Wohnheimparty

Gestern war direkt bei uns gegenüber in der WG eine Party. Oben war war zu meinem persönlichen Entzücken ein Relikt aus vergangenen Tagen aufgebaut: Ein Super Nintendo mit u.a Super Mario World und Super Street Fighter 2 Turbo. Aber lassen wir meine permanenten Siege bei letzterem Spiel von mir bei diesem Beitrag mal außer acht und konzentrieren uns mal auf die zwischenmenschlichen Dinge.

Censored - Manche Sachen dürfen einach nicht unzensiert ins Netz.
Censored – Manche Sachen dürfen einach nicht unzensiert ins Netz.

Wir hatten vor fast einem Jahr schon mal ein Meeting mit den netten Leuten von gegenüber und zwar auf ihrer riesen Dachterasse. Diesmal ging es aber wesentlich mehr ab, was wahrscheinlich auf die höhere Menge Alkohol zurückzuführen war. Und wie auf fast jeder WG-Party hier im Wohnheim ging es in vielen Gesprächen mit den mehr oder weniger anonymen Wohnheimbewohnern um eine gemeinsame Party zwischen den beiden Wohnheimen. Wir haben hier leider keinen Gemeinschatftsraum und man begegnet sich dann mehr oder weniger durch Zufall oder kennt sich über andere Leute. Ich persönlich kenne neben den sieben Leuten aus meiner WG nur Julia Peschke über meinen Mitbewohner Michi, Betina aus der FH für Design, Rouven Ridder über Eva und als Mitblogger. Andere Leute waren dann schon mal da um ein Päckchen abzuholen, was der Briefträger bei uns abgegeben hat aber sonst grüßt man sich eben mal im Treppenhaus.

Unglaublich aber wahr: DiscoStu gibt es scheinbar wirklich.
Unglaublich aber wahr: DiscoStu gibt es scheinbar wirklich.

Die Idee einer Party zwischen den beiden Wohnheimen liegt daher sehr nahe. Ich hatte mit Rouven auch schon mal darüber gesprochen und laut Michi gab es früher unten im Keller in einem Raum schon mal wohnheimübergreifende Feierlichkeiten. Gerüchte besagen sogar, dass es dort unten einen Gemeinschaftsraum geben soll der aber abgeschlossen ist. Vielleicht sollte man das hier wirklich mal planen und ich mache an den Türen einen Aushang. Probleme die man lösen müsste wären u.a. wenn man eine große Party für alle zwischen den Wohnheimen plant:

  • Wie bekommen wir den Parkplatz frei von Autos?
  • Muss man das Event als solches offiziell anmelden?
  • Woher kommen die Getränke und Sitzequipment?
  • Welchen Wochentag und Termin nimmt man am besten?
Es war streckenweise wirklich sehr voll. Links oben sitzt übrigens Moby.
Es war streckenweise wirklich sehr voll. Links oben sitzt übrigens Moby.

Aber zurück zu der Party. Später hatte ich mit jemandem der hier nicht genannt werden möchte noch eine Unterredung über Linux auf der PlayStation 3 und warum MarcTV relativ viele Hits bekommt und wieso das Niveau bei Beiträge seiner Meinung nach in den letzten Wochen abgenommen hat. Ich glaube, dass viele Leute die Seite wegen ihrer polarisierenden Meinung über diverse Themen wie Nintendo, Glauben, Patriotismus oder Schwule Klappen ganz unterhaltsam fanden und dann doch wiederkommen weil hier regelmäßig was neues geschrieben wird. Natürlich habe ich nicht immer so viel Schwein, dass mir so etwas wie die schwulen Klappen über den Weg läuft oder ich mich über Themen aufrege, die scheinbar nicht nur mich interessieren. Dann kommen sehr viele Leute über Google wegen den Videospielbeiträgen.

Unser Wohnheim in der Markgrafenstrasse.
Our house – In the middle of our street…Unser Wohnheim in der Markgrafenstrasse.

Ich lasse mich bzw. das Blog aber auch nicht auf diese Videospielsache reduzieren und blogge deswegen auch ganz einfach Sachen wie diese Party hier, die höchst wahrscheinlich maximal die Partygäste und das Wohnheim interessiert um rauszubekommen, wer gestern abend wieder so laut war. Auf alle Fälle wird es hier weiterhin einen Mix aus Videospielen und meinem Leben geben wo auch ab und zu umfangreichere Artikel wie der aktuelle Homebrew auf der PlayStation Portable-Artikel oder die unzähligen Beiträge mit Video-Elementen.
Schön, dass ein paar Leute den Kram hier lesen. Das war schon immer meine Motivation. Und wer Beiträge wie diesen langweilig findet, lässt das Lesen dieser Seite eben einfach bleiben.

9 Antworten auf „Wohnheimparty“

  1. Also, die Idee find ich gut. Dann lernt man vielleicht die Leute von „gegenüber“ auch mal kennen, die man sonst nur vom „sehen auf dem Balkon“ her kennt=)
    und es müßten ja auch gar nicht alle autos verschwinden, so viel aufwand ist das glaub ich nicht!




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  2. Am besten ist es bestimmt, wenn man einfach mal beim Studentenwerk nachfragt. Ich kenne diese Gerüchte auch und falls sie stimmen, können die einem bestimmt weiterhelfen.

    AufDemBalkonSteher




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  3. Nö, bin’s nicht, ich agiere online nicht anonym. War doch beinahe gezwungenermaßen off, um groß in den Blogs herumsurfen zu können :-/

    Aber ja, die Sache mit der Party. Hm, die wird bestimmt ein ewiges Thema bleiben. Ob ich das wohl hier noch erlebe *kopfkratz*?




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