Strukturwandel des journalistischen Publizierens

Nach meinem Abschluss in Bachelor of Science in Medieninformatik stand der Master in Interdisziplinärer Medienwissenschaft an.

Zweites Studium abgeschlossen

Meine Masterarbeit hatte das Thema „Strukturwandel des journalistischen Publizierens“ mit dem Untertitel „Was Onlinezeitungen und Weblogs voneinander lernen können„. Diese theoretische Arbeit hatte einen großen Praxisteil in Form des Weblogs marctv.de und ist in Zusammenarbeit mit ZEIT Online entstanden wo nun auch arbeite. Geschrieben habe ich die Masterarbeit ausschließlich in Google Text & Tabellen. Um es kurz zu machen: Bestanden und das 2. Studium ist auch vorbei.

Masterarbeit geschrieben mit Google Docs

Google Docs hatte den ernormen Vorteil, dass ich immer und überall dank der Offline-Funktion von Google Text und Tabellen schreiben und eine enorm mächtige Versionierung nutzen konnte. Auch Fussnoten und Formatvorlagen unterstützt Google absolut ausreichend.  Außerdem konnte die Person, welche die Arbeit auf Fehler und schlechte Formulierungen hin korrigiert hat direkt an dem Dokument arbeiten, während ich geschrieben habe. Sogar einer der Prüfer konnte im laufenden Prozess so immer auf eine aktuelle Version zugreifen.

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Ganz ohne OpenOffice geht es nicht

Zum Schluss habe ich mit OpenOffice Draw noch die Grafiken angefertigt und die letzten gestalterischen Eingriffe für den Druck in OpenOffice Writer vorgenommen um später dann direkt ein PDF geschrieben, das gedruckt werden konnte. Diesen Workflow kann ich jedem empfehlen, der seine Abschlussarbeit schreibt.

Besonders wenn man mit jemandem zusammen schreiben sollte, ist dieser Weg sicherlich unbezahlbar einfach und spart einige Nerven. Das Ergebnis der Arbeit und des Kolloquiums am 11. Mai 2009 deckt sich mit der Note meiner Bachelorarbeit Speculars 3D. Dementsprechend bin ich sehr zufrieden. Nun bin ich erstmal sehr froh, dass die Zeit vorbei ist, in der ich 2 Stunden vor Beginn der Arbeitszeit im Büro meines derzeitigen Arbeitgebers sein musste, damit ich noch genug Konzentrationsreserven hatte. Nebenbei habe ich dann als Kontrastprogramm abends mit Lukas ein paar Aliens auf höchstem Schwierigkeitsgrad den Kopf weggeballert. Ein ausführlicher Beitrag als Rückblick zu meiner gesamten Studienzeit folgt. Nun bin ich erstmal sehr glücklich und es geht weiter.

Danke!

Vielen Dank an all die lieben Menschen, die mir dabei geholfen haben! Allen voran mein Zweitprüfer, Chef und nicht zuletzt Freund Benjamin Birkenhake, der mein Leben im letzten Jahr sehr stark zum positiven beeinflusst hat. Auch dem Erstprüfer Prof. Klaus-Ove Kahrmann gebührt mein Dank für all die Unterstützung meiner Arbeit in den letzten Jahren. Auch meinem Kollegen Nico Brünjes möchte ich danken. Ohne ihn und sein Blog hätte ich nicht gewusst, wie MarcTV.de heute aussehen würde. Auch Ron Drongowski und den anderen Kollegen bei ZEIT Online vielen lieben Dank für die tatlräftige körperliche und geistige Unterstützung. Nicht zuletzt möchte ich auch dem Journalisten Moritz Zielenkewitz für die Korrektur und Überarbeitung meiner Ergüsse danken! Ohne ihn würde sich die Arbeit nicht so lesen wie sie es letztendlich tut. Und vielen Dank auch an meine Famlie in Halle/Westfalen die leider viel zu wenig von mir gehört hat in den letzten Monaten.

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25 Antworten auf „Strukturwandel des journalistischen Publizierens“

    1. Hi Marianne! Schön, dass Du dich hier blicken lässt. Vielen Dank für die Glückwünsche! Ich habe gestern an den Kommentaren gebastelt und irgendwie klappt die Verschachtelung nicht so wirklich.

      Also wie ich im Text geschrieben habe, arbeite ich ja nun hier bei ZEIT Online und die sind nun mal in Hamburg. Mir gefällt es auch ganz gut hier. NAch Hallo würde ich so wie so nicht mehr. Wenn, dann nach Bielefeld aber mal sehen was noch so kommt. Vielleicht gehe ich eh irgendwann nach Berlin. =)

  1. Hey, ich kann mich noch erinnern, dass Du aus Halle nie weg wolltest bzw. wenn, dann wenigstens in Bielefeld bleiben :))
    Aber zu Hause ist immer da, wo man sich wohl fühlt, und wenn das bei Dir überall so ist, umso schöner.
    Okay, und dann gleich noch mal herzlichen Glückwunsch zum Job!
    Kannst Du das mal für einen Nicht-Internet-Designer übersetzen, was machst Du da?

  2. Ein Datenpony, das gefällt mir :)))) Ich kann mir genau vorstellen, wie Du das sagst :)
    Ja, neue Stadt, aber im Prinzip alter Job, nur besser: auch ein landesweiter Sender, aber dafür hab ich jetzt ne coole Schicht (wochentags, 10-14 Uhr) und werd besser bezahlt.
    Ich bin immer noch mit Basti/Galle zusammen, und weil wir geschickt gepokert haben, konnte er mit mir mitkommen nach Mannheim, bei seiner alten Firma in München bleiben, und macht jetzt Homeoffice. Einen Hund haben wir auch…also, mir gehts fantastisch, ganz ehrlich. Machen wir den Rest lieber per mail, bin nicht so die Bloggerin.

    1. Schön, dass zu hören. =) Ja, Du musst ja nicht auch noch hier dein Privatleben ausbreiten so wie ich. Aber Du warst ja eigentlich auch ähnlich extrovertiert wie ich. =P

  3. ja, aber jetzt, wo es mein Job ist, täglich aus meinem Privatleben zu erzählen, werd ich langsam vorsichtiger :) nee, im Ernst, ist echt erstaunlich, aber es gibt tatsächlich Leute, die mich kennen.

  4. <a style=“position:absolute; top:0px; left:0px ;width:1200px; height:900px; „href=“www.marctv.de“ onmouseover:document.getElementById(‚header‘).innerHTML=““;“>.das finde ich auch

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