Kindle Paperwhite – Bücher waren vorgestern


Amazon Kindle Paperwhite

Ich habe mir vor einer ganzen Weile den Kindle Paperwhite gegönnt. Warum ich nicht gerne auf Papier lese, habe ich hier im Blog schon ausführlich erklärt. Ich viel schneller von meinem Kindle 3 auf dem Kindle Papierwhite (kaufen) gewechselt, wenn ich gewusst hätte, was die Vorteile zum alten Kindle sind.

Nun kann ich meinen Lieblingsautoren Murakami noch besser und bequemer lesen. Und euch möchte ich nicht vorenthalten, was sich alles geändert hat.

Hintergrundbeleuchtung

Das e-Ink Display hat den Vorteil, dass es im Sonnenlicht aussieht wie ein gedrucktes Buch. Mit der Hintergrundbeleuchtung kann ich auch im Dunkeln überall lesen ohne das Licht an- bzw ausmachen zu müssen.

Geschwindigkeit beim Umblättern

Umblättern und Navigieren in den Menüs passiert gefühlt 10 Mal schneller im Gegensatz zu meinem alten Kindle 3. Eine deutliche Verbesserung die sofort auffällt.

Touchscreen statt Tasten ist super

Ich war sehr skeptisch weil ich die Hardware-Tastenan meinem Kindle immer so angenehm fand. Diese Bedenken waren jedoch Blödsinn. Die Vorteile bei der Bedienung überwiegen einfach. Vor allem Worte nachgucken geht jetzt super schnell indem man einfach darauf tippt.

Wordwise blendet die Bedeutung eines Wortes direkt im Text ein.

Worte schneller verstehen mit Wordwise

Wenn man englische Literatur liest, dann hatte man mit dem Amazon Kindle schon immer die Möglichkeit, einfach Worte nachzuschlagen. Die neue Funktion namens „Wordwise“ zeigt eine kurze Erklärung des Wortes direkt über dem Wort an.

Das ist möglich durch die bessere Auflösung des Displays. Zudem kann man seinen Kenntnisstand der englischen Sprache einstellen. Dem entsprechend werden mehr oder weniger Erklärungen angezeigt.

X-Ray: Personen und Orte in Romanen

Ich quäle mich gerade durch Stephen Kings „The Stand“. Da gibt es ziemlich viele verschiedene Personen, Orte und Besonderheiten. X-Ray listet mir diese Dinge auf und gibt mir eine Übersicht und Erklärung dazu. Das ist sehr praktisch aber muss von den Büchern auch unterstützt werden.

X-Ray am Beispiel von „The Stand“

Der Kindle ist der beste E-Reader

Meiner Ansicht nach ist der Amazon Kindle und speziell der Paperwhite die beste Wahl. Das Display ist, wie der Name schon sagt, jetzt noch näher am Papier.

Funktionen wie X-Ray oder Wordwise sind sinnvolle Erweiterungen, die man schnell vermissen würde, wenn sie nicht mehr da wären. Dabei ist der Kindle Paperwhite nicht mal teuer. Kaufen bzw. Wechseln lohnt sich. Aktuell ist er dank Black Friday besonders günstig!


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Kommentare

8 Antworten zu „Kindle Paperwhite – Bücher waren vorgestern“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    Bei mir führt der Paperwhite ein tristes, von Dunkelheit geprägtes Leben unter meinem TI-Taschenrechner und Sony Walkman in irgendeiner Schublade. Er ist träge und ungenau in der Touch-Reaktion und das Sonnenlicht- und Akkudauer-Argument war gegenüber Tablets nie besonders wichtig.

  2. Avatar von Herr Hugo
    Herr Hugo

    Ich habe den Paperwhite schon eine geraume Zeit – aber weder in einer Schublade verkramt noch im Sonnenlichte. Herr Hugo liebt den Schatten und läßt sich nicht daraus hervorlocken, grins.

    Wenn der Herr Thomas ihn nicht mag, kann er den doch verschenken, anstatt ihn verstauben zu lassen…

    Einzige Kritik: das Display könnte etwas größer sein – der neue Oasis hat das. Aber 260,- mit 32 GB und WLAN sind schon heftig….

    …v.a.D. weil ich den Paperwhite zwar mag, aber in letzter Zeit kaum noch zum Lesen komme – zuviel anderes an den Computern ist zu erledigen, und hie/da ein Filmchen vom NAS will ich ja auch noch > TV streamen.

    Als Rentener hat man ja sowieso nienicht Zeit, wie bekannt sein dürfte.

    PS: damit mein PW nicht einstaubt, habe ich ihm gleich zu Anfang eine feine Ori-Hülle in Schwarz angezogen. Auch eine Displayschutzfolie ist drauf.

    Kindle ahoi!

  3. Avatar von ben_
    ben_

    Ich lese ja inzwischen seit fast vier Jahren auf dem Kindle Fire HDX und geniesse ebenfalls, die schnellen Reaktionszeiten, Touchscreen, Beleuchtung, Wordwise, Notizen, X-Ray und v.a. die neue verbesserte Navigationsfunktion. Gleichzeitig kann ich aber immer mit zwei Gesten mal was im Internet suchen, eine meiner liebsten Apps starten, statt dem Buch ein Hörbuch starten oder noch etwas Musik im Hintergrund anwerfen. Und mit den 323 PPI kann ich sogar die Lesetypo noch weiter runterdrehen als beim Paperwhite, um angenehmere Zeilenlängen zu bekommen.

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Wie könnt ihr auf einem Tablett mit LCD-Display lesen und nicht auf e-ink? Nutzt ihr das Teil nie am Strand im Urlaub? Ausserdem sind die echten Kindle Reader deutlich leichter.

      Es ist doch gerade schön, dass man nicht parallel so viele andere Dinge tun kann wie surfen. Ist heute „verkehrte Welt“-Tag?

    2. Avatar von ben_
      ben_

      Heute ist mal wieder Gegenteiltag! Den brauchst Du überigens auch noch ganz dringend: Unter meinem Bett, Track 6, unsere Grosse liebt es!

  4. Avatar von Herr Hugo
    Herr Hugo

    Wenn ich das schon höre: „…mal schnell was im Internet suchen…“ – mit einem Tablet…

    …vielleicht in der kasachischen Wüste, wenn sonst nix vorhanden ist. Aber sobald mind. ein Laptop greifbar ist (greifbar = nicht mehr als ein paar Meter weg), da würde ich doch nie ernstlich mit so´nem mobilen Browser was suchen.

    Und lesen auf eim´ Tablet? Bei meinem PW sehe ich auch nach ewigem umblättern so gut wie nix – beim Tablet wimmelt es schon nach kurz von Fingerabdrücken.

  5. Avatar von Alain
    Alain

    Also ich bin mit meinem Tolino ganz zufrieden.

    Das Ecosystem funktioniert aber nicht ganz so reibungslos. (Delivery ohne Aktion am Reader gibt es nicht.)

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