Nun gibt es einen Unkrautvernichter, der hilft! Was habe ich nicht alles probiert, um das Unkraut im Rasen zu entfernen? Ich habe den Rasen gegen das Moos vertikutiert, habe mir einen teuren Unkrautstecher (kaufen) geholt und sogar Teile des Rasens umgegraben und neu gesät! Selbstverständlich wässere ich den Rasen morgens und abends automatisch bei Sonnenauf- und Untergang. Nichts hat gegen Unkraut wie Löwenzahn und den hartnäckigen Sauerklee geholfen.

Inhaltsverzeichnis

So einfach ist die Anwendung.

Unkrautvernichter aus der Sprühflasche

Ich habe mich gefühlt wie in der Serie „Chernobyl“: Mit Gummistiefeln und Regenjacke habe ich mit einer Sprühdruckflasche (kaufen) den Unkrautvernichter „COMPO Quattro“ (kaufen) auf dem Rasen verteilt. Nur 50 ml werden in der Sprühflasche mit 5 Liter Wasser gemischt. Das fein zerstäubte Wasser verteilt sich so ideal auf allen Pflanzen. Der letzte Rasenschnitt sollte ein paar Tage her sein. Vor allem sollte der Rasen erst 12 Stunden später durch Regen oder den Rasensprenger bewässert werden.

Auf der linken Seite der Rasen vor der Behandlung. Auf der rechten Seite dieselbe Stelle zwei Wochen später.
Auf der linken Seite der Rasen vor der Behandlung. Auf der rechten Seite dieselbe Stelle zwei Wochen später.

Der Unkrautvernichter tötet alles bis auf Gräser

Der Unkrautvernichter greift keine Gräser an. Die mehrblättrigen Gewächse trocken dann über die nächsten Wochen langsam aus. Bereits nach wenigen Tagen waren Klee und Löwenzahn voller brauner Stellen und blühten nicht mehr. Nach zwei Wochen sind nur noch Graspflanzen übrig. Leider werden Kriech-Quecken nicht angegriffen. Denn sie gehören zur Gattung der Gräser und das Herbizid unterscheidet nicht zwischen gewollten und ungewollten Pflanzen. Trotzdem war die Operation ein voller Erfolg. Das Ergebnis spricht für sich.

Nicht gefährlich für Bienen

Beim Einsprühen des Rasens habe ich lange Kleidung und Gummistiefel getragen. Die Kinder durften auch die nächsten Tage nicht auf dem Rasen spielen. Der Geruch des Präparates ist ebenfalls nicht angenehm aber verfliegt nach ein paar Tagen. Laut Beipackzettel ist das Mittel nicht gefährlich für Bienen und Haustiere.

Wirksamer als alle anderen Maßnahmen

Ich kann diese Chemiekeule jedem empfehlen, der keine Lust mehr auf manuelle Eingriffe hat. Es ist ein bisschen so wie Magie. COMPO Quattro kostet nur 20 EUR (kaufen) und die Sprühflasche ebenfalls nur 20 EUR (kaufen). Ich hatte keinen Kontakt mit dem Hersteller und habe das Mittel von meinem eigenen Geld gekauft.

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5 Kommentare

  1. Warum unternimmst Du überhaupt diese Mühen? Ich finde, das linke der beiden Vergleichsbilder ist ein ganz tadelloser Rasen.

    1. Der Löwenzahn ist noch okay. Allerdings ist der Klee eine Plage, weil er den Rasen durch seine Wurzeln komplett verdrängt. Das sieht man auf dem linken Bild auch. Dann hat man irgendwann nur noch Klee. Wir wohnen hier auch noch direkt am Wald. Einmal alles Einsprühen ist im Verhältnis zu den anderen erwähnten Maßnahmen ein Kinderspiel.

  2. Ich hab es auch eher aufgegeben mittlerweile und muss sagen das der Klee gar nicht schlecht ist. Er verdrängt zwar das Gras ,aber eben auch andere Unkräuter. Und das Beste:
    Egal wie trocken der Sommer ist, ich wässere meinen Rasen nämlich nicht extra, ist der Klee immer grün.

  3. Finde ich etwas befremdlich sowas zu lesen. Herbizide einsetzen würde mir im Traum nicht einfallen. Neuja, Du schriebst ja auch, dass du wegen der Terrasse „spießig“ geworden bist. Und bezüglich der Bienen…. Den Hersteller eines Induktionsherdes fragt man auch nicht ob das schädlich ist oder nicht, wenn man schwanger ist. Hattest du nicht sogra Nachwuchs? Neuja, jeder kann tun was er will.

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