. Beide deiner Posts bezog sich auf die Höhe des Preises. Das eine mal redest du von preisbewusste PC Spieler und das andere mal von welchen die das Geld nur so zum Fenster rauswerfen. Widerspruch ohne Ende.

    18. Nein eben nicht, der PC Markt ist grösser als die der Konsole, da hat es sowohl Platz für Preisbewusste Spieler wie solche mit Highend Hardware. Genau das ist es was du nicht kapierst, der PC Markt ist viel heterogener als der Konsolenmarkt. Highend Grafikkarten verkaufen sich wie geschnitten Brot, aber nicht SLIs wie es die Entwickler für die geschönten Präsentationen verwenden. Wahrscheinlich war es nicht mal ein SLI sondern sogar eine Renderfarm wie so eine:

      Das dann mit einem 0-8-15 Computer zu vergleichen wollen ist einfach lächerlich! Und wie gesagt präsentiert wurde diese Grafik als angebliche Konsolengrafik, also müsst ihr euch erst doppelt verarscht vorkommen. Aber darüber schweigst du natürlich lieber. Denn 2013 war kein Wort über eine PC Version verloren worden.

    19. Du verfehlst gerade mächtig das Thema. Wir wissen dass zwischen dir und den Konsolen ein abgrundtiefer Hass besteht, aber was hat das mit VR Brillen zu tun?

  2. Hier noch ein neuer Player im Markt, der im Artikel nicht aufgeführt wird:

    Scheint ähnliche Spezifikationen wie PSVR zu haben. Nur halt 50 € günstiger und für den PC. Mal abwarten, was da sonst noch so aus den Löchern kriecht. Ende des Jahres sehen wir vielleicht alle schon klarer.

    1. Die interessanteste Entwicklung bzg. VR finde ich Samsung Kopfhörer der auf das Innenohr wirkt und so Bewegung vorgaukelt und damit Motion-Shickness verhindert. Kaum sind alle mit ihrer Version 1 von VR auf dem Markt, wird schon eine marktrelevante Innovation angekündigt, was mir zeigt: es ist gut die erste Version einer neuen Technologie zu überspringen.

    2. Dazu hatte ich das Werbevideo gesehen. Klingt natürlich gut, kann ich mir aber irgendwie nicht so richtig vorstellen, dass das funktioniert.
      Auf der anderen Seite: nachher fährst Du damit in so einer Achterbahnsimulation und Dir wird noch tatsächlich schlecht… Oder auf der Rennstrecke oder oder oder.

    3. Diejenigen die es an der GDC testen konnten, sprachen davon, dass es hervorragend funktioniert, genau so wie man es sich vorstellte. Scheint so als hätte Samsung sich um VR mehr Gedanken gemacht als so manch anderer Mitbewerber.

      Bzg. Mitbewerber: es gibt noch einige. Razr ist eines am entwickeln, Apple und Nintendo angeblich auch und eines gibt es noch das sieht wie ein Headset aus und projiziert das Bild auf die Netzhaut:

    4. Für solche Dinge muss es ja auch Software geben. Ich denke mal das Oculus und Vive sich den Markt am PC teilen werden. Alles andere kennt doch niemand und wird auch sicherlich nicht so unterstützt.

    5. Eben und Valve hat eine Marktmacht am PC wie es Facebook nie erreichen wird. Und ja de Rest wird unter gehen, denn wer will ein Gerät von einem No-Name? Wie gesagt andere Lösungen sind diejenigen von geschlossenen Plattformen, da kann Konkurrenz ausgeschlossen werden. Weder Apple, Samsung oder Sony muss sich um Konkurrenz sorgen machen. Ihre Plattform haben sie in der Hand. Bei Microsofts Holo Lens nimmt mich Wunder ob Nadella die One-Plattform Philosophie rund um Windows 10 auch verfolgt und nebst der Xbox One auch am PC lanciert. Kehrt um so viele Fehler die Microsoft rund ums PC Gaming zur Zeit macht mit ihrem neuen Engagement, glaub ich nicht dass Microsoft diese Strategie nächstes Jahr noch weiter verfolgen wird, sondern wie GfWL wieder fallen lassen wird. Wer hat meint PC wie Xbox Gamer gleich behandeln zu können, der hat schlicht die vielen Sonderheiten gerade in der Technologie am PC der letzten 10 Jahre verschlafen. Downsampling, Vsync off für Freesync oder G-Sync und Vollbildmodus ist schlicht Pflicht und keine Kür.

    6. Ich finde du bist da ein wenig überoptimistisch was VR Sachen auf dem PC angehen. Sollen wir bald alle mit VR Brillen vor einem PC sitzen? Ich fürchte die komplette Technologie wird gehörig auf die Fresse fallen wie 3D Filme. Auf der PS4 kann ich mir den Spaß noch am ehesten vorstellen wenn die PR entsprechend passt. Es gibt ja schon Gerüchte über eine stärkere PS4 die dann in 4K und höheren Frames die Spiele fit macht.

    7. Also während beim PC solche Gadgets schon immer verkauft haben, sind gerade Kinect und Bewegungssteuerung an der Konsole gehörig den Bach herunter. Warum sollte nun also VR ausgerechnet bei den Konsolen ein Erfolg feiern? Und wenn ich für VR eine neue und wohl auch teurere Konsole kaufen muss, dann stellt sich doch die Sinnfrage erst recht. Die ganzen Diskussionen die letzten Wochen bei den Konsolen geht eigentlich dahin gehend, dass die Konsolen zu PCs werden.

    8. Also während beim PC solche Gadgets schon immer verkauft haben, sind gerade Kinect und Bewegungssteuerung an der Konsole gehörig den Bach herunter.

      An Kinect mit 40 Mio und der Bewegungssteuerung Wii mit 100 Mio Verkäufe werden deine Gadgets wohl kaum heranreicht was schon deshalb offensichtlich ist weil mir nichtmal eins einfällt was Rang und Namen hat.

    9. Wo habe ich die Wii erwähnt? Bei der Wii war es kein Gadget sondern von Anfang an fester Bestandteil der Konsole. Kinect ist egal wie viel es sich verkauft hat den Bach runter. Dazu muss man sich nur die Veröffentlichungen an Spiele dazu anschauen und wie sehr Kinect 2 nun mit der Xbox One fallen gelassen wurde, mangels Interesse bei den Kunden. Dasselbe mit Move der PS3. Und wie gesagt mit der Wii U wurde das Konzept ja nicht weiter verfolgt bzw. ist Bewegungssteuerung aktuell schon wieder ein alter Hut, sprich hat nicht gerade lange hin gehalten. Wer nutzt ernsthaft die Bewegungssteuerung im PS4 Controller?

    10. Bewegungssteuerung ist wirklich der große Blödsinn. Für VR geht es meiner Ansicht aber auch super mit dem Joypad … oder dem Lenkrad.

    11. Alles mit Cockpit, aber eben Tripple A Titel und nicht so viele Indie Titel wie hier präsentiert werden mit Spielkonzepten die man ohne VR oder anderen Gadgets nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Und das sehe ich eben viele parallelen gerade bei Oculus wo mehr so Minispielchen als echte Blockbuster angekündigt sind. Und dafür kaufe ich mir definitiv keine VR.

    1. Na, willste ein bisschen trollen? ;-) Das ist ja nun offensichtlich nicht korrekt was du da sagst. Beispiel DRIVECLUB VR

      Das ist immer eine Frage der Prioritäten: FPS oder Details.

    2. Die Frage ist: erscheint Driveclub VR überhaupt noch nach dem jetzt Sony das Studio geschlossen hat. Evt. war das genau der Grund, dass sie es nicht hin bekommen haben und es Sony nach dem Driveclub Debakel endgültig die Geduld verloren hat. Du selber Marc hast gesagt, dass es bei der PS4 wohl meist nur für Comiclook reicht.

    3. Ein gutes Gegenbeispiel dafür ist wohl DRIVECLUB VR. Ich denke mal, dass Sony das weiterentwickeln wird mit ein paar der Entwickler.

      Hier Gameplay von Driveclub VR mit nicht gerade Comicgrafik:

    4. Absolut. Das WILL ich spielen!

      Hier übrigens die Comicgrafik von Eve Valkyrie PS4

    5. Fehlt nur noch No Man’s Sky VR Ankündigung. Und sie wären dumm, wenn das nicht käme!

  3. Playstation 4.5 immer wahrscheinlicher.

    Demnach arbeitet Sony an einer High-End Gaming Erfahrung, einschließlich VR, besserer Grafiken und allgemein mehr Power. Die neue Konsole soll laut ungenannter Quellen zukünftig entlang der bisherigen PS4 existieren und sich die Software darauf teilen.

    Damit wären dann VR Spiele von Vanilla Versionen ohne grafische Abstriche möglich.

    (Bitte nur als Info betrachten und keine neuen Hass Kommentare gegen Konsolen allen voran von JTR)

    1. Man darf gespannt sein ob dem so ist, denn um optimal die native Auflösung von PS-VR in 90 FPS mit den Grafikqualität üblicher Spiele zu ermöglichen, wäre die GPU Leistung aktueller PC Grafikkarten vom Schlage einer GTX-980 nötig und so etwas kostet mehr als zwei ganze PS4, nur der GPU! Sprich die neue PS4 würde irgendwo eine 1000 Euro Konsole werden und hätte dann aber immer noch das Manko der sehr schwachen CPU. Wollte man den auch noch verbessern, dann reden wir schnell von einer 1200 Euro Konsole.

      Ich gehe, sofern überhaupt etwas am Gerücht dran ist, davon aus, dass es Sony vor allem um 4K Filme geht, schliesslich sind sie selber gross im Film Business vertreten und einer der grössten Anbieter von UHD Inhalten. Darum vermute ich eher, dass ein leicht stärkere Hardware verbaut wird, inklusive einem UHD Bluray Laufwerk. Die minimale Mehrpower würde dann optional auch für VR freigeschaltet, aber nicht für normale Spiele. Der Skalierer wird soweit erweitert, dass er die Inhalte auf 4K hinauf skaliert.

    2. klar gehts damit auch um 4k und fps am tv. quasi die coreversion der ps4. geil :-) wird die playstation vr pc kompatibel? wäre sicher möglich schätze ich.

    3. Sony überlegt sich angeblich ob sie ihre PS-VR auch für den PC anbieten will. Rein technisch gesehen ist das gar kein Problem, ist alles nur eine Frage der Treiber. Wie ja diverse Adapter zeigen, kann man auch Peripherie eine Xbox an einer Playstation betreiben und umgekehrt. Es sind ja künstliche Schranken die da aufrecht erhalten werden, Zwecks Marktabschottung.

    4. Wie du dir immer die News zurecht legst ist einmalig. Das Thema steht überhaupt nicht zur Debatte. Auf Nachfrage ist es nur nicht komplett ausgeschlossen worden.
      Ich finde du machst dir da falsche Hoffnungen. VR wird wenn überhaupt auf PS4 einschlagen. Die Art der Unterhaltung passt nicht zum PC.

    5. Dumm nur, dass bereits mehr Titel für den PC als für die PS4 ankündigt sind, und allen voran sind mehr Titel bereits erhältlich. Und es stand in der US Presse dass Sony sich überlege die PS-VR auch für den PC anzubieten. Sie arbeiten ja aktuell auch an einer Gamestreaming App für den PC, damit man PS4 Games auf den PC streamen kann, wie es Microsoft mit Windows 10 bereits anbietet.

  4. PSVR mit den Move-Controllern ist wohl in seiner neusten Version quasi lag-frei: Hands on PSVR

    1. Für den PC gibt es ein nettes Tool namens Virtual Desktop. Kann aber mehr als nur den Windows Desktop in die VR bringen:

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