Meine Erfahrungen als Vater nach 10 Monaten

Wie ist das Leben mit den unbestritten süßesten Babies der Welt?

Es nicht so schlimm wie befürchtet

Ich habe das bewusst so formuliert. Ja, ich habe befürchtet, dass Kinder mit vielen Einschränkungen verbunden sind. Natürlich gibt es diese auch. Man schläft weniger, spielt weniger und ist nicht mehr so frei wie man vielleicht vorher war.

Trotzdem habe ich mir die Einschränkungen noch extremer vorgestellt. Durch die gute Planung von meiner fantastischen Ehefrau, bleibt noch genug Selbstbestimmung und Zeit für uns übrig.

In den Urlaub fliegen geht

Wir sind mit den Kleinen in den Urlaub geflogen. Das war ein tolles Abenteuer, bei dem wir als Familie viel gelernt haben.

Zum Beispiel sollte man sich immer die Sitze an den Flugzeugtüren so früh es geht reservieren, um Platz für die Kinder zu haben. (Danke Ramona) Und einen Koffer nur für Babysachen mitzunehmen, war auch eine gute Idee. So wird man wenigstens mal gezwungen, wirklich nur das Nötigste mitzunehmen.

Ins Meer haben wir uns mit den Beiden dann doch nicht getraut. Ich hatte zu viel Angst vor der Sonne am Strand. Aber das kommt dann vielleicht beim nächsten Mal mit viel Sonnencreme und einem riesigen Schirm.

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Ordnung und Chaos

Wenn die Babys im Bett sind, dann wird das Wohnzimmer von allen Spielsachen befreit. Unsichtbare Kindersicherungen haben wir bereits installiert.

Wenn die beiden Laufen können, wird das Aufräumen sicherlich aufwendiger, weil nicht alles im Spielzimmer bleiben wird. (Alle Eltern mit älteren Kindern lachen sich hier bestimmt halb tot).

Weniger Zeit

Wenn man sich die Themen hier im Blog seit der Geburt anschaut, dann weiß auch jeder Leser, dass ich nach wie vor spiele und schreibe.

Aber ich spiele weniger und bewusster. Jüngstes Beispiel war Kingdom Hearts, welches ich nach wenigen Stunden eingemottet habe. Meine vier Blogs laufen nun alle auf dem einen Theme von mir und lassen sich so viel, viel einfacher administrieren. Und zu guter Letzt habe ich dank meiner Verschlichterung recht wenig Overhead im Leben.

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Eins ist Keins

Zwei Babies sind genau richtig. Das ist ein Baby pro Person. Im Urlaub kann sich jeder ein Baby im Bondolino umschnallen und die Stadt erkunden. So ist kein Elternteil und kein Baby unterkuschelt.

Stolzer Papa

„Stolz“ ist etwas, das ich selten empfinde. Morgens mit einem seiner Söhne im Bondolino Brötchen holen zu gehen, gehört mittlerweile zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wenn das Baby dabei anfängt leise zu singen, dann bin ich glücklich und tatsächlich auch ein kleines bisschen stolz.

Unterschätzte Krankheiten

Völlig unterschätzt habe ich die Krankheiten. Wenn nicht nur die Babys, sondern wir selbst krank sind, dann braucht man Hilfe. Die haben wir glücklicherweise auch. (DANKE M&J!).

Wenn man sich aber kurz vor Silvester nach 2 Wochen kranksein zum ersten Mal nach draußen traut und sich dann beim Bäcker die kleinen Racker bis unter die Arme (!) mit Durchfall einsauen, dass man sich im Drogeriemarkt nebenan neue Klamotten für die Beiden kaufen muss, dann ist das erst ein paar Wochen später witzig.

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Festlegen macht glücklich

Vor ein paar Wochen lag ich morgens im Bett. Es war Wochenende und die Babies waren um 7 Uhr schon wach und brauchten beide die Flasche. Als meine Frau dann mit einer frischen Flasche aus dem Baby Brezza wiederkam und ich ziemlich müde einen der Beiden gefüttert habe, habe ich gemerkt, dass ich sehr glücklich bin.

Glücklich, weil ich mich festgelegt habe. Festgelegt auf die Familie, die Ehe und die Kinder. Ich denke weniger darüber nach, was kommen wird, sondern befinde mich mehr in der Gegenwart.

Kinder sind wunderbar

Punkt.

5 Antworten auf „Meine Erfahrungen als Vater nach 10 Monaten“

  1. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, das zu lesen. Ich freu mich echt riesig für Dich und euch, auch weil Zwillinge ja auch nochmal eine andere Hausnummer sind als zwei Kinder hintereinandern.

    Und noch ein kleines Angebot: Falls die Jungs bald zu schwer für die Bondolinos werden und ihr aber gerne weiter tragen möchtet, dann sagt bescheid, wenn ihr in der Gegend seid, dann zeige ich Dir/euch gerne mal Tragen mit dem Tragetuch.

    Ich trage unsere Dreijährige damit immer noch dann und wann, wenn man mal keinen Buggy mitnehmen möchte/kann.




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