Die digitale Tafel: SmartBoard

Die digitale Tafel: SmartBoard

Damals in der Schule habe ich immer gedacht: Wann wird wohl die herkömmliche Tafel mit Kreide und Schwamm gegen eine digitale Tafel eingetauscht? Der Moment ist nun gekommen denn an der Uni Bielefeld wird in vielen Seminarräumen das sog. SmartBoard schon genutzt.

Das Smartboard ist drucksensitiv und „weiß“ welcher Stift gerade hochgehalten wird.

Wie ein großer Touchscreen

Im Prinzip ist das Smartboard nichts weiter als eine drucksensitive Fläche. Wenn man nun mit der Hand darüber streicht, bewegt man den Mauszeiger. Wenn man nun z.B. einen roten Stift hochhebt, dann merkt das SmartBoard das und setzt den Mauszeiger wenn ein Malprogramm offen ist automatisch auch virtuell auf einen roten Stift. Beim »Schwamm« wird einfach das Radiergummi ausgewählt.

Das Smartboard in N6-101 des AudioVisuellen Zentrums der Uni Bielefeld.

Smartboard in der Uni

Ich bin durch Zufall auf die Smartboards gestoßen, als ich mein Danke-fürs-Helfen-bei-meiner-Bachelorarbeit-Frühstück im AVZ gegeben habe. Der Leiter des Medienlabors Paul John, vielen vielleicht bekannt aus den Medientechnikkursen, hat meinem Vater dann höchstpersönlich die Features vorgestellt. Zwar ist das Smartboard nicht ganz so cool wie Beispielsweise der 3D Cave der Uni Bielefeld aber dennoch einen Blick wert.

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23 Antworten

  1. Avatar von Jörn Clausen
    Jörn Clausen

    Alles relativ. Der Informatik-Raum meiner Ausbildungsschule hatte auch so ein Ding, und manchmal war es doch verwirrend, plötzlich und unerwartet mit irgendwelchen Features konfrontiert zu werden, die ein einfaches Whiteboard nicht hat: Mehrfaches Antippen des Boards mit dem Finger (was ich nunmal mache, während ich was an der Tafel erkläre), und plötzlich wird ein Stück Text markiert, was man garnicht wollte. Und schon kommt der Unterricht für zwei Minuten zum Erliegen, bis man das wieder weg bekommen hat …

    Viel interessanter finde ich da schon solche Entwicklungen im Bereich HCI:

    Das geht zwar in ’ne ganz andere Richtung, aber auch da könnte ich mir spannende Anwendungen im Unterricht vorstellen.

  2. Avatar von Andi
    Andi

    Haha, Sommerloch adé :)
    Sowas ist echt interessant. Meiner Meinung nach noch interessanter, wenn auch vielleicht nicht ganz so nutzenorientiert:

  3. Avatar von Jochen
    Jochen

    Das Ding aus dem Google-Vid ist ja der Hammer. So ein Ding möchte ich auch haben. Was man damit alles machen kann. Gibts die
    Teile irgendwo zu kaufen?

  4. Avatar von mudd1
    mudd1

    Hat das Smartboard denn auch irgend einen Mehrwert, außer dass die Stifte weniger schmieren und der Strich mit etwas Latenz am Brett erscheint? Ich meine kann man auch irgendwelche Gesten einsetzen oder erkennt das Ding auf Wunsch geometrische Formen und macht Kreise, Striche und Kästchen hübscher?

    So eine Oberfläche wie in dem Google-Video ist natürlich schon echt mal lange überfällig. Ich weiß nicht, ob man so ein Ding bezahlen könnte, aber es ist schon schwer genial. Allerdings stand da wohl, dass Apple gleich wieder Patente darauf haben will, was der Verbreitung natürlich unheimlich Vorschub leisten wird…

  5. Avatar von Marc
    Marc

    Ich denke, dass es erstmal ein guter Schritt ist, dass man ein Betriebssystem mit Internet im Background hat so dass die Daten nicht einfach weg sind, nachdem man sie angemalt hat. So kann man die Tafelbilder schnell mal allen per eMail schicken oder Wörter im Netz nachschlagen.

    Das mit den Kreisen usw. ist auf jeden Fall interessant. Aber wozu Gestenerkennung, Paul? =)

    Der Unterschied zu dem coolen Video was Jörn oben gepostet hat ist schlicht und ergreifen: Das eine ist marktreif und wird eingesetzt – das andere nicht.

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