Java Minecraft 1.16 Server auf Raspberry Pi 4 installieren


Achtung: Es gibt nun mit Docker eine bessere Möglichkeit Minecraft 1.19 und höher auf einem Rasperry Pi zu installieren. Hier geht es zur neuen Anleitung.

Ich wollte seit langer Zeit wegen den geringen Kosten einen Minecraft Server 1.16 auf dem neuen Raspberry Pi 4 mit 4 GB (günstig kaufen) installieren. So ein Server muss stabil 24 Stunden am Tag durchgängig laufen, damit man damit Spaß haben kann. Deswegen habe ich diese Anleitung geschrieben, in dem genau dieses Endziel beschrieben wird. Der Server ist für die JAVA-Version von Minecraft.

Unsere Minecraft-Welt ist mittlerweile stolze 150 MB groß und hat seit ihrem Debüt auf der Xbox 360 bis heute überlebt. Aus diesem Grund möchte ich ab und zu ohne viel Konfiguration oder Geld zu bezahlen, die Welt weiter gestalten.

Kompatibilität der Minecraft Clients mit den Servern

Der Server der neueren Bedrock-Edition läuft viel performanter als der Java-Edition. Die Bedrock-Edition findet sich auf den Konsolen und mobilen Geräten wieder. Dafür ist der dedizierte Bedrock-Server noch in der Alpha-Phase seitens Mojang und erlaubt keine Mods. Außerdem wurde der Server nur für x86-Architektur kompiliert. Das heißt: Es gibt keinen performanten Bedrock-Server für z.B. den ARM-basierten Raspberry Pi. Clientseitig fehlt dem Bedrock-Server die Unterstützung für die Nintendo Switch und macOS. Unglaublich aber wahr: für den Mac zudem keinen Bedrock-Edition Client.

ClientBedrock ServerJava Server
Android
iOS
XBOX ONE
Nintendo Switch
PS4
XBOX 360
PS3
Windows 7/8/10 Java
Windows 10 Bedrock
Linux
macOS
Welcher Client kann sich mit JAVA oder Bedrock Servern verbinden?

Welche Minecraft-Version wird unterstützt?

Diese Version für den Raspberry Pi in diesem Artikel funktioniert nur für die aktuelle JAVA-Version von Minecraft für Mac und PC. Wer den Server für die Xbox, PlayStation 4, iOS und Android Version aufsetzen möchte, der nutzt meine Anleitung für einen Minecraft Bedrock-Server.

Spigot, Bukkit, Vanilla oder Paper?

Der Spigot-Fork „Paper“ dient als Grundlage. Paper ist ein auf Geschwindigkeit optimierter Fork des Spigot Minecraft-Servers, die darauf abzielt, Gameplay und mechanische Inkonsistenzen zu beheben und die Leistung zu verbessern. Ohne Paper könnten wir den Minecraft-Server nicht performant auf dem Pi betreiben. Paper funktioniert genau so wie ein normaler Minecraft-Server mit der jeweils aktuellen Version von Minecraft. In diesem Artikel beschreibe ich wie man auf dem Pi den Minecraft Server Paper als „headless server“ stabil betreibt. Das heißt, der Pi kann irgendwo in der Nähe des Routers ohne Maus und Tastatur betrieben werden.

Welche Hardware benötigt man?

  1. Einen Raspberry Pi 4 mit 4 GB RAM – günstig kaufen
  2. Ein USB-C Netzteil für den Pi4 – nicht sparen!
  3. Eine schnelle (!) micro SD-Karteauch nicht sparen!
  4. Ein schönes Gehäuse für den Pi4 – günstig kaufen
  5. Optional: ein Synology NAS für Backups – kaufen

Welche Software wird benötigt?

  1. Raspberry Pi OS Lite (Betriebssystem für den Pi)
  2. etcher (Tool zum Schreiben von SD Karten)
  3. Die Shell (beim Mac dabei) oder PuTTY für Windows.

Anleitung Schritt für Schritt

Der Weg zum eigenen Server auf dem Raspberry Pi ist simpel. Einfach jeden Schritt genau durchlesen oder das Video anschauen. Da jeder Raspberry Pi absolut gleich ist, sollte jeder Schritt genau so bei euch umsetzbar sein. Zudem haben viele andere Menschen es auf diesem Wege ebenso hinbekommen.

Schritt 1: Schreiben der MicroSD Karte und SSH aktivieren

  1. Schreibt mit etcher die img-Datei von Raspberry Pi OS Lite auf die SD-Karte.
  2. Karte einmal aus dem Schreib-Lesegerät raus und wieder reinstecken.
  3. Legt eine leere Datei namens ssh (ohne Dateiendung!) per Computer auf die SD-Karte in der Partition „boot“. Das aktiviert den SSH Zugang.
  4. Die microSD Karte in den Raspberry Pi einstecken und diesen per Netzwerkkabel ins lokale Netzwerk hängen. Den Pi an den Strom anschließen.

Schritt 2: Login per SSH

Per Shell oder Putty mit SSH auf den Pi wechseln. Die IP des Pi sieht ihr in eurem Router unter Netzwerkgeräte oder ihr verwendet raspberrypi als Hostname. Das Passwort lautet „raspberry“. Wenn das geklappt hat, dann haben wir den schwierigsten Teil hinter uns gelassen. Beispiel mit meiner IP:

ssh pi@raspberrypi

Falls es hier ein Problem gibt, probiert es mit der IP-Adresse statt dem Hostnamen raspberrypi. Wenn es dann immer noch Probleme gibt, habt ihr entweder vergessen, SSH zu aktivieren oder das Netzwerkkabel steht nicht drin oder hat keine Verbindung.

Schritt 3: Konfiguration von Rasperian

Mit dem folgenden Befehl startet ihr das Rasperian Konfigurationstool. Dort unter Interfacing Options kann man unter SSH den Zugang aktivieren und unter Localisation Options die korrekte Timezone setzen. Das ist wichtig für die cronjobs.

sudo raspi-config
In der Rasp-Config konfigurieren wir das Raspberry PiOS.
In der Rasp-Config konfigurieren wir das Raspberry PiOS.

Schritt 3: Installation von Paper

Für die einfache Installation hat James A. Chambers ein Script geschrieben, das uns diesen Schritt enorm erleichtert. Das wird mit wget von github gezogen, mit Schreibrechten versehen und dann ausgeführt. Das Script installiert Java 9 und den aktuellen Minecraft Paper Server. Ausgeführt wird es nun in drei Schritten. Jeder Schritt ist jeweils eine Zeile auf der Kommandozeile.

wget -O SetupMinecraft.sh https://raw.githubusercontent.com/mtoensing/RaspberryPiMinecraft/master/SetupMinecraft.sh

chmod +x SetupMinecraft.sh

./SetupMinecraft.sh

Schritt 4: Starten und Optimieren des Servers

Der Server kann nun direkt gestartet werden. Das Script das für liegt im Verzeichnis ~/minecraft. Erreichbar ist der Minecraft Server nun unter der IP-Adresse des Raspberry Pi.

Achtung: Bitte einmal den Server starten damit die Konfigurationsdateien geschrieben werden, die wir im nächsten Schritt editieren.

cd ~/minecraft
./start.sh

Zusätzlichen weisen wir mehr Speicher von der GPU dem Server zu. Schließlich haben wir bei diesem Projekt keinerlei grafische Ausgabe. Die System-Konfigurationsdatei editiert man mit dem Nano-Editor:

sudo nano /boot/config.txt

Diese Zeilen kommen ganz ans Ende dieser Datei:

gpu_mem=16

Schritt 5: Minecraft Server konfigurieren

Es gibt eine Datei in ~/minecraft/server.properties. Dort habe ich vorerst die Anzahl der Spieler auf 3 gesetzt und die Whitelist eingeschaltet. Wenn ihr auf die Kommandozeile des Servers wollt, dann geht das der über die mit start.sh gestartete Screen-Session.

Dort kann man dann die Whitelist verwalten oder die Tageszeit auf dem Server beeinflussen. Mit dem Befehl timings report seht ihr detaillierte Metriken zur Auslastung des Servers. Mit STRG+A und dann STRG-D verlässt man den Screen dann wieder.

screen -r minecraft
Internet Port Freigabe am Gerät „NAS“ in der FritzBox mit MyFritz

Schritt 6: Freigeben des Servers über das Internet

Ich nutze eine Fritzbox. Dort kann man unter den Einstellungen Internet > Freigaben -> Portfreigaben eine Adresse einrichten, über die man die Fritzbox außerhalb des eigenen Netzwerks erreichen kann. Unter Internet > Freigaben > Gerät für Freigaben hinzufügen > [Gerät auswählen] > Neue Freigabe > Portfreigabe den Port „25565“ freigeben. Das bedeutet, dass der Port von außen an dieses interne Gerät weitergereicht wird.

Die MyFritz-URL ist dann die Server-Adresse, die man in Minecraft einträgt. (z.B. qbnsepjzhd8cvzk7y.myfritz.net) Ohne http und ohne Portnummer am Ende.

Hinweis für IPv6 Kunden

Viele Router laufen schon über IPv6 oder DS-Lite. Das bedeutet, dass die Portfreigabe komplizierter ist. Einfacher ist es beim Internetprovider anzurufen und sagen, dass man gerne auf eine IPv4 Anbindung wechseln möchte. Die Begründung sollte sein, dass IPv4 für einen beruflichen Dienst benötigt wird. Danach schaltet man unter „Internet“ -> „Zugangsdaten“ -> „IPv6“ auf „native IPv4 Anbindung“ um und erstellt dann die Portfreigabe.

Schritt 7: Automatischer Start beim Neustart

Über die crontab kann man nicht nur den Pi und somit den Minecraft-Server regelmäßig neustarten, sondern ebenfalls reboot den Minecraft Server starten. Dafür einfach den Inhalt der Datei crontab in die Cron Tabelle kopieren. Der Befehl zum editieren der crontab lautet:

crontab -e

Kleine Maps mit 3-4 Spielern laufen performant auf dem Raspberry Pi 4

Optional: Serverneustart nach 12 Stunden

Meine Erfahrung mit Minecraft Servern ist, dass man sie zur Sicherheit regelmäßig sauber neu startet. Dabei werden alle Daten im Arbeitsspeicher auf die SD-Karte geschrieben und gehen bei einem Absturz nicht verloren. Ich bin dann so weit gegangen, dass sich erst der Paper Server runterfährt und dann der Pi komplett neugestartet wird.

Mein Repository auf GitHub enthält den letzten stabilen Stand.

Optional: Konfiguration Samba-Server für Backups

In Kurzform: Über Samba wird das Verzeichnis ~/minecraft/world im Netzwerk freigegeben. Danach kann das Verzeichnis im Synology NAS gemountet werden. Auf diesem Weg kann ein Task nächtlich die Inhalte in ein Verzeichnis kopieren, das über Cloud Sync mit der Dropbox verbunden ist.

Mit dem letzten Befehl editiert man die Samba-Konfiguration. Der Eintrag „read only“ muss von „yes“ auf „no“ gesetzt werden. Dann hat man die Möglichkeit über das Netzwerk alle relevanten Dateien auf dem Pi direkt zu bearbeiten ohne sich mit SSH anmelden zu müssen.

sudo apt install samba

sudo smbpasswd -a pi

# Editieren der Samba config. Was genau editiert werden muss, steht unten.
sudo nano /etc/samba/smb.conf

# Neustarten von Samba damit die Einstellungen übernommen werden.
sudo service smbd restart && sudo service nmbd restart

Hier der Inhalt meiner smb.conf

[homes]
   comment = Home Directories
   browseable = no

# By default, the home directories are exported read-only. Change the
# next parameter to 'no' if you want to be able to write to them.
   read only = no
Dies ist nur ein minimaler Ausschnitt der Karte. Gerendert mit Overviewer.

Wie optimiere ich die Leistung des Servers?

„Can’t keep up! Is the server overloaded? Running 5190ms or 103 ticks behind“ ist eine Meldung, die man eventuell sofort nach dem ersten Start des Servers sieht. Der neue Server muss für die Spieler im laufenden Betrieb die Welt oder besser die „Chunks“ noch generieren. Das heißt, mit der Zeit wird die Geschwindigkeit deutlich besser.

Das Abschalten der Pillager Patrouillen hilft ebenfalls. Das sind Computergesteuerte Avatare, die permanent auf der Karte auftauchen und berechnet werden müssen. In der Datei „paper.yml“ kann man sie mit dem folgenden Befehl abschalten:

  disable-pillager-patrols: true

Java-Parameter einstellen

Wer einen Raspberry Pi 4 mit mehr als 1 GB besitzt, kann mit den beiden Parametern „Xms“ und „Xmx“ setzen. Diese setzt man in der Datei ~/minecraft/start.sh in der letzten Zeile. Mein Raspberry Pi 4 mit 4 GB Arbeitsspeicher nutzt mit folgenden Werten seinen Speicher besser aus:

/usr/bin/screen -dmS minecraft /usr/bin/java -jar  -Xms2400M -Xmx2400M /home/pi/minecraft/paperclip.jar

Diese Werte sind in der aktuellen Version bereits gesetzt. Wer noch weitergehen will, kann zusätzliche diese Parameter nutzen:

/usr/bin/screen -dmS minecraft /usr/bin/java -jar  -Xms2400M -Xmx2400M -XX:+UseG1GC -XX:+UnlockExperimentalVMOptions -XX:MaxGCPauseMillis=100 -XX:+DisableExplicitGC -XX:TargetSurvivorRatio=90 -XX:G1NewSizePercent=50 -XX:G1MaxNewSizePercent=80 -XX:G1MixedGCLiveThresholdPercent=35 -XX:+AlwaysPreTouch -XX:+ParallelRefProcEnabled -Dusing.aikars.flags=mcflags.emc.gs /home/pi/minecraft/paperclip.jar

Die Bedeutung der einzelnen Parameter wird bei Aikar.co erklärt.

Der Bedrock-Server braucht deutlich weniger Leistung als der Paper-Java-Server

Wie hoch ist die CPU-Last?

Während der Bedrock-Server sehr genügsam ist und selten über 5 % CPU Last verursacht, sorgt der Paper-Server schnell für 25 % und mehr CPU-Last. Da der Java-Server eine Single-Thread-Anwendung ist, wird bei einer Quad-Core-CPU wie in dem Synology DS420+ (kaufen) nur ein Viertel der vorhandenen Leistung genutzt. Bei mir geht die Leistung manchmal auch auf über 35 % CPU-Last. Das liegt entweder am Boost-Mode der CPU oder daran, dass der Paper-Server neben dem Haupt-Thread noch andere Dinge berechnet.

Konfiguration des Servers

Die Einstellungen für den Bedrock-Server müssen in Konfigurationsdateien vorgenommen werden. Diese wurden in den lokalen Verzeichnissen auf dem NAS erzeugt. Wichtig: Vor Änderungen den Server immer runterfahren bzw. den Container stoppen.

server.properties

Hier wird zum Beispiel eingestellt, ob eine Whitelist verwendet wird oder ob im Survival oder Creative-Modus gespielt wird:

gamemode=creative
force-gamemode=true

whitelist.json

Die whitelist.json sollte hingegen nicht manuell editiert werden. Um Benutzernamen der Whitelist hinzuzufügen, geht man auf die Kommandozeile im Terminal des Servers bzw. des Containers und gibt ein:

whitelist on
whitelist add BENUTZERNAME

BENUTZERNAME steht natürlich für den jeweiligen Account-Namen.

Ich erhalte eine Fehlermeldung

Wenn Du einen Fehler wie den folgenden siehst, solltest Du den Server aktualisieren.

The endpoint you downloaded this application from is no longer in service.

Wie aktualisiere ich den Server?

Wenn Du eine alte Version des Scriptes heruntergeladen hast, dann führe folgende Befehle über ssh aus auf dem pi:

# Ab ins Minecraft Verzeichnis
cd ~/minecraft

# Diese wget Befehle laden die aktuellen Versionen der Scripte von git  
wget -O restart.sh https://raw.githubusercontent.com/mtoensing/RaspberryPiMinecraft/master/restart.sh

wget -O start.sh https://raw.githubusercontent.com/mtoensing/RaspberryPiMinecraft/master/start.sh

wget -O start_lowspec.sh https://raw.githubusercontent.com/mtoensing/RaspberryPiMinecraft/master/start_lowspec.sh

# Die Scripte brauchen Rechte um ausführbar zu sein
chmod +x restart.sh start.sh start_lowspec.sh

# Nun können wir mit dem restart Script den Pi neustarten.
./restart.sh

# nach eine Neustart können wir den Server starten.
./start.sh

Diese Befehle laden die aktuelle Version des Skriptes runter und starten den Server neu und laden die aktuelle Version (z.Z. 1.16.2) runter. Wenn das nicht hilft, dann ist das nächste Kapitel die Lösung.

Manchmal gibt es noch keinen aktuellen Paper Minecraft Server für den neusten Client
Manchmal gibt es noch keinen aktuellen Paper Minecraft Server für den neusten Client.

Wie starte ich eine alte Version von Minecraft?

Die eingesetzte Server-Software PaperMC ist nicht immer sofort auf dem neuesten Stand. Deswegen kann man in der Zeit einfach seinen Minecraft-Client mit einer alten Version starten. Dazu startet man den Minecraft Launcher und wählt oben im Menü „Installations“ und dann „New“ aus.

So legt man eine neue Installation mit einer alten Version an.

Dort kann man nun eine Installation anlegen mit einer älteren Version und diese beim Starten auswählen.

Der Server läuft stabil

Bislang hat der Server erstaunlich wenig Zicken gemacht. Insgessamt waren maximal 3 Personen gleichzeitig auf dem Server und der Pi hat das sehr gut weggesteckt.

Ich bin kein Systemadministrator und es gibt sicherlich einiges an dieser Anleitung zu optimieren. Für Korrekturen und Verbesserungen bin ich dankbar. Gerne auch direkt auf GitHub.

Als Tipp: Der neue schnellere Raspberry Pi 4 mit 4 GB ist ideal für dieses Projekt und aktuell günstig zu haben. Wem die Leistung des Raspberry Pi nicht reicht, der nutzt einfach meine Anleitung für einen Minecraft-Server auf einem Synology NAS.


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Kommentare

400 Antworten zu „Java Minecraft 1.16 Server auf Raspberry Pi 4 installieren“

  1. Avatar von Tom
    Tom

    Wie übernehme ich das Skript für den Neustart?

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Kopiere das einfach in den „minecraft“ Ordner im Home-Verzeichnis. In der crontab kannst du dann den Inhalt von der Datei „crontab-e“ kopieren.

      Dort gibt es den Befehl „reboot“ der auf das restart.sh zeigt. Das wird dann so beim Reboot ausgeführt.

    2. Avatar von Tom
      Tom

      Mein Problem ist, dass durch das etcher tool meine SD Karte in 2 Partitionen aufgeteilt wurde und Windows nur auf die eine aktiv zugreifen kann.

      Gibt es dafür eine Lösung und wenn ja, würde der Server dann auch automatisch updaten z.B. auf Version 1.3? Weil gerade läuft er noch auf 1.12.2.

    3. Avatar von Marc
      Marc

      Etcher legt eigentlich nie zwei Partitionen an. Und nein, es gibt noch keine 1.3er Version von Paper, dem Server der hier genutzt wird. Das dauert auch ggf. noch eine Weile. Das ist aber gar nicht schlimm weil die Clients auch alte Versionen starten können.

      Aber wenn Version 1.3 freigegeben ist von Paper würde er sich automatisch aktualisieren.

    4. Avatar von Tom
      Tom

      Gibt es einen code den ich im pi verwenden könnte, der den automatischen serverneustart einfügt? Ich kenn mich mit Linux Befehlen leider nicht so gut aus

    5. Avatar von Marc
      Marc

      Ich habe den Teil mit der crontab nun mit in den Artikel aufgenommen. Bei Fragen einfach melden – oder auf unseren Server kommen. ;-)

  2. Avatar von Ben
    Ben

    ja, hallo. ein update auf 1.13 wäre dann noch interessant. sonst hat es bei mir auch super geklapt.

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Freut mich. Das Update auf 1.13 dauert wohl noch etwas bei Paper. Aber man kann im Client einfach auf 1.12.2 gehen. Dann läuft es.

  3. Avatar von Eisen
    Eisen

    Also auf meinem Raspberry PI 3b waren schon 5-6 Leute gleichzeitig on und alles wurde sehr gut verkraftet! Vielen Dank für dieses tolle Tutorial! :)
    Ich habe alledings eine Frage: Wie kann man Paper updaten?

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Paper sollte sich beim Neustart über die Datei „restart.sh“ jedesmal aktualisieren. Geht es dir um die unterstützte Version von Paper von maximal 1.12.2 von Minecraft? Also ich glaube, dass Paper aktuell (noch) kein Minecraft 1.13 unterstützt.

  4. Avatar von Danny
    Danny

    Hallo Marc,

    ich habe Dein Tutorial wie beschrieben befolgt, doch leider funktioniert der start des Servers nicht richtig.
    Sofern ich im Ordner Minecraft die start.sh ausführe (Über Putty) kommt folgende Rückmeldung:

    Starting Minecraft server. To view window type screen -r minecraft.
    To minimize the window and let the server run in the background, press Ctrl+A then Ctrl+D

    Soweit so gut.
    Nach dem Befehl: screen -r minecraft
    kommt: There is no screen to be resumed matching minecraft.

    In den server.properties wurde lediglich der Servername und modt angelegt.

    Was mache ich falsch?
    Kannst Du mir bei diesem Problem helfen?

    MFG
    Danny

    1. Avatar von Danny
      Danny

      kurzes update:
      anscheinend wurde bei der Installation Java nicht installiert. Nachdem ich dies nun separat nachinstalliert habe, funktioniert auch der Server.

      Grüße Danny

    2. Avatar von Moritz
      Moritz

      welche java version hast du instaliert?

  5. Avatar von Jens Haupt
    Jens Haupt

    habe es probiert leider scheitert es kann es am neuen raspbian lite liegen wäre es möglich die anleitung nochmal zu überarbeiten ich halte mich total an das tutorial leider scheitert es ich weiß nicht warum

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Schon mal das alte Rasperian probiert?

    2. Avatar von Jens Haupt
      Jens Haupt

      wo bekomme ich die zum download

  6. Avatar von Jens Haupt
    Jens Haupt

    pi@raspberrypi:~/minecraft $ ./start.sh
    Starting Minecraft server. To view window type screen -r minecraft.
    To minimize the window and let the server run in the background, press Ctrl+A then Ctrl+D
    pi@raspberrypi:~/minecraft $ screen -r minecraft.
    There is no screen to be resumed matching minecraft..

    was kann das sein genau an diesem Punkt scheitert es per Putty sehe auch nicht wie der Server startet ist doch komisch

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Starte den Server doch mal ohne Screen. Schau dir Start.sh mal an und führe den Befehl direkt aus.

    2. Avatar von Marc
      Marc

      Konkret heißt das, bitte diesen Befehl direkt ausführen:

      cd /home/pi/minecraft/

      /usr/lib/jvm/java-9-openjdk-armhf/bin/java -jar -Xms800M -Xmx800M /home/pi/minecraft/paperclip.jar

  7. Avatar von Jens
    Jens

    -bash: /usr/lib/jvm/java-9-openjdk-armhf/bin/java: No such file or directory
    das zeigt er mir an ….

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Dann nochmal in der Antleitung gucken was bei der Installation von Java falsch gelaufen ist.
      Geht „java“ denn ohne den Pfad als Befehl? Finde mal heraus wo Java installiert ist.

  8. Avatar von Freddy
    Freddy

    Es lag an der SD Karte, es wurde beim ersten Start kein resize gemacht, so das kein Speicher auf der root Partition frei war, so konnt das System auch die JAR-Dateien nicht schreiben. Mit Hilfe der raspi-config den resize nachgeholt und schwups ging das ganze auch. Achso, vielleicht noch mit zu erwähnen, aktuelles Image nutzen, das was Jens da genutzt hat war vom 27.6.18 gewesen und konnt nicht mehr geupdated werden.

  9. Avatar von Danny
    Danny

    Hallo,

    ich habe aktuell das Problem, das das Profil (UUID) eines Kollegen plötzlich nicht mehr geladen werden kann.
    Es fing damit an, das das System abgestürzt ist. Im Log stand:

    [09:26:20] [Server thread/WARN]: name moved too quickly! -0.33875568731872363,0.0,-25.173485756213893
    [09:26:51] [Server thread/WARN]: Name moved wrongly!

    Anschließend wurde der Server neu gestartet und dann kam halt:

    [10:08:06] [User Authenticator #1/INFO]: UUID of player Name is xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx
    [10:08:09] [Server thread/WARN]: Failed to load player data for Name
    [10:08:09] [Server thread/INFO]: Name[/xxx.xxx.xxx.xxx:10028] logged in with entity id 137 at ([world]-248.5, 68.0, 252.5)
    [10:08:33] [Server thread/INFO]: Name lost connection: Disconnected
    [10:08:34] [Server thread/INFO]: Name left the game

    Nun hat er nichts mehr. Im Ordner minecraft/world/playerdata ist nur die UUID mit dem „nackten“ Character. Speichert das System evtl. eine Sicherung an einem anderen Speicherort?

    Oder kann ich irgendwie sein altes Profil wieder herstellen?

  10. Avatar von Danny
    Danny

    Falls das nicht gehen sollte, könntest Du mir helfen, das einmal am Tag die Player UUIDs gesichert werden per cron?

    Vielen Dank.

    P.S: Ansonsten läuft der Server seit Wochen mega gut auf meinem Raspi

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Einfach per Cron z.B. von einem Synology NAS automatisch sichern lassen. Oder eben manuell per SMB. Das mit SMB ist oben erklärt.

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