eBook: Amazon Kindle


Update: Ich habe mir einen Kindle 3 gekauft und dazu auch einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Ich hatte heute die ganz besondere Freude den Amazon Kindle, dem eBook aus den USA und dortiger Verkaufschlager im Weihnachtsgeschäft 2008 in den Händen zu halten. Ich bin erstaunt wie klein das Gerät eigentlich ist und wie perfekt das nicht-selbstleuchtende Display Papier simuliert. Als Zusatz zu meinem Artikel: Wann stirbt das Papier? ist folgendes Video zu verstehen. Vielleicht hat das Lesen auf toten Bäumen schon bald ausgedient.

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33 Antworten

  1. Avatar von Goregrinder
    Goregrinder

    Musik ist auch etwas anderes. Glaube mir, die Preisbindung wird so schnell nicht fallen; da ist der Börsenverein wie die Henne und das Ei, alles andere würde einem Erdbeben gleichkommen. Vielleicht würde sich was ändern wenn es massiven Druck aus der Öffentlichkeit gäbe, aber das ist in Deutschland eher unwarscheinlich. Ausserdem darf man nicht vergessen, das e-Books eine größere Gewinnspanne haben da keine Druckkosten entstehen. Auch kann man sie nicht mehr als Ramschexemplare stempeln.
    Also doch englische Bücher lesen …

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Abwarten. Das Geschäft läuft in Deutschland gerade erst an. Ich kann mir schon vorstellen, das dieses Gesetzt aufgeweicht wird

    2. Avatar von Goregrinder
      Goregrinder

      Da steht eine Industrie dahinter die Geld verdienen will. Ich möchte ja nicht desillusionieren, aber die denken nicht an billiger machen. Ausserdem wird der Buchhandel (Thalia, Hugendubel, …) schon dagegengehen. Und wenn Du dir die Angebote bei Amazon anguckst, da ist zwischen den 200000 Titeln nur ein Bruchteil an neuen dabei. Ich meine, klar, der komplette Lovecraft oder Howard für 80 cent ist schon Klasse, aber bei denen ist das Urheberrecht abgelaufen und die werden fast zum Selbstkostenpreis abgegeben. Und die gefühlten 5000 Star Trek/DS9 Bände kommen mir nicht in den Speicher.
      Richtige Bestseller kosten auch nicht viel weniger, nimm den ersten Twilight Roman von Frau Meyer, der kostet momentan als Kindle-Ausgabe 6,04$, als Paperback Ausgabe … genau so viel!!! Du siehst, selbst der liberale amerikanische Buchmarkt pfeifft auf großflächige e-Reader bedingte Preissenkungen. Alles was da an ach so tollen Rabatten abgeboten wird ist nur ein Lockmittel.
      MfG

    3. Avatar von Marc
      Marc

      Also Thalia hat reduzierte Preise für eBooks. Siehe hier:

      Ihre Vorteile im Überblick: Sie können sofort auf die Bücher per Download/pdfzugreifen. Bei vielen Titeln haben Sie eine deutliche Preisersparnis, und es fallen keine Versandkosten an.

      tada

  2. Avatar von Goregrinder
    Goregrinder

    Genauer hingucken. Thalia ist der erste Buchhandel in Deutschland welcher mit Hilfe von Sony in den e-Reader Markt einsteigen will. Das Angebot ist brandneu und nach geltendem Recht illegal. Solange keiner was sagt macht thalia so weiter, aberder Börsenverein steht schon Gewehr bei Fuss. Notfalls wird man das gerictlich klären.

    Aber die Büchersind nicht alle wirklich billig, das Lotus Buch z.B. bekomme ich mit der aktuellen Version (6.5) bei Amazon für 35 Euro, allerdings gebraucht. Das veraltete eBook (Ver. 6.0) kostet mich 59,95 Euro. Da habe ich bei dem Trekking-Führer einen Gewinn von 1,30 @ gemacht, bei dem Buch Microsoft Windows Server 2008 immerhin 10 €. Bleibt nur die Frage wie praktisch die letzten beiden auf einem Reader sind. Beim Vergleich mehrerer Titel kommt heraus, dasman im Schnitt 2 Euro spart. Das finde ich nicht wirklich viel, zumal der Reader in Deutschland recht teuer ist (299 €). Ausserdem gibt es keine (!) Neuerscheinungen und die Veröffentlichungspolitik ist ein wenig krude: warum biete ich z.B. von der Fantasyserie Bartimäus nur den Band 3 an?!
    Also nochmal: Wer unbedingt einen Reader haben möchte sollte gucken ob er amerikanische Freunde hat und sich einen schenken lassen (wegen Zoll), das spart knapp 80 Euro oder noch ein wenig warten bis das Angebot bei uns besser ist und der Handel die ersten Erfahrungen gemacht hat, vor allem in Punkto Preisbindung.

    MfG

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Die ebooks würden einen USP einbüßen wenn sie nicht günstiger sind. Garantiert werden ebooks in absehbarer Zeit günstiger. Wenn das erstmal alles ans Rennen kommt und Printbücher die ersten Käufer verlieren gegen die eBooks wird sich da ganz schnell was tun. Wir mussten lange genug mit den Informationen auf toten Bäumen leben,

    2. Avatar von Goregrinder
      Goregrinder

      Ich sehe schon, es macht keinen Sinn mit Dir darüber zu reden, leider. Du lässt Dich ja nicht einmal von Menschen die in der Branche arbeiten mit Fakten und Berufserfahrung überzeugen. Schade. Aber wie Du schon irgendwo mal treffend bemerkt hast: es ist Dein Blog. Leider habe ich meine Zeit in diesem Punkt um sonst investiert.

      G

    3. Avatar von Marc
      Marc

      Ich verstehe dich nicht. Du erzählst mir, dass Bücher als eBook nicht günstiger werden. Ich google einmal und finde sofort Thalia welche die Bücher günstiger anbieten. Ich sage darauf hin, dass dies ja auch verständlich sei weil das ein Verkaufsargument für die eBooks ist.

      Du sagst im Prinzip nur: Das ist illegal und wird nicht wieder passieren.

      Also bitte. Ich arbeite durch Zufall auch in diesem Bereich. Nur eben auf der digitalen Seite der Medaille. Und willst Du mir erzählen, dass sich die Medienlandschaft nicht verändern wird in dieser Hinsicht? Bei der Musik hat es lange genug gedauert.

  3. Avatar von checker
    checker

    der abspann ist ja mal grottenschlecht. musik passt nicht. effekte sind billig. *kotz*

    1. Avatar von Marc
      Marc

      akustisch, visuell oder beides?

    2. Avatar von Marcel
      Marcel

      Finde ich gar nicht. Ist insgesamt stimmig und passt zum Auftritt hier. Weiter so, Marc! Und bis demnächst mal wieder!

  4. Avatar von Goregrinder
    Goregrinder

    (Nachdem das Posten die ersten drei Male nicht geklappt hat gelingt es hoffentlich jetzt)

    Ich wollt eigentlich nicht, aber …

    – Was gedruckte Literatur angeht ist Amerika (genau genommen der ganze Rest) nicht (!) der deutschsprachige Raum. Bei uns gilt die Preisbindung! Auch mit besagter Suchmaschine wahlos gesucht:
    für alle Laien

    – Du arbeitest auch ohne Zufall nicht in diesem Bereich, sonst wüsstest Du um den Börsenverein und würdest anders an das Thema gehen. Im übrigen gibt es einen Unterschied zwischen Print- und Onlinemedien was den vertrieb angeht. Zeitungen werden Online anders aufgearbeitet als in der Printversion, aber da erzähle ich Dir hoffentlich nichts neues. Vielleicht arbeitest Du in einem redaktionellen Rahmen, aber nicht im Buchhandel. Meine Empfehlung: Geh (nein, nicht mailen) in die nächste reale Buchhandlung und frage einfach mal den nächst besten Verkäufer (auch Aushilfe) nach folgenden Themen: Börsenverein, Buchpreisbindung, Verstoß, Strafe, Remitenten (und deren Erzeugung), Rabatte.
    Und dann guck mal auf die Grabbeltische mit den ganzen Büchern die für Lau verkauft werden. Vielleicht fällt Dir da was auf, ist sogar aussen sichtbar, muß man nicht für lesen können und vergeleich das mal mit einem ‚Normalpreisbuch‘.
    – Auch wenn Du Dich auf den Kopf stellst, das oben genannte ist alles real, es passiert wirklich und es ist nur Zufall das es in Google steht.
    – Die Politik des Börsenvereins spiegelt nicht meine Meinung wieder. Auch wenn ich es für den totalen Schwachsinn halte, so muß ich doch akzeptieren das es dieses Regularium gibt. Es mag sein das die Preisbindung irgend wann mal aufgeweicht oder modifiziert wird, aber das muß dann von Brüssel aus passieren und selbst die haben Schwierigkeiten damit. Solange gilt das Gesetz und der Börsenverein wird Ende des Jahres aktiv werden.
    – Du kannst Birnen (Musikmarkt) nicht mit Äpfeln (Buchmarkt) vergleichen. Im übrigen hat letzterer mit dem Vertrieb einzelner Songs online einen ordentlichen Reibach gemacht, denn der ’normale‘ Preis von 0,99 € pro Lied ist recht teuer wenn man bedenkt das das Ding nackt auf’m Rechner liegt … Keine flauschig warme Hülle, kein Booklett, keine Extravaganzen wie z.B. Tool oder die Ärzte es bewiesen … armes kleines Lied.

    Marc, verstehe mich nicht falsch, aber aus Deiner Biographie kann ich nicht ersehen das Du Dich im Sektor Buch wirklich auskennst. Ausserdem kann ich auch nichts dafür das der Markt nach gewissen Gesetzmäßigkeiten funktioniert die selbst Du nicht beeinflussen kannst. Ich kann Dir nur erzählen wie es abläuft und das letztlich aus erster Hand, da ich als Bibliothekar eng mit dem Buchhandel zusammenarbeite. Vielleicht lässt Du ab und an auch mal eine andere als Deine Meinung zu. Auch wenn das Dein Blog ist, aber ich denke Du bist z mehr fähig als zur reinen Selbstinszenierung.

    in diesem Sinne

    MfG

  5. Avatar von Marc
    Marc

    Noch mal: Du willst mir doch nicht erzählen, dass die Situation so bleiben wird mit der Buchpreisbindung, oder? Und Thalia hat es doch schon gemacht – auch wenn die sich deiner Meinung nach strafbar machen. Amazon wird den Kindle irgendwann in Deutschland positionieren und wird die Preise für die digitalen Medien senken. Warts ab.

    Bibliothekar… das erinnert mich an das hier:

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