Wie Stammleser hier wissen, gehören die Artikel mit Himmelsbildern meistens zu den persönlichsten in diesem Blog. So auch dieses Mal. Die vergangenen Wochen waren voller Begegnungen mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Phasen meines Lebens. Manche von ihnen kenne ich seit der Schulzeit, andere aus dem Studium oder dem Berufsleben. Einige hatte ich lange nicht gesehen, andere sind erst vor Kurzem in mein Leben getreten. Jede dieser Begegnungen hat etwas in mir bewegt. Dafür bin ich sehr dankbar. Los geht’s!
Stufentreffen: 25 Jahre nach dem Abitur
Wir hatten mit Michael jemanden in der Stufe, der sich mit viel Energie um unser Treffen gekümmert hat. Danke, Michael! Damit das Wiedersehen nach all den Jahren nicht ganz so unvermittelt kam, hatten wir bereits ein Jahr zuvor ein kleines Warm-up organisiert – mit allen, die Zeit und Lust darauf hatten. Dass beim großen Treffen schließlich mehr als drei Viertel unserer damaligen Stufe zusammenkamen, hat mich wirklich gefreut. Um 15 Uhr ging es los, Schluss war erst in den frühen Morgenstunden. Dazwischen lagen viele Gespräche, Erinnerungen und Geschichten darüber, wohin das Leben uns seit dem Abitur geführt hat. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Wiedersehen.

Alumni-Treffen des Studiengangs
Vor meinem Master in Medienwissenschaften habe ich „Medieninformatik und Gestaltung“ studiert. Eine bessere Mischung aus Informatik und Gestaltung hätte ich mir kaum aussuchen können. Noch wichtiger waren jedoch die Menschen, mit denen ich diese Zeit verbringen durfte. Wir waren höchstens 30 Personen pro Jahrgang und bekamen alle einen riesigen, leistungsstarken Gaming-PC von Toshiba. Für die Bewerbung brauchten wir eine Gestaltungsmappe. Kurz darauf saßen wir gemeinsam in Mathematik 1, Technischer Informatik oder bei einem Zeichenkurs in Barcelona. Ja, wirklich: in Barcelona.

Bei der Organisation des Abi-Treffens hatte ich einiges darüber gelernt, wie man ein solches Wiedersehen auf die Beine stellt. Deshalb haben Philipp, Fabian und ich anschließend die Alumni unseres Studiengangs zusammengetrommelt. Und auch hier ging es bis tief in die Nacht. Später kam auch Christian noch dazu.

Wir waren damals nirgends so richtig zu Hause: Den Gestaltern waren wir zu nerdig und den Informatikern zu kreativ. Aber wir hatten uns. Viele dieser Menschen haben mein Leben geprägt und tun es bis heute. Thomas hat mir beispielsweise sehr dabei geholfen, in Hamburg anzukommen. Und Tinka brachte mir damals Photoshop bei, nachdem ich bemerkenswert lange an CorelDRAW festgehalten hatte. Danke für diese und für viele andere Erinnerungen.

Ein besonderes Wiedersehen mit Fabio Magnifico
Besonders gefreut hat mich das Wiedersehen mit meinem Filmdozenten Fabio Magnifico. Viele seiner ehemaligen Hilfskräfte waren ebenfalls dabei – und ich durfte damals einer davon sein. Allein über dieses Kapitel meines Lebens gibt es hier im Blog diverse Artikel. Außerdem haben wir Fabio eine Podcast-Episode bei Kunstpixel gewidmet – natürlich gemeinsam mit ihm.

Kunstpixel-Tassen für Benjamin und Nico
In unserem Kunstpixel-Podcast verschenken wir gelegentlich Tassen an aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer. Manchmal ergibt sich sogar die Gelegenheit, sie persönlich vorbeizubringen. Es war mir ein inneres Blumenpflücken, Benjamin Birkenhake, der bereits in mehreren Podcast-Episoden zu Gast war, und Nico Schulz, mit dem eine gemeinsame Episode geplant ist, ihre Tassen endlich in die Hand drücken zu können. Ihr wart bei den jeweiligen Aktionen die Schnellsten – und habt euch damit einen großen Schluck Kunstpixel verdient!


Siemens Emerging Leader Program
Die vergangenen Wochen bestanden aber nicht nur aus Wiedersehen. Ich durfte auch neue Menschen kennenlernen und neue Perspektiven gewinnen. Gemeinsam mit 20 Kolleginnen und Kollegen von Siemens nahm ich an einer einwöchigen Weiterbildung im Siemens Global Leadership Center Feldafing teil. Mich hat dabei vor allem beeindruckt, wie unterschiedlich unsere Erfahrungen und Arbeitsbereiche waren – und wie ähnlich manche der Herausforderungen, vor denen wir stehen. Wir haben einander zugehört, unsere Perspektiven geteilt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Von dieser Offenheit und von den Gesprächen in Feldafing nehme ich viel mit.

Wenn ich auf diese Wochen zurückblicke, empfinde ich vor allem Dankbarkeit: dafür, alte Freunde wiederzusehen, nach vielen Jahren Gespräche fortsetzen zu können und neue Menschen kennenzulernen, von denen ich etwas lernen durfte.
Der Juli ist bislang nicht vorbei!
Ein Treffen gibt es noch. Mehr dazu hier im Blog.
Warum eigentlich Ramen-Man?!
Das Konzept der Himmelsbilder-Artikel ist immer dasselbe: Ich benenne sie nach dem Song, den ich gerade tothöre. Ich kann ein Lied problemlos hundertmal hintereinander auf Repeat hören. Irgendwann wird es ganz automatisch zum Soundtrack einer bestimmten Phase meines Lebens.
/me hört Samurai Pizza Cats – Ramen-Man! (feat. Babybeard)
Die Band hat sich nach der Serie Samurai Pizza Cats benannt. Gitarrist Daniel Haniß spielt zugleich bei Electric Callboy. „Ramen-Man!“ hat mich im Auto, auf der Hardangervidda und zwischen all diesen Treffen begleitet. Der Song ist laut, verspielt und voller Energie – und passt damit erstaunlich gut zu diesen Wochen. „Kawaii nights, let’s collide“ war irgendwie auch bei mir das Programm.








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