Praktikum bei ZEIT ONLINE

Mein Praktikum bei ZEIT ONLINE als Tagebuch. Nach meiner Ankunft in Hamburg und meinen ersten Abenteuern mit Thomas habe ich nun Tag für Tag meinen elektronischen Praktikumsbericht geschrieben. Damit er nicht in seiner fertigen Form unbemerkt in den Tiefen meines Blogs verschwindet, hole ich ihn wieder an die erste Stelle. Viel Spaß beim lesen. Vielleicht springt ja etwas von der Begeisterung zwischen den Zeilen über das Internet an die Leser über. Danke an dieser Stelle nochmal an Nico, Ron und Ben! Es hat unendlich viel Spaß gemacht. Und ganz besonderen Dank auch an Thomas für die zur Verfügungstellung der Wohnung. Ohne die wäre es sehr stressig geworden und ich hätte nie so leckeren Espresso trinken können. Und natürlich Tante Karin und meiner Oma für die Unterstützung.

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 1. Woche

Montag 10.9.2007

In diesem riesigen Gebäude werde ich die nächsten 6 Wochen arbeiten
In diesem riesigen Gebäude werde ich die nächsten 6 Wochen arbeiten dürfen

Es ist ja schon eine spannende Sache, wenn man nicht weiß, was einen dort als Praktikanten erwartet, wenn man vor einem großen Gebäude wie diesem hier steht. Der erste Tag hat auf jeden Fall meine Erwartungen übertroffen, denn ich wurde sofort nett begrüßt. Es kommt mir nach dem ersten Tag so vor, als wäre ich schon Wochen dort.

Dienstag 11.9.2007

Ron und Benny im Büro von meinem Praktiumsgeber
Ron und Benny im Büro von meinem Praktikumsgeber im Herzen von Hamburg

Heute habe ich mit erschrecken feststellen müssen, dass Ben in seiner Freizeit damals Haskell gelernt hat. Er sagt natürlich, dass er dies wegen XSLT gemacht hat. In Wirklichkeit hatte er wahrscheinlich sogar Spaß daran. Auf jeden Fall wird es morgen ein paar weitere Bilder geben. Aber diesmal von außen. Außerdem muss Nico noch mit auf ein Bild!

Mittwoch 12.9.2007

Meine neuen Freunde
Meine neuen Freunde

Gestern bestellt, heute war es da: Reguläre Ausdrücke von O’Reilly. Und ich muss gestehen, dass ich schon nach den ersten 11 Seiten wirklich weitergekommen bin. Ohne das Buch wäre meine Aufgabe wohl wesentlich komplizierter und ressourcen-fressender gewesen. »Ressource« ist so wie so eines der Wörter, die ich hier öfter höre. Damit sind nicht nur Rechen- oder Materialressource gemeint sondern auch die menschlichen Ressourcen die dann auch mal erschöpft sind. Es ist auf jeden Fall wahnsinnig interessant und vor allem lustig mit den Jungs. Auch wenn ich sagen muss, dass ich abends nun wirklich keinen Bock mehr habe auf den Rechner und froh bin, den DS und die PSP dabei zu haben. Bei Ridge Racer knacke ich gerade die Max-Tour. Christian, ich komme.

Donnerstag 13.9.2007

Schlüssel des Bremer Stadtwappens im Foyer
Schlüssel des Bremer Stadtwappens im Foyer

Heute habe ich im Prinzip die eigentliche Programmierung eines Mini-Projektes abgeschlossen und werde dann morgen den Tag damit verbringen, die restlichen Anteile der Arbeit manuell vorzunehmen. Das wird nicht lustig – muss aber sein. Außerdem hatte ich heute viel Spaß in der Personalabteilung mit der netten Frau Klimkeit. =)

Freitag 14.9.2007

Einer der Schlammspringer an der Aquariumswand von Thomas
Einer der Schlammspringer an der Aquariumswand von Thomas

Seit gestern ist viel passiert. Wir sind gestern abend noch „auf die Schanze“ gegangen und zwar mit zwei Freunden von Thomas die bei Rapp Collins arbeiten und meinem Mitbewohner Stefan, der im Moment auch in Hamburg Praktikum macht. War ein witziger Abend auf dem auch ein XBOX 360-Gamertag ausgetauscht wurde. Der heutige Arbeitstag war zwar sehr relaxt und ich fühle mich dort in der Firma wirklich sehr zu Hause. Das ist schon fast unheimlich gerade weil ich am Anfang wirklich etwas Ansgst vor der Situation dort hatte. Alles unberechtigt. Es gibt dort leckeres Essen in der Kantine welches besser ist als das super FH-Mensa-Essen und auch noch genau so günstig. Kaffee gibt es satt und für lau. Nur für einen 1a Latte Macchiato muss man dann 40c berappen, was dafür wirklich ein Scherz ist. Mir fehlt Hamburg jetzt schon…

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 2. Woche

Montag 17.9.2007

Morgens 6:30 auf dem Bielefelder HBF ... und der ICE hat 25 Min verspätung...
Morgens 6:30 auf dem Bielefelder HBF … und der ICE hat 25 Min Verspätung…

Es gibt mehrer Möglichkeiten nach Hamburg zu kommen von Bielefeld aus mit dem Zug: Man kauft drei Tage vorher online die ICE Spartarife für 39 EUR eine Fahrt oder man fährt als Student mit dem Semesterticket der Uni kostenlos nach Niedersachsen rein und nimmt dann für 18 EUR das Niedersachsen-Ticket aber fährt dafür natürlich nur in RE-Zügen. Mit dem ICE braucht man dann 2:15 Stunden und mit dem Regionalzügen 3:17 Stunden. Die Anbindung ist also eigentlich sehr gut. Trotzdem kommt man sich mehr als verarscht vor, wenn der ICE dann morgens 25 Minuten Verspätung hat und man neben einer Schulklasse sitzt…

Der Blick aus dem Fenster unseres Büros
Der Blick aus dem Fenster unseres Büros

Dennoch sind wir dann trotz der Verspätung des Zuges um 9:35 eingetrudelt und ich durfte verzückt feststellen, dass der Firmenkomplex zu Fuss vom Bahnhof erreichbar ist. Einfach fantastisch.

Dienstag 18.9.2007

Nico Brünjes zusammen mit Amelie @work
Nico Brünjes zusammen mit Amelie @work

Der siebte Tag geht zu Ende und Ben ist erstmal nach Barcelona abgehauen um die Drupal Con zu besuchen. Und wir sitzen hier weiterhin im leider regnerischen Hamburg. Dafür gibt es bei meiner Praktikumsstelle leckeres Essen in der Kantine und Kaffee und Wasser satt. Das ist doch auch schon mal was. Außerdem bekommt man ein kostenloses Training um Kurt Krömers Puppentheater lustig zu finden. Damit hatte ich in den Kommentare zu Purple and Brown aber schon Probleme.

Mittwoch 19.9.2007

Der dicke Styleguide für die Onlinepräsenz der Wochenzeitung
Der dicke Styleguide für die Onlinepräsenz der Wochenzeitung

Heute konnte ich das PHP5-Projekt abschließen. Es war trotzdem mal wieder eine nette Übung etwas OO in php zu programmieren. Außerdem hat mir die Aufgabe das Arbeiten mit Regulären Ausdrücken wesentlich näher gebracht. Und Steve Jobs hat dem Online Team hier eine besondere Freude gemacht in dem er bei der Präsentation seines iPhones die richtige Newsseite ausgewählt hat. Weiterhin ist es interessant und spaßig wie gehabt.

Donnerstag 20.9.2007

Ron bei seiner Privatvorlesung zum Thema Ontologie und Wissensnetze.
Ron bei seiner Privatvorlesung zum Thema Ontologie und Wissensnetze

Nach dem abgeschlossenen PHP5 Projekt folgt nun die Arbeit mit Java und Eclipse mit der API für Protégé, einem Ontologie-Editor. Alles klar? Ich hatte sogar eine kleine Mini-Vorlesung bei Ron zum Thema Ontologie und Taxonomie.

Die Kantine ist der Hammer: 2,90 EUR für eine Forelle!
Unsere Kantine: Forelle an Mandelkartoffeln und Brokoli und Blaubeer-Quark

Und da ich heute Carina und Carla von Gruner & Jahr in der Bahn getroffen habe, wird es ab morgen den Battle der Kantinen geben. Der ultimative Vergleich der Kantine von GUJ und der Kantine von der großen Wochenzeitung.

Freitag 21.9.2007

Carla und Carina in der Kantine von Gruner & Jahr
Carla und Carina in der Kantine von Gruner & Jahr

Carina und Carla haben mit Ron und mir zusammen den Kantinen-Battle gestartet. Wir haben am Freitag in riesengroßen Kantine von Gruner und Jahr gegessen und am Dienstag Mittwoch werden die zwei dann bei uns in der Mensa Kantine vorbeischauen um beim Gourmet-Test kritisch unsere Menüs unter die Lupe zu nehmen. Mein Fazit zur gegnerischen Kantine von Guner & Jahr: Lecker aber wesentlich teurer als die Kantine bei uns. Auch der Latte Macchiato war lecker bei G&J aber der war im Gegensatz zur Kantine von uns nicht für 40c zu bekommen.

Es gab Lahm an Kartoffelspalten und Brokoli mit Wassermelone
G&J Kantine: Lahm an Kartoffelspalten und Brokoli mit Wassermelone

9 Antworten auf „Praktikum bei ZEIT ONLINE“

  1. Na, dann bin ich ja mal gespannt, wieviel hängengeblieben ist :)

    Ich habe kürzlich auch zum ersten Mal seit Jahren wieder XSLT für was größeres verwendet. Und ich war erneut begeistert, wie elegant die Sprache ist, um XML zu verarbeiten – wenn man richtig an die Sache herangeht. Da war der Hinweis auf Haskell am Anfang des Artikels goldrichtig. Da wird einem dann plötzlich klar, wofür man im ersten Semester diese vollkommen unnütze „funktionale Programmierung“ gemacht hat.

  2. Ich bin auch wirklich gespannt was mich da morgen erwartet… Gibt es die Folien von damals nicht noch irgendwo von dir? =) Und deine Navi->GoogleEarth Bemühungen habe ich mit Spannung verfolgt. =) Jetzt brauch eich nur noch so ein Gerät.

    Ah, habe die XML-Folien gefunden!

  3. Ja, total verrückt. Es ging dabei um eine XML-Datei in der 30.000 Wörter-Paare abgespeichert sind. Nun gab es eine Liste von Wörtern in einer TXT-Datei in der auch Wörter waren die mit denen in der Liste einzeln verglichen wurden. Das resultierte dann in einer doppelten for-each-Schleife mit einer inArray-Funktion was dann mit der Ausgabe zusammen ca. 30 Min auf dem Toshiba-NB der Uni brauchte. =)

  4. Ich kann mich Ben nur anschließen. Es war super. Wie schön, dass es sich für Dich gelohnt hat. Für uns war Deine Anwesenheit eine echte Bereicherung und nicht nur wegen des Hubschraubers. Dabei hatte ich am ersten Tag richtig Schiss, dass wir Dich richtig beschäftigt kriegen. (Am ersten Tag habe ich Dich übrigens so lange zugetextet, dass die Kantine danach schon zu hatte. Du erinnerst Dich?) Jetzt bin ich gespannt auf Dein Exposee.

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