Fortnite Battle Royale: Wie wird man Erster im Solo-Modus?

Morgen, Ihr Luschen! Eine Insel, 99 menschliche Gegner und nur der letzte Spieler ist der Sieger. Victory Royale oder Epischer Sieg nennt man das hier bei uns.

Und ihr Weicheier werdet beim Multiplayer-Hit Fortnite – Battle Royal immer nur Zweiter? Dann zack-zack 10 Liegestütze, Arme und Beine bilden eine rotierende Scheibe und Marsch ins Trainingslager vom Ausbilder!

Stillgestanden und aufgepasst!

Faule Rekruten gucken sich einfach die Videoversion an und müssen kein Wort selber lesen.

Video

Grundregel – Wir wollen keinen unnötigen Feindkontakt!

Nur 12-jährige spielen Fortnite um zu Ballern. Das einzige Ziel ist aber: Als letzter überleben! Es zählen keine Abschüsse oder Punkte. Auf dem zweiten Platz bist du erste Verlierer!

Aus diesem Grund ist die ultimative Regel „Wir halten uns fern von jeglichem Stress„. Da Waffen, Munition und Heilung limitiert sind, sollen sich die Leute erstmal selber dezimieren. Idealerweise hat man zum ersten Mal Feindkontakt, wenn nur noch 8 oder weniger Spieler im Zentrum des Sturms übrig sind – und niemand weiß, wo wir sind.

Das erreicht man, in dem ihr euch diese Regel hinter die Ohren schreibt, ihr Luschen! Ausbilder Anders hat hier auch schon probiert ein paar Tipps zu geben. Wir beim Militär geben hier keine Tipps, sondern es gibt Regeln!

 

Regel #1 – Weit weg vom Bus abspringen!

Ich will keinen sehen, der wie das frische Gemüse den Absprungknopf massiert, sobald wie uns im Bus be-fin-den! Wir warten so lange, bis wir zum maximal weitesten Punkt fliegen können.

So bekommen wir früh gute Ausrüstungen aus den Truhen weil kaum jemand so weit fliegen wird.

Regel #2 – Headset auf die Ohren!

Eure tollen Surround-Anlagen sind für entspannte Abende genau das Richtige. Hier geht es um den taktischen Vorteil. Während die anderen Luschen wild umher rennen und dabei Krach machen verraten sie uns ihre Position und können uns so von Ihnen fernhalten.  Außerdem hören wir Truhen besser.

Ich nutze für den taktischen Vorteil selbstverständlich das PS4 Platinum Headset mit 7.1 Surroundsound.

Regel #3 – Wir sind unsichtbar, lautlos und passiv!

Die Taste L1 ist unser Freund. Wir laufen nicht – wir schleichen. Immer. Selbst wenn wir mit L3 rennen, schleichen wir gleichzeitig. So sind wir auch auf Distanz schwer zu erkennen und bilden somit kein Ziel.

Wenn wir einen Gegner sehen und er bewegt sich von uns weg, dann lassen wir ihn laufen. Wer unnötig die Aufmerksam auf sich zieht, der unterschreibt damit sein Todesurteil.

Regel #4 – Wir bleiben außerhalb der Safezone!

Immer vor dem Sturm wegrennen in Richtung Mitte, richtig? FALSCH! Wir bleiben so lange es geht außerhalb des mittleren Kreises. Nur Kirchturmkandidaten rennen in die Mitte um sich von hinten von Leuten mit Scharfschützengewehr abknallen zu lassen.

Zudem braucht der Kreis immer die selbe Zeit um kleiner zu werden. Somit ist unser Ziel immer die Gegend wo der innere Kreis den geringsten Abstand zum äußeren Kreis hat. Denn hier braucht der Sturm die selbe Zeit wie auf der gegenüberliegenden Seite und wir haben noch mehr Zeit uns zu verstecken und schleichen dann mit der Sturmwand mit. Umgucken nicht vergessen!

Regel #5 – Waffenwahl beim Kämpfen!

Wenn es sich nicht vermeiden lässt und wir zu den letzten unentdeckten Spielern gehören, dann stehen wir auf. Denn in der Hocke ist man ein leichtes Ziel da wir zu unbeweglich sind.

Idealerweise merkt der Gegner nichts von unserer Anwesenheit und blickt in die Mündungsrohre unserer Shotgun. Richtig, die Shotgun. Diese macht bei einem Headshot gerne mal über 100 Schaden. Somit sollte jeder Gegner mit zwei Schuss selbst mit Rüstung das Zeitliche segnen. Ein Raketenwerfer, falls zur Hand, vor den Gegner auf den Boden abgefeuert beschleunigt diesen Vorgang erheblich.

Wenn der Gegner weit weg ist und die Regel #2 nicht beachtet hat, dann kann man auch mit dem Scharfschützengewehr aus der Deckung heraus auf den Kopf schießen.

Regel #6 – Ruhe bewahren

Jungspunde verlieren besonders am Ende leicht die Nerven. Während man sich im Duo oder Squad noch wiederbeleben lassen kann, ist im Solo-Spiel der Tod das sofortige Ende.

Deswegen nie unnötige Risiken eingehen. Lieber etwas länger im Sturm bleiben als zu früh vor zwei bewaffneten Gegnern im Endgame dazwischen zu geraten. Wenn der Kreis klein wird, lieber warten bis die anderen Fehler machen und mit gezückter Waffe hinter der nächsten Ecke warten.

Rührt euch!

So, mit diesen Regeln kann euch gar nichts passieren. Viel Spaß bei diesem fantastischen Spiel. Für mich persönlich ist Fortnite Battle Royale DAS Multiplayer-Highlight 2017.

Hier kann man die Einzelspieler-Version von Fortnite günstig kaufen.

18 Replies to “Fortnite Battle Royale: Wie wird man Erster im Solo-Modus?”

  1. Ich habe gerade Fortnite Battle Royale getestet, nachdem ich ein paar Stunden PUBG gespielt habe. Letzteres gefällt mir trotz Performance Probleme deutlich besser. Bei Fortnite stört mich die Kirmesgrafik doch enorm, ebenso das Bauen von Mauern. Außerdem scheint das Spielprinzip dreist geklaut zu sein (oder ist es umgekehrt?)

    In Fortnite sind dafür die Runden wesentlich kürzer, weil die Karte deutlich kleiner ist. Bei PUBG steht man schonmal vier Minuten einfach nur rum, wenn man sich gerade zufällig gut versteckt im passenden Bereich aufhält. Ob das besser oder schlechter, ist Geschmacksache. Ich finde es zumindest spannender, weil man nie genau weiß, ob man tatsächlich in Sicherheit ist (meistens schon), oder ob nicht doch einer die Tür öffnet und ein Gegner vor die steht.

  2. Ich glaube die PUBG Macher begehen gerade Selbstmord mit der Klage gegen Epic Games. Es gibt in der Shooter Szene seit Quake und UT kaum etwas was noch erfunden werden kann, so viele Mods usw. gab es. Selbst Portal ist von einem Quake 1 Mod geklaut worden. Und meines Wissens hat jeder der ein freien Mod mit UDK entwickelt hat und keine Lizenz gekauft hat, automatisch das Urheberrecht an Epic Games abgegeben (du darfst gratis unser Entwicklerkit nutzen, aber das Vorrecht an dem gehört dann uns). Daher dürfte „Prior Art“ für jemanden der die Modszene kennt nicht so schwer sein zu erfüllen. Kehrt um sollten sich die PUBG Macher absolut sicher sein, alles sauber lizenzrechtlich zu erfüllen, denn sonst kann ihnen Epic Games einfach die Lizenz für die Engine entziehen (evt. ist eine Klage gegen sie sogar in der AGB ein Grund dafür) und PUBG wird über Nacht illegal.

    1. Ich verstehe das auch nicht. Ich denke mal, es ist pure Verzweiflung. Als ich das gelesen habe, dachte ich auch nur: Schlechte Verlierer.

    2. Kehrt um sollten sich die PUBG Macher absolut sicher sein, alles sauber lizenzrechtlich zu erfüllen, denn sonst kann ihnen Epic Games einfach die Lizenz für die Engine entziehen (evt. ist eine Klage gegen sie sogar in der AGB ein Grund dafür) und PUBG wird über Nacht illegal.

      Dann wäre die AGB ungültig und Epic Games ziemlich unprofessionell. Du vergisst, dass wir nicht in einer Bananenrepublik sondern in einer Demokratie leben. Epic Games wird schon noch so professionell sein und beides voneinander trennen können.

      Fakt ist, dass PUBG zuerst da war und mit finanziellem Erfolg andere Publisher aufgesprungen sind und noch weitere aufspringen werden. Die Gerichte werden nun über mögliche Strafzahlungen entscheiden. Wenn man die Smartphone Branche verfolgt, erkennt man recht schnell, dass die Erfolgschancen nicht so aussichtslos sind, wie man zunächst glauben möchte. Samsung wurde z.B. vor kurzem dazu verurteilt an Apple über 500 Mio Dollar zu zahlen wegen zu hoher Ähnlichkeiten mit Apple Produkten.

      Warten wir mal ab, was der Rechtsstreit bringen wird. Ich finde es ja auch besser, wenn eine gute Idee aus einem Indyspiel dann auch in richtigen Spielen umgesetzt werden darf. PUBG ist leider Indy und das merkt man dem Spiel an. Wenn der Battle Royal dann auch in den richtigen Spielen implementiert werden darf, haben die Spieler gewonnen.

    3. Die Kriegskasse von Epic Games ist jedenfalls gut gefüllt. Laut Analysten setzen die pro Monat 300 Mio um mit Fortnite. Darum konnten sie auch locker flockig mal ein Preisgeld für das E-Sport Turnier von sage und schreibe 100 Mio zahlen. Man bedenke laut demselben Artikel hat eine Fussball WM ein Preisgeld von 400 Mio, um mal die Dimension zu sehen.

    4. Wenn du daraus jetzt dimensional ableitest, dass das E-Sport Turnier 1/4 soviel Gewicht hat wie eine Fußball WM, liegst du falsch. Bei letzterer geht es nicht nur um das vergleichsweise kleine Preisgeld, denn das kommt on Top zu den ohnehin schon viel zu überbezahlten Spielern. Gesamtwirtschaftlich gesehen kannst du nicht ein popeliges E-Sport Turnier mit einer WM vergleichen.
      Und nur weil die Kriegskasse gut gefüllt ist, macht es das nicht besser. Eher noch schlechter, denn mögliche Strafzahlungen sind vom vorhandenen Kapital abhängig. Ich glaube kaum, dass Epic Games mal eben 500 Mio Dollar aus dem Fenster werfen möchte.
      Aber wie gesagt: wenn eine an sich gute Idee auch von den richtigen Spielen kopiert werden darf, ist das ja am Ende ein Gewinn für die Spieler. PUBG ist halt Indy. Wenn demnächst ein CoD oder ein Battlefield einen Battle Royal Modus in gut implementiert, freuen wir uns.

    5. Kein Mensch will von COD oder BF ein Battle Royale Modus sehen. COD Und Battlefield stehen schon an sich für ihre eigenen Spielmodi. Ok COD ist MP ein CS Clone, daher sind sie auch die ersten der grossen die auf den Hype Zug aufgestiegen sind und warum wohl Dice darauf verzichtet, schliesslich haben sie mit Domination Modus was eigenes erfunden, wofür die Marke Battlefield auch steht. Dennoch werden weder CS oder BF so eine grosse Spielebasis erreichen wie Fornite. Tripple A Titel sind kleine Schuhnummern zu klassischen MOBA, F2P und Grinder Games. Bei denen bist du erst richtig dabei wenn du 20 bis 50 Mio Nutzerbasis hast, etwas was weder COD noch BF erreichen. Die einzige Ausnahme im Tripple A Bereich, die gleich alles andere zudem noch schlägt ist GTA Online mit bald mal 100 Mio verkauften Einheiten. Aber im Shooterbereich sind es Titel wie Overwatch (35 Mio), Rainbow Six (40 Mio), Ghost Recon , CS GO usw. die den Markt dominieren. Dieses alle Jahre wieder ein neuer Teil ist bei MP Spielen eigentlich ein Konzept von gestern. Heute veröffentlicht man eine Basis die man dann über viele Jahre pflegt und so auch den Nutzern ihre Ingame Käufer etc. lässt. Gerade das hat ja viele Destiny 1 Nutzer an der Veröffentlichung von Teil 2 gestört, dass ihre Items aus Teil 1 nicht mitgenommen werden konnten. Was Valve und Blizzard schon lange kapiert haben, hat inzwischen Ubisoft mit R6, Ghost Recon, The Devision auch gelernt und andere werden folgen. Oder eben Rockstar mit GTA Online seit über Jahren. Warum schreit wohl niemand nach einem GTA 6?

    6. Kein Mensch will von COD oder BF ein Battle Royale Modus sehen.

      Jeder Mensch will in CoD oder BF ein Battle Royale Modus sehen.

    7. Ich weiss, aber er wird nie die Nutzerbasis von Fortnite erreichen. Und mich würde nicht wundern, wenn er nicht so oft gespielt wird, wie die klassischen Modi von COD.

    8. Es werden aber deutlich mehr als kein Mensch sein. Deine Aussage ist einfach falsch.
      Jeder will jetzt ein Stück vom Battle Royale Kuchen abhaben, bis das Kartenhaus hoffentlich zusammenbricht und alle mal wieder auf den Teppich zurückkommen.

  3. Ja wie gesagt, mir ist es egal, ich spiele kein Battle Royale, auch bei Fortnite nicht. Ähnliche Spielmodi gab es aber schon zu Quake und UT Zeiten, wobei ich Foxhunt (später King of the hill genannt) am lustigsten fand wo einer der Fuchs ist welcher doppelte HP und Quaddamage hatte und der Rest wollte ihn killen um selber den Fuchs zu werden. Der Fuchs bekam pro Sekunde wo er lebte Punkte.
    Oder Jailbreak war auch genial. Jeder der abgeschossen wurde kam ins Gefängnis und die Kollegen konnten versuchen diese aus dem zu befreien. Es war dann immer die Frage: Bewache ich das eigene Gefängnis, mache ich Punkte oder befreie ich Kollegen? Je nach Kräfteverhältnis auf dem Feld änderte sich diese Taktik.

    1. Das gab es bei Tamagotchi schon intelligenter. Da musste man drei mal am Tag füttern, Punkte sammeln und Minispiele starten. Je nach Kräfteverhältnis war das Taktisch anspruchsvoller als dein Fuchsspiel.

      Vielleicht gibt es im neuen CoD dann mal einen Battle Royal in gut. Bei Fortnite kann ich mit der Kirmes Grafik nichts anfangen, bei PUGB sind die Runden zu langatmig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website zeigt Benutzerbilder über gravatar.com an.

Wie bekomme ich einen verifizierten Account? - Login