Minecraft auf dem Mac

Nach stundenlangen Sessions mit dem Mix aus MMO und LEGO namens Minecraft auf der XBOX 360, PS4 und PS Vita haben wir uns nun einen eigenen Server angemietet. So können wir endlich asynchron spielen ohne dass jemand seine Konsole anlassen muss.

Unsere Minecraft Map

Ich konnte mit etwas Recherche die Minecraft-Karte von der XBOX 360 auf den PC exportieren. Drum herum wird die Landschaft automatisch weiter generiert mit den neuen Features der aktuellen Minecraft-Version.

Ansehen kann man sich unsere Map in der isometrischen Perspektive auf MinecraftWorldMaps.com.

Minecraft Isometrische Karte

Schönere Grafik per Shader

Dank Andy habe ich dann aber OptiFine gefunden. Damit wird Minecraft um den Support von Shadern und mehr Grafikoptionen erweitert.

Mit Sildur’s Shaders sieht Minecraft dann auch dank dynamischen Schatten, realistische Beleuchtung und Wasser-Reflektionen auch deutlich besser aus.

Unser Leuchtturm

Ich persönlich spiele aber lieber ohne Shader und ohne irgendwelche Grafikmods. Einzig und alleine das „Natural“-Texturepack der Konsolenversion ist bei mir installiert, weil die Farben da nicht ganz so knallig sondern etwas gedeckter rüberkommen.

Nachteile der Mac- bzw. PC-Version

Es gibt für mich trotz der Vorteile des Servers zwei Probleme mit der PC-Version. Zum einen gibt es keinen Split Screen. Wenn man eine Person anfixen möchte und die erste Reaktion immer ist „Och nö, die Grafik ist mir zu schlecht“, dann muss man der Person selber die Möglichkeit geben, die Welt zu verändern. Denn erst dann macht es „Klick“ weil man dann merkt, dass die Grafik genau so richtig ist. Beim PC ist dies nicht möglich.

Auf der Konsole kann sich die Person mit dem eigenen PSN-Account anmelden ohne das Spiel gekauft zu haben und sofort mitspielen. Dann kann sie oder er zu Hause weiterspielen.

Noch schlimmer finde ich die „Blaupausen“ für das Crafting an sich. Die PC-Version verlangt, dass man jedes Mal beim zusammenbauen eines Objektes die benötigten Teile im Crafting-Fenster entsprechend anordnet.

Beim ersten Mal fände ich das Nachbauen noch ok aber das sollte dann abgespeichert werden um per Knopfdruck aus den vorhandenen Teilen den Gegenstand zu bauen.

3 Antworten auf „Minecraft auf dem Mac“

  1. Minecraft ist meiner Meinung nach eine gute Mischung aus Super Mario World in der Egoperspektive gepaart mit Garrys Mod und viel Tetris haha. Die Möglichkeiten und Entscheidungsfreiheiten suchen seinesgleichen und der Content wird lediglich durch die eigene Fantasie limitiert. Eines meiner absoluten Lieblingsspiele.
    Spiele MC Vanilla lieber mit weniges Leuten, weshalb mit euer Server sehr gelegen ist, zumal auch alle respektvoll miteinander umgehen, top. =)
    Die oben genannten Nachteile der PC-Version werden, zumindestens in SP- / Lokalwelten durch entsprechende Clientmods gut gelöst. Für den MP müsste man ein passendes Plugin zur Anzeige aller Craftingrezepte einfügen. Damals hat es halt noch echt Spaß gemacht, die Rezepte selber herauszufinden, statt sie nachzulesen oder vorgegeben zu bekommen, mittlerweile gibt es aber zu viele Items.

    1. Hi,

      ja, so hatte ich mir das auf dem Server auch vorgestellt und das funktioniert ja auch gut. Alle machen etwas irgendwo auf der Karte, bauen was zusammen oder verbinden einfach ihre Bauwerke miteinander. Klappt super. Danke :)

      Zu den Mods: es gibt also keine Total Conversion zu der MC Steuerung der Konsole auf dem PC bei der man mit Pad spielen könnte, die dann zuletzt auch auf dem Server läuft? Schade.

    2. Es gibt die Joypad-Mod zum Spielen von MC mit einem Controller auf dem PC, zusätzlich kann man mit diesem dank diesem Mod zu einen Splitscreen überwechseln, auch mit mehreren Controllern, falls gewünscht.
      Für das schnelle Aufrufen der Craftingrezepte benutze ich ein Addon von der Freeware Overwolf, man kann aber auch hierfür die NEI-Mod installieren. (Installation in der Videobeschreibung)
      Es gibt so unendlich viele Mods und Plugins, dass man manchmal den Baum vor lauter Wald nicht mehr sieht.

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