In der letzten Zeit habe ich oft diesen Satz gehört: »Ich kaufe mir ein iPad, dann kann ich endlich eBooks lesen.« Ja, das ist auch generell eine richtige Feststellung aber wer wirklich lesen will, der sollte lieber zum Kindle greifen.

Ich besitze selber ein iPad und einen Kindle. Das iPad wird hauptsächlich bei uns dafür genutzt, ab und zu Webseiten, YouTube oder Bilder zu betrachten. Den aktuellen Kindle Keyboard habe ich schon ausführlich hier im Blog vorgestellt. Dieser ersetzt praktisch sämtliche Bücher und ist mein stetiger Begleiter.

Ich habe mich entschieden, dieses Video zu veröffentlichen, damit ich nicht immer wieder jedem Menschen auf dieser Welt die Unterschiede eines Tablet-PCs und eines e-Ink-Reader erklären muss.

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39 Kommentare

  1. „Ich mich entschieden, dieses Video zu veröffentlichen […]“ Da passt irgendwas nicht ;)

  2. Also, wenn man einen Kindle eReader für nur 99 Euro bekommen kann, stellt sich die Frage doch erst gar nicht. Ganz davon ab halte ich einen iPad-Kauf eh für rausgeschmissenes Geld.

    1. Viele halten den Kindle leider für eine Art Schwarz-weiß-Tablet-PC und wollen dann mit dem iPad nicht nur lesen sondern praktisch alles andere machen. Es mag sein, dass dir das klar ist aber vielen Leuten da draußen ist es nicht klar.

    2. Ich hatte es so verstanden, dass sich die Leute extra zum Lesen ein iPad kaufen wollten. Dass ein Kindle kein Tablet sein kann, sollte eigentlich auch jeder am Preis schon erkennen können. Also soooo uninformiert wird sich sicher niemand einen Kindle kaufen, das sollte nicht nur mir klar sein. ;)

    3. Der Punkt, es kauft sich ja dann niemand einen Kindle sondern ein iPad. Zumindest in Deutschland bzw. Europa wo wir scheinbar mal wieder den Status eines Entwicklungslandes im Bereich Technik einnehmen.

      Die sollen endlich die Buchpreisbindung aufheben. Dann ist das Argument für eBooks noch stärker und es kommt hier in diesem Land dies bezüglich endlich mal Schwung in die Sache.

      Aber das Thema ist mittlerweile schon sehr alt. Die Verlage verpennen das zum größten Teil einfach.

    4. Der Punkt, es kauft sich ja dann niemand einen Kindle sondern ein iPad.

      Das halte ich für etwas übertrieben. Es gibt mit Sicherheit mehr Leute, die gerne ihre Bücher auf einem Kindle lesen wollen, als Interessenten für ein iPad, das ist doch alleine schon eine Frage der Finanzen und der Frage „Wozu brauche ich ein iPad, wenn ich Webseiten, Bilder und YouTube auch am PC, Notebook oder Smartphone ansehen kann?“.

    5. Schon vor einem Jahr wurden mehr iPads als Kindles verkauft. Dagegen ist ja auch nicht zu sagen. Schlimm wird es dann, wenn ich in der U-Bahn Leute sehe, die auf dem iPad Bücher lesen.

    6. Schlimm wird es dann, wenn ich in der U-Bahn Leute sehe, die auf dem iPad Bücher lesen.

      Dann sind wir uns ja einig, ich finde das auch schlimm. ;)

    7. Das ist natürlich genau dann „dumm“, wenn man das iPad in erster Linie zum lesen gekauft hat. Dann wäre ein Kindle sicher die bessere Lösung. Aber wenn derjenige in der U-Bahn das iPad hauptsächlich für andere Sachen nutzt, und eben AUCH liest, ist das doch völlig in Ordnung. Kann man sich doch kaum drüber aufregen.

      Wahrscheinlich würde ich auch nicht extra einen Kindle kaufen wenn ich ein iPad hätte, nur um morgens in der U-Bahn zu lesen. Anders siehts dann wieder aus, wenn ich generell auf eBooks umsteigen würde, was aber vielleicht nicht jeder U-Bahn leser tut.

      Darüber hinaus halte ich Tablet PCs aber eh für überflüssigen Schnickschnack und lese nach wie vor lieber auf Papier, auch wenn der Kindle mir überraschend gut gefällt.

    8. Wahrscheinlich würde ich auch nicht extra einen Kindle kaufen wenn ich ein iPad hätte, nur um morgens in der U-Bahn zu lesen.

      Doch. Und genau darum geht es mir.

    9. Witzig, die Werbung kannte ich gar nicht – aber sie trifft den Nagel auf den Kopf.

  3. Ich bin schon auf die Gesichter der Leute gespannt, die sich jetzt E-Books kaufen, um dann in 15 Jahren festzustellen, dass die Dinger von keinem Gerät mehr angezeigt werden können. (DRM und so.)

    1. 1.) MOBI ist erstmal ein offenes Format. Jeder Autor oder Verleger entscheidet selber, ob er es DRM schützen möchte. VIele Bücher im Amazon-Store sind nicht DRM geschützt.

      2.) Bücher aus Papier haben den enormen Nachteil, dass die Informationen darin gefangen sind.

      3.) e-Books erlauben es endlich, viel mehr Menschen Informationen zugänglich zu machen. Siehe dazu auch: Wann stirbt das Papier?

    2. Ich muss mich korrigieren: mobi ist selbst kein offener Standard. Er kann aber konvertiert werden.

    3. Naja, nicht MOBI oder der Kindle stören mich sondern die Monopolstellung von Amazon, die damit einhergehen. Und wenn ich dann solche Nachrichten lese, bin ich konsequent und kaufe mir sowas nicht.

      Kannst du außerdem erläutern, warum du zu einem Amazon-Gerät rätst und nicht zu einer der vielen Alternativen?

    4. Hast Du die anderen Geräte mal in der Hand gehabt? Der Oyo ist eine Katastrophe und der Weltbild Reader hat gar kein eInk Display. Geräte von Sony und Co sind dann meistens teuer als der Kindle und können weniger (sehr langsam oder so ein Quatsch wie Stiftsteuerung usw)

      Außerdem hat man auf dem Kindle den Amazon Store, der wirklich unkompliziert funktioniert. Wenn ich also etwas meinen Freunden und Bekannten empfehle, dann doch das, was unkompliziert und zuverlässig läuft und man sich nicht im Netz dann über irgendwelche Shops die Dateien zusammen suchen muss um dann nachher das Gerät zu synchronisieren.

      Der Kindle ist einfach meiner Ansicht nach der beste e-Reader mit den besten Zukunftschancen auf dem Markt.

    5. Wenn es nach gewissen Forschern geht, stirbt das geschriebene Wort eh zugunsten der Sprache wieder.

  4. Wow super gute und schnelle, klare Information. Ich hätte dich fast dannach gefragt.
    Lliebe Grüsse Tatjana.

    1. Hi Tatjana!

      Freut mich, dass es dir gefallen hat. Schade ist natürlich, dass ich dadurch einen weiteren Anruf von dir gespart habe. Aber dann haben wir mehr Zeit für andere Themen. ;-)

      Grüße in die Schweiz!

  5. Ich habe mich entschieden, dieses Video zu veröffentlichen, damit ich nicht immer wieder jedem Menschen auf dieser Welt die Unterschiede eines Tablet-PCs und eines e-Ink-Reader erklären muss.

    Klingt ein wenig nach Hybris…

    1. Ich brauche eben etwas worauf ich linken kann, wenn das Thema mal irgendwie auftaucht. Eigentlich ist das jedem klar, der beide Geräte mal in der Hand gehabt hat. Aber das ist beim Kindle schwierig. Deswegen habe ich den Artikel geschrieben.

  6. Super cool ist dein Beitrag! Ich habe mich viel überlegen, ob ich mir eine Kindle kaufen soll oder nicht. Du hilfst mir viel bei dem Entscheidungstreffen.

  7. Auch mir hast du mal wieder geholfen! Dazu kommt natürlich der erhebliche Preisunterschied! Hoffentlich liegt ein kleines Kindle unterm Weihnachtsbaum :)

  8. So, Kindle Keyboard trotz „Nicht-Viel-Leser“ bestellt, vielleicht ergehts mir ja so wie Dir und ich lese wieder mehr. Die vielen englischen Bücher überzeugen ja schon und man muss bei dicken Büchern nicht alles so auseinander drücken. Aber wenn er mir nicht gefällt, bist Du Schuld!^^

    1. Danke. Die richtige Entscheidung war auch einfach nach einem guten Artikel ;)

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