VR-Brillen sind doch nicht so toll

Die Jungs von Giant Bomb kritisieren den aktuellen Status von Virtueller Realität am PC: Schlechte und teure Spiele, unzuverlässige Hard- und Software und einfach insgesamt wenig Spaß beim Spielen.

Nun bleibt noch die Frage: Tut man sich die virtuelle Realität für den PC oder die Konsole an?

https://www.youtube.com/watch?v=fQ0JTkBZdyw

17 Antworten auf „VR-Brillen sind doch nicht so toll“

  1. Ich durfte gestern zum ersten mal die HTC Vive bei einem Freund ausprobieren. Gespielt habe ich die Dinge unter Wasser mit dem Wahl und den leuchtenden Fischen. Dann nocj jede Menge Job Simulator und dann noch das beste von allen: The Lab von Valve selber.

    Wir sind uns da absolut einig: Das gehört in einem Themepark bzw. in eine Arcade aber nicht unbedingt ins Wohnzimmer. Das ist zwar absolut cool aber eben nicht so cool, dass man das ganze Wohnzimmer mit einem Equipment von 4000 EUR zustellt. Zudem wurde mir dann doch nach einiger Zeit bei schnellen Bewegungen schlecht.

    Der „Fliegengitter“-Effekt ist leider auch recht deutlich. Für so viel Geld erwartet man mehr. Was allerdings unglaublich gut funktioniert it das Tracking der Brille und der Controller. Wow. Unfassbar.

    1. Anstatt so Arcade Games würde ich mich mal die Eindrücke von Elite Dangerous, Star Citizen, Adrift, Asseto Corsa, Dear Esther etc.

      Anscheinend gibt es auch ein paar Mod Projekte ua. für Dying Light, GTA 5 und Alien Isolation.

      Und das Fliegengitter Problem wirst du wohl auch bei allen VR mit derzeitigen Technik haben. Schlussendlich lösen es viele so, in dem sie absichtlich das Bild etwas unscharf stellen und somit das Gitter nicht mehr wahrnehmbar ist.

    2. Ich behaupte jetzt mal nach meinen Erfahrungen: Alle „normalen“ Spiele per Mod VR fähig zu machen ist vertane Zeit. Die Steuerung und Spielkonzepte passen nicht zu VR. Das ist ein völlig neues Medium und muss auch so behandelt werden.

    3. Nein es ist kein komplett neues Medium. Es ist 3D Brille mit Headtracking. Einzeln kannst du das schon lange haben. Und wie bei 3D Brillen eignen sich am besten Spiele mit einem Cockpit (Rennspiele, Simulationen etc.) genauso mit dem Tracking. Bei Arma wird ja beispielsweise IR Tracking System schon seit Beginn unterstützt. Bringt bei einer Militärsimulation auch, weil sie nicht schnell ist sondern langsam und taktisch. Und als Snipper kann es durchaus von Vorteil sein vom Zielfernrohr weg mal um sich herum zu schauen ob etwas kommt.

      Des weiteren unterstützt Elite Dangerous schon sehr früh das Rift und scheint dahin gehend momentan auch eines der am besten auf VR optimierte Spiel mit zeitgemässer Grafik zu sein. Warum das nicht im Video getestet wurde, sondern in erster Linie in der Mehrheit Billigproduktionen die auch noch im early access sind, sprich hinten und vorne noch nicht fertig entwickelt, hat doch damit zu tun, dass man mit dem Video kein differenziertes Bild sondern eine eindeutige Richtung vorgeben wollte. Adrift oder eben Elite Dangerous hätte zum Test einfach dazu gehört.

    4. Bis auf das mit den Cockpit-Spielen sehe ich das alles persönlich anders. Sorry. VR ist kein Aufsatz für Shooter usw. Gerade die sind nicht dafür ausgelegt.

    5. Sicher schon, ich will Quake VR spielen wo aber ein Rollensprung wirklich 1:1 im VR vollzogen wird, damit alle Nerds und Grobmotoriker mal am Dauerkotzen sind ;) Da kommt mir gerade eine Kategorie in den Sinn die richtig Spass machen könnte, allen voran mit Samsungs Kopfhörer der aufs Innenohr wirkt und damit die physischen Kräfte vorgaukelt: Rollercoster Tycoon. Oder mal eine 9G Wende mit der SU-37 im Flightsim, bis meine Augen bluten. Weisst du wie schnell sich Bunny Hopping in Shootern erledigt hat, wenn das ganze in VR statt findet?

    6. Ich fände gerade Shooter interessant. Alleine das Zielen und die Erfahrung der Entfernung wäre absolut reizvoll. Sicher, Minecraft bekommt eine im wahrsten Sinne des Wortes neue Dimension, aber für Sachen wie Raumerfahrung sind die Brillen ja eh ausgelegt.

    7. Shooter werden nicht funktionieren. Nie. Außer man nimmt die Steuerung aus der Valve-Demo aber dann „teleportiert“ man sich immer nur.

      Das Konzept funktioniert nur wirklich gut für stehende und sitzende Tätigkeiten.

    8. Warum soll das nicht funktionieren. Warum verbinden alle VR mit Fuchtelsteuerung und herumstehen? Schlussendlich ist VR einfach ein Ersatz für den TV oder Monitor, fertig. Man kann mehr daraus machen, man muss aber nicht. Und glaubt mir weniger Fuchtelsteuerung mit pseudo innovativen Party-Billigspielen à la Wii und mehr Unterstützung bei normalen Spielen, würde VR schneller zum Erfolg führen, davon bin ich überzeugt. Gerade Spiele wie Arma würden von VR enorm profitieren. Diese Militärsimulationen sind meist nicht schnell, bieten heute schon die Unterstützung für Headtracking und würden die Immersion erhöhen. Zudem sind die meisten Gamer eh zu faul, bequem um stetig zum gamen zu stehen. Die wollen sitzend ein Spiel mit Pad oder Maus und Tastatur geniessen. VR soll damit einfach das halbfertige 3D mit Shutterbrillen auf eine neue Stufe bringen, ohne Fuchtelsteuerung, ohne Quantensprung. Dazu müssen die Brillen besser und günstiger werden und voilà wird das Interesse daran auch grösser werden. Und allen voran hätte ich als Valve das early access Programm bei VR gesperrt, denn ein halbfertiges Spiel bei einer neuen Technologie ist die schlimmste PR die man sich denken kann.

    9. Warum soll das nicht funktionieren. Warum verbinden alle VR mit Fuchtelsteuerung und herumstehen?

      Dann probier es bitte einfach mal selber aus. Dann weißt Du warum.

    10. Und wo bitte soll ich das „mal ausprobieren“? Wie gesagt mit Fuchtelsteuerung gleich nur „beschissene“ Steuerungsmöglichkeiten. Etwas was die Möglichkeiten im Gaming mindert und nicht vergrössert (eben Shooter sind nicht möglich und damit eines der wichtigsten Genres), wird kaum Chancen haben sich durch zu setzen. Ist wie mit Touch Gaming. Wer von euch spielt primär mobil? Ich nicht und ich weiss warum: ich brauche haptische Tasten und eine gute Steuerung für gute Spiele.

    11. Shooter werden nicht funktionieren.

      Ich habe gestern einen Shooter auf der Gear VR ausprobiert. Du stehst dort die ganze Zeit auf der gleichen Stelle und nach einer gewissen Zeit landest wieder auf der Stelle stehend in die nächste Umgebung. Ob es jemals mit Bewegung funktioniert (wenn überhaupt eher mit automatischer Bewegung)?

    12. Nein, werden sie nicht. Wenn du dich mit dem Gamepad bewegst und gleichzeitig im RL stehst, dann ist das Delta zu groß. Da wird dir unweigerlich schlecht.

      Deswegen gibt es das Konzept mit dem „Springen“: man zielt auf den Boden ein paar Meter weiter weg und wird dort hin teleportiert. Selbst die Vive macht dies so.

    13. Shootermap im RL nachbauen + sehr schnelle wireless VR Brillen = die Arcade der Zukunft?

      Anders wird sich das Shootergefühl oder wie auch immer nicht realisieren lassen.
      Meiner Mrinung nach ist VR am besten für Cockpit Spiele und vielleicht RTS.

    14. Thirdperson wird auch gut gehen, aber nicht Warframe, das ist zu schnell. Sie könnten ja unter der Brille gleich noch ein Pferde-Napf als Kotztüte mit anbauen ;)

    15. Mit schnell hat das nichts zu tun. Es geht wirklich eher darum, ob man sitzt oder steht. So wie bei Rennspielen, Weltraum a la Wing Commander und Co oder eben. Nur sich im virtuellen Raum laufend bewegen ist wirklich schwierig zu ertragen.

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