StadtRad und car2go

Hamburg hat zu viele Autos und zu wenig Fahrradfahrer. Wie schön wäre es ohne die Massen an unnötigen Blechkisten die zum größten Teil bis zum nächsten Wasserholen bei Supermarkt entweder im Stau oder am Straßenrand rumstehen. Nun gibt es zwei neue Konzepte in Hamburg um dieses Problem zu lösen: Auto, die zum Minutenpreis ohne Grundgebühr mietbar sind und Fahrräder, welche an jeder Ecke kostenlos ausleihbar sind.

StadtRad

Fast jeder Arbeitstag beginnt für mich gleich: Ich gehe hinter unserer Wohnung zum Kreisverkehr zur dort befindlichen RadStation mit ca. 25 Fahrrädern der Deutschen Bahn. In mein iPhone tippe ich die vierstellige Nummer des Rads. Mit einem leisen „Klack!“ öffnet sich das Schloss und ich fahre zur RadStation in der Nähe von meinem Büro und gebe es dort wieder ab. Die Fahrt hat mich rein gar nichts gekostet denn für 30 Minuten ist der Dienst absolut kostenfrei. Wenn ich es mal länger brauche, dann geht es für günstige 8ct weiter bis max. 12 EUR pro Tag einfach weiter. Im Gegensatz zu meinem Fahrrad im Keller ist das StadtRad zudem immer in einem sehr guten Zustand samt geölter Ketter und intakter Lichtanlage.

Es gibt mittlerweile eine ganze Menge an RadStationen an so gut wie allen relevanten Orten in Hamburg. Und wenn es mal zu stark regnen sollte, nehme ich einfach die Bahn. Und man kann auch gleich ein zweites Fahrrad für den Besuch ausleihen wenn man mal schnell zusammen ins Schanzenviertel fahren möchte. Die initiale Registrierung des Dienstes dauert nicht mal fünf Minuten und ist auch kostenlos.

Es könnten aber noch viel mehr Stationen sein mit deutlich mehr Fahrrädern. Besonders dem Osten von Hamburg fehlt es leider an Stationen und es kommt dann doch mal vor, dass die Station der Wahl keine Bikes mehr hat und man etwas weiter zur Nächsten gehen muss. Wenigstens kann man über die iPhone App sehen, wie viele Fahrräder wo stehen.

Car2Go

Ich bin persönlich der Meinung, dass man in Hamburg City kein Auto benötig. CarSharing-Dienste wie Cambio waren mir wegen der laufenden Kosten und ungünstig gelegenen Ausleihplätze immer unsympatisch. Manchmal muss man eben doch spontan einen Freund im strömenden Regen von einer entlegenen U-Bahn-Station abholen, weil er zu faul ist Gepäckzu Fuß zutransportieren. Car2go schließt diese Lücke.

300 car2go-Smarts sind in Hamburg City verteilt und können über das iPhone geortet und entliehen werden. Eine kleine RFID auf meinem Führerschein schließt den Wagen auf uns ich kann sofort für 30ct die Minute losfahren. Keine weiteren Kosten, keine Grundgebühr. Nur 30 Euro Anmeldegebühr kommen einmalig auf mich zu und ich kann das Auto überall im Geschäftsgebiet abstellen. Für mich ist das eine ideale Art und Weise ein Auto zu benutzen weil ich mich weder um die Versicherung noch um das Tanken kümmern muss. Außerdem hat das Auto ein ziemlich modernes Navigationsgerät eingebaut, so dass ich immer weiß, wo ich hin muss.

Leider reicht das Kerngebiet nicht sonderlich weit. Das ist natürlich verständlich, weil man die Autos in der unmittelbaren City von Hamburg halten möchte. Trotzdem ist im Westen bis zur Holstenstr. etwas wenig. Das könnte deutlich besser werden, wenn man noch mehr Smarts mit dem car2go-System in Hamburg fahren lässt. Und noch ein Problem, was mir als Gelegenheitsautofahrer nicht bewusst gewesen ist: Die Parkplatzsuche ist selbst mit einem Smart in der Feierabendzeit die Hölle. Wirklich.

Eine Stadt ohne Autos…

Wenn nun niemand mehr ein eigenes Auto oder Fahrrad besitzen würde und es 20 Mal so viele Fahrräder und Car2Go-Smarts geben würde, wie würde Hamburg dann aussehen? Man könnte einen autofreien Ring um die Innenstadt machen und den Jungfernstieg und die Mönkebergstr. zu einer Fussgängerzone umfunktionieren. Insgesamt wäre das für alle günstiger und wir wären flexibler wenn es um unsere Mobilität geht.

Day without cars in Brüssel - Paul Henri
Day without cars in Brüssel. Bildrechte: Paul Henri

Das wird leider wohl erstmal ein Wunschtraum bleiben. Aber vielleicht hat ein Stadtplaner ja mal dieselbe Vision. Ich würde sofort in so eine Stadt umziehen wollen.

42 Antworten auf „StadtRad und car2go“

  1. Es gibt – glaube ich – auch autoinnenstadtfreie Städte, oder besser: Orte. Musst du dahin ziehen. Ich glaube an den Visionen des ein oder anderen Stadtplaners scheitert es nicht ;) In Hamburg wurd die Citymaut ja grad wieder in die Schublade geschoben…

    Aber schön, daß du hier auch sowas mal thematisierst :)




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    1. Es geht mir ja um eine Großstadt und nicht um ein Kleinwürmersdorf wo auf 500qm² dann kein Auto mehr fährt. Das mit der Citymaut wäre allerdings wirklich eine schöne Sache.




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  2. hmmm – also laut website sind bei car2go in hamburg gerade 297 der 300 in smarts frei…. es scheint mir so, als wollen die vielen vielen begeisterten car2go nutzer irgendwie schon nach einem monat das system nicht so richtig annehmen….

    also wenn die autos nur ungenutzt rumstehen, dann hätte man sich das auch sparen können… aber gut … daimler kann es sich ja leisten




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    1. Wir haben es Mittag an einem Wochentag. Im Moment stehen auch die meisten StadtRäder rum. Ich denke zu den Rushhours und am WE sieht das ganz anders aus.




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    2. also – jetzt sind sogar 297 der 300 smarts frei.
      mal ehrlich – so haben sich die manager von daimler das sicherlich nicht vorgestellt.

      rushhour hin oder her, der ÖPNV macht ja zwischen 9:00 und 17:00 uhr auch keine pause – wäre aber vielleicht gut für die kleinen smart, damit die überhaupt mal bewegt werden.




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  3. Interessanter Artikel, Marc!! Hamburg ist mit StadtRAD auf dem richtigen Weg. Es ist auch umweltfreundlich. Aus diesem Grund habe ich gedacht, einem Text für brasilianische Media zu schreiben. Vielleicht bist du eine meiner Quellen ;) Ich muss auch mehr informationen sammeln … Mal sehen!




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  4. Das mit den StadtRädern ist zwar ganz nett, ich sehe allerdings keinen großen Vorteil gegenüber dem eigenen Rad. So lange nicht vandaliert wird, spart man sich mit zwei Mal im Jahr die Kette ölen den Weg von und zur Radstation.
    car2go halte ich persönlich für überhaupt nicht zukunftssicher. Abgesehen von den Hindernissen (Anmeldung, iPhone (gibt es den Service auch für andere Smartphones?)) ist es nur ein etwas günstigeres Taxi – nur, dass man es nicht rufen kann und eventuell im näheren Umkreis kein Auto steht. Und sobald man mit gewisser Regelmäßigkeit auf ein Auto angewiesen ist (Pendler!), hat das Konzept sowieso verloren.
    Ich sehe auch nicht, warum das eine Alternative zu den vielen Autos darstellen soll. Im Zweifelsfall braucht man nämlich genau so viele Smart wie jetzt Autos herumfahren. Der mMn richtige Ansatz wäre der ÖPNV – der muss attraktiver und günstiger werden! Wird er aber eher nicht, also bleibt es beim eigenen Auto.




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    1. StadtRad hat den enormen Vorteil, dass Du mit sehr guten Fahrrädern kostenlos sofort losfahren kannst ohne ein eigenes Fahrrad kaufen zu müssen. Und natürlich habe ich auch ein eigenes Fahrrad. Aber wenn ich morgens zur Arbeit fahre, dann weiß ich ja nicht ob ich nicht lieber in der City bleibe um ggf. im Regen mit der Bahn oder dem car2go zu fahren. Außerdem muss ich keine Angst um mein eigenes Fahrrad haben. Jeden Morgen fahre ich mit einer ganzen Armada an StadtRädern los weil der Dienst wirklich beliebt ist. Am Wochenende ist ganz Hamburg voll mit den Dingern.

      Zu car2go:

      Im Zweifelsfall braucht man nämlich genau so viele Smart wie jetzt Autos herumfahren.

      Nein, braucht man nicht. Denn die Autos stehen ja die meiste Zeit nur rum. Du kannst so z.B. mit der Bahn in die City fahren und von der Haltestelle dann mit dem car2go oder StadtRad zur Arbeit. Das car2go wäre in einer idealen Welt genau so überall verfügbar wie die StadtRäder. Das würde die City schon extrem entlasten. Für Pendler ist das natürlich überhaupt nichts. Für die wäre wirklich eher so etwas wie Cambio interessant. Bei car2go geht es eher um die kurzen Wege wie z.B. Wasser holen, Freunde im Regen abholen, schnell mal an schlecht zu erreichende Ort fahren und zurück. Man kann das car2go ja sogar vor dem Supermarkt stehen lassen. In der Zeit kostet es ja nichts und kann in der Zeit auch von anderen genutzt werden.

      Zu den Smartphone Apps: Das iPhone wird natürlich bevorzugt behandelt. Warum? Weil die Leute, die ein iPhone haben eher auch solche Dienste benutzen und allgemein offener gegenüber solchen Dingen sind. Viele Android oder Nokia-Nutzer haben bis heute nicht mal eine Internet-Flat auf dem Handy. So weit ich weiß gibt es aber wenigstens für Android für beide Dienste alternative Apps. Für car2go aber nur so eine OpenSource-Lösung die natürlich nicht so schick ist wie die echte App fürs iPhone. Hier wäre es z.B. sehr sinnvoll auf HTML5 Webapps zu setzen und nicht auf iOS oder Android.




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    2. Was ist, wenn an der Radstation kein Fahrrad mehr vorrätig ist? Was ist, wenn die Zielstation keinen Platz mehr für weitere Fahrräder hat?
      Mit dem eigenen Rad in der Stadt bleiben sollte doch auch gehen, genauso wie eine Rückfahrt mit der Bahn im Regen.
      Was ich mir eher vorstellen kann ist die Nutzung im Sinne von Call a Bike der DB (worin die StadtRäder eingeschlossen sind). Ich fahre irgendwo hin und komme mit dem Rad vom Bahnhof in die (Innen-)Stadt und wieder zurück. Aber das muss auch einfach(er) ablaufen, sprich, nach einer kurzen Registrierung mit jedem Telefon (nicht nur Smartphone und erst recht nicht nur iPhone) funktionieren.

      Autos, die herumfahren, stehen per Definition nicht herum. Ähnliches Problem wie bei den Rädern: wenn jetzt die meisten Leute eines Wohnblocks auf die Idee kommen, dass sie noch Getränke fürs Wochenende einkaufen müssen, hast du eben genau die selbe Menge an Autos, die im Stau stehen, als wenn sie ihr eigenes nehmen würden. Und dann ist es natürlich toll, wenn man zum Supermarkt fährt um Getränke zu kaufen und wenn man zurück kommt ist das Auto weg, weil jemand anderes es nutzen wollte. Dann steht man mit vier Kisten da und das nächste car2go ist mindestens 1km entfernt. :D

      Das iPhone wird natürlich bevorzugt behandelt. Warum? Weil die Leute, die ein iPhone haben eher auch solche Dienste benutzen und allgemein offener gegenüber solchen Dingen sind.

      Quelle?
      So lange es nur iPhone-Unterstützung gibt, nutzen natürlich nur iPhone-Benutzer den Service.

      Viele Android oder Nokia-Nutzer haben bis heute nicht mal eine Internet-Flat auf dem Handy.

      Viele iPhone-Nutzer ebenfalls nicht. Die meisten Leute, die ich kenne, haben allerdings (zumindest eine datenvolumenabhänig gedrosselte) Flatrate. Liegt ja auch nicht am Gerät sondern an den Tarifen.

      Wie gesagt, ich sehe das als Hinderungsgrund und wenn eine Firma, auf deutsch gesagt, auf nicht-iPhone-Besitzer scheißt, dann scheiße ich auch auf die Firma. Da ist das Akzeptanzproblem doch hausgemacht.




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    3. Was ist, wenn an der Radstation kein Fahrrad mehr vorrätig ist?

      Kann passieren. Aber man sieht ja auf dem iPhone welche Station noch welche hat und geht dann ggf. dort hin. Mittlerweile haben wir aber wirklich viele Räder hier.

      Was ist, wenn die Zielstation keinen Platz mehr für weitere Fahrräder hat?

      Seit dem neusten Update der Fahrräder kann man die Teile auch in die Nähe der Station abstellen. Sie werden über Funk an der Station angemeldet.

      Das eigene Rad steht dann aber in der Stadt und nicht bei dir zu Hause. Deswegen bist Du am nächsten Tag gezwungen mit der Bahn oder dem car2go hin zu fahren. Mit dem StadtRad nicht. Vergiss auch nicht, dass die Stadträder wirklich super Teile sind die man nicht für 400 EUR irgendwo kaufen kann.

      Ähnliches Problem wie bei den Rädern: wenn jetzt die meisten Leute eines Wohnblocks auf die Idee kommen, dass sie noch Getränke fürs Wochenende einkaufen müssen, hast du eben genau die selbe Menge an Autos, die im Stau stehen,

      Das wäre durch die Menge an verfügbaren Autos eingeschränkt. Ich wäre auch für eine autofreie Innenstadt. Man kann nur mit dem Auto ran aber nicht reinfahren. Drinnen gibt es nur Fahrräder.

      Und dann ist es natürlich toll, wenn man zum Supermarkt fährt um Getränke zu kaufen und wenn man zurück kommt ist das Auto weg, weil jemand anderes es nutzen wollte. Dann steht man mit vier Kisten da und das nächste car2go ist mindestens 1km entfernt. :D

      Dafür gibt es die Buchungsfunktion. Außerdem siehst Du per iPhone wo noch andere Autos stehen. Das ist also kein Problem weil gerade an Supermärkten dann ja mehrere Autos stehen die man buchen kann. Kostet aber glaube ich etwas extra.

      Zum iPhone: Reine Beobachtung. Das ist ja schließlich nicht nur bei diesen Apps so sondern fast alle anderen Apps kommen zuerst für iOS raus. Aber wie gesagt: Ich bin auch eher für HTML5. Das wäre hier ideal gewesen weil Android und iOS das ziemlich gut unterstützen. StadtRad hat glaube ich sogar eine native Android-App. Außerdem gibt es die coolsten Apps nur fürs iPhone. =D

      zumindest eine datenvolumenabhänig gedrosselte Flat

      ich kenne keine „echte“ Flat für Smartphones. Selbst bei der Telekom sind alle Verträge ab X GB Traffic gedrosselt. Das ist auch verständlich weil das Netz noch nicht weit genug ausgebaut ist. Hier in HH hat man nämlich sogar in der U-Bahn 3G.




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    4. Das eigene Rad steht dann aber in der Stadt und nicht bei dir zu Hause.

      Ich hätte es selbstverständlich mit der Bahn mitgenommen. Wobei, so selbstverständlich ist das bei der Bahn ja nicht mehr.
      Und es ändert nichts daran, dass die gemieteten Räder auch nicht von alleine zurückkommen. Du hast ja gesagt, dass du immer mit einem Pulk zur Arbeit kommst, d.h. die Räder sammeln sich an der Zielstation an der Arbeitsstelle, wenn sie abends nicht wieder zurückkommen. Wie viele Tage müsste es nachmittags/abends regnen, bis alle Räder der umliegenden Stationen konzentriert sind? ;) Natürlich können die Räder bei so einem Fall wieder verteilt werden. Wahrscheinlich wird es auch gemacht. Ich denke nur, dass man auf unterschiedlichste Probleme stoßen wird, wenn man das ganze im richtig großen Stil einführen würde. (Im Hinblick auf autofreie Innenstadt etc.)

      dass die Stadträder wirklich super Teile sind die man nicht für 400 EUR irgendwo kaufen kann

      Nö, man muss erst mal ein iPhone für 1000 EUR kaufen. :P Für 400 Euro bekommt man zumindest hier ganz ordentliche neue Fahrräder.

      Das wäre durch die Menge an verfügbaren Autos eingeschränkt.

      Na, und was macht man, wenn man sich auf car2go nicht verlassen kann, weil man immer dann, wenn man ein Auto braucht, keines findet, weil die Menge beschränkt ist?

      fast alle anderen Apps kommen zuerst für iOS raus

      Richtig. Und genau darum sind sie für Besitzer eines anderen Smartphones wertlos. Das ist ja genau das Problem. Wenn ich ein Produkt nur an Personenkreis X verkaufe, darf ich mich ja nicht wundern, dass Personenkreis Y das Produkt nicht nutzt. Dann zu sagen „Personenkreis Y nutzt mein Produkt A nicht, also mache ich Produkt B (auch) nur für Personenkreis X zugänglich“ ist doch schwachsinnig.




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    5. Wie viele Tage müsste es nachmittags/abends regnen, bis alle Räder der umliegenden Stationen konzentriert sind? ;)

      Darum kümmert sich der Dienst. Wenn an einer Stelle viele Räder sind werden sie dahin gefahren, wo sie benötigt werden. Zum Teil mit LKWs.

      Na, und was macht man, wenn man sich auf car2go nicht verlassen kann, weil man immer dann, wenn man ein Auto braucht, keines findet, weil die Menge beschränkt ist?

      Das ist ein Extremfall. Kann passieren – muss aber nicht. Generell funktioniert das System. Und es gibt ja immer noch die Taxi App.

      Dann zu sagen “Personenkreis Y nutzt mein Produkt A nicht, also mache ich Produkt B (auch) nur für Personenkreis X zugänglich” ist doch schwachsinnig.

      Die machen das doch nicht um Android und Nokia User zu ärgern. Man hat halt mehr Leute die Apps installieren beim iPhone und gewillt sind, solche Dinge auszuprobieren. Das sind am Ende rein ökonomische Interessen.




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    6. Das sind am Ende rein ökonomische Interessen.

      Nein, das ist BWL-Unfug. Ein Programm, das mit 90%-100% aller Smartphones funktioniert, kann eine größere Verbreitung haben als ein Programm, das nur mit 20% aller Smartphones (nur iPhones) funktioniert. Nur im schlechtesten Fall (von den zusätzlichen 70%-80% installiert/nutzt quasi keiner das Programm) lohnt sich ein eventuell vorhandener Portierungsaufwand nicht. Da es meistens sowieso nur verpackte HTML-Seiten sind, ist der Portierungsaufwand quasi gleich Null.




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    7. Die Car2Go und StadtRad App sind jedenfalls nicht nur aus Webviews gebaut. Die StadtRad App ist sogar richtig gut und sehr durchdacht. Und bei iPhone vs. Android geht es darum, dass die Android Leute solche Dienste vom Profil her schon blöd finden. Merkt man ja an dir. Du scheinst dir die beiden Dienste ja schlecht reden zu wollen. Und hast Du ein iPhone? Siehste =)




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    8. Hab ich ein Android? Nein. Hab ich ein Symbian? Nein.
      Siehste?
      Würde ich genauso meckern, wenn es den Dienst auch für andere Smartphones gäbe?




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    9. Nokia N900 – nur als absolute Randgruppe kann man sich schön über alle anderen aufregen, oder so. ;) Ich finde es ja eher amüsant, wenn in der Werbung wieder versprochen wird „jetzt für alle mobilen Geräte“ und dann gibt es fürs N900 nichts. Oder für meinen Nintendo 3DS. :o)
      @Bild: ist der typische Apple-User nicht ein homo- oder zumindest metrosexueller männlicher Typ? :P




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    10. Der mMn richtige Ansatz wäre der ÖPNV – der muss attraktiver und günstiger werden! Wird er aber eher nicht, also bleibt es beim eigenen Auto.

      Das Auto muss einfach nur teurer werden. 1,60€ pro Liter scheint immer noch nicht auszureichen um die Leute zum umdenken zu bewegen.




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    11. Außerdem gibt es die coolsten Apps nur fürs iPhone. =D

      Die iPhone Werbung trifft den Nagel am Kopf:
      „Wenn du kein iPhone hast, dann hast du kein iPhone“




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    12. Das Auto muss einfach nur teurer werden. 1,60€ pro Liter scheint immer noch nicht auszureichen um die Leute zum umdenken zu bewegen.

      Du vergisst die Randregionen. Bei uns in der Schweiz ist die Debatte zur Zeit auch lanciert. Ich wohne in Appenzell Innenrhoden. Dieser Kanton hat wenig eigene Industrie und ist als Nachbarkanton von St.Gallen eine günstige Wohngelegenheit. Es bedingt allerdings oft ein eigenes Auto. Zwar sind die öffentlichen Verkehrsmittel gut erschlossen, aber bei einer Zeitersparnis pro Tag von 1h, kann ich mir selber ausrechnen wie viel günstiger der ÖV wirklich kommt. Ein Generalabo der SBB 2. Klasse kostet ca. 3500.-CHF / Jahr. Rechne ich dazu dazu, was ich bei 5h mehr Arbeitsstunden pro Woche zusätzlich beim Auto verdienen kann, ist die Ersparnis klein. Dazu brauche ich sowieso in den Randregionen ein Auto, ohne geht einfach nicht. Gut nun kommen die Grünen und meinen man soll den Sprit teurer machen und uns die Steuervergünstigungen für Pendler wegnehmen. Sie beklagen sich aber gleichzeitig dass in den Ballungszentren (ua. dank vielen Deutschen Einwanderern der letzten Jahre) die Wohnungsmieten für den Durchschnittsverdiener horrend wurden. Womit er gezwungen ist in der Agglomeration zu wohnen. Gleichzeit kommt das dichteste Bahnschienensystem der Welt der SBB massiv an Kapazitätsgrenzen. Die Leute stehen rund um die grossen Städten in den Zügen. Jeden Tag im Gedränge bei steigenden Abokosten ca. 1h stehen? Nein danke. Also ist die Lösung dessen was die Grünen fordern: jeder will wieder neben seinem Job wohnen. Damit wird die Situation in Zürich und Co (es wird von Firmen jetzt bereits massiv auf Winterthur ausgewichen) nur noch mehr verschärft, womit dort die Mieten unbezahlbar werden, währen in Randregionen die Landflucht noch mehr zu nimmt und dort bereits bestehende Infrastrukturen zerfallen.

      Jetzt frage ich dich: kann das ernsthaft die Lösung sein?




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    13. @Marc
      Wenn du hier einen Smartphone-Flamewar haben willst, dann kann ich damit auch dienen. Fangen wir an mit „Apple-Jünger behandeln andere immer hochnäsig von oben herab, obwohl sie ganz unten in der Scheiße von Jobs stecken.“

      @markus
      Dich hat wohl auch mal ein Nagel am Kopf getroffen.

      @JTR
      Perlen vor die Säue. markus ist offensichtlich nicht alt genug ein Fahrzeug führen zu dürfen. Und bei ihm trifft der iPhone-Werbespot(t) auch zu: „Wenn man keine Ahnung hat, dann hat man keine Ahnung.“




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    14. Jetzt frage ich dich: kann das ernsthaft die Lösung sein?

      Es ist erstaunlich, dass die Saturn Werbung tatsächlich wirkt. Ich würde zuerstmal die Geiz ist Geil Mentalität ablegen. Man ließt auch hier wieder heraus, dass du anscheinend panische Angst davor hast eine Dienstleistung zu bezahlen.

      Michael Hanig hat den Nagel am Kopf getroffen bekommen.
      Und er ist nicht alt genug ein Fahrzeug führen zu dürfen wahrscheinlich wird auch nie dazu in der Lage sein.




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    15. Siehst du? Geht doch. ;) Es gab/gibt auch den Wunsch das für das N900 zu portieren, wobei hier lediglich darauf hingewiesen wird, dass es über den Browser geht.

      Schön finde ich auch das Kommentar

      Die Angabe von Defekten bei der rueckgabe waere wirklich hilfreich. Weiss gar nicht wie oft ich in berlin ohne licht gefahren bin…

      Das zum Thema „super gewartete und einwandfreie Räder“. Aber wahrscheinlich sind daran auch die Android-Nutzer schuld, die die ganzen Räder kaputt machen, während das iPhone eine integrierte Schutzfunktion, Autoreparatur und Makellosigkeitsgarantie hat.




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    16. Das mal ein Rad dabei ist, dass defekt ist, ist doch klar. Dann nimmt man eben ein anderes. Generell sind die Dinger aber in einem guten Zustand




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  5. Ich wäre auch für eine autofreie Innenstadt. Man kann nur mit dem Auto ran aber nicht reinfahren. Drinnen gibt es nur Fahrräder.

    Ich kenne die Hamburger Innenstdt ja nicht aber bei uns gibt es in der City neben den üblichen Modegeschäften und Cafes auch einen Elektrogroßmarkt. Will ich dich mal sehen, wie du dir den neuen Fernseher (oder nimm jedes beliebige andere Gerät, das größer ist als ein Kofferradio) auf den Rücken schnallst um ihn mit dem Fahrrad Heim zu bringen. Oder wie sollen z.B die Geschäfte ihre Ware bekommen? Mit dem Heli einfliegen lassen? Also komplett Autofrei halte ich doch für Utopie.

    Davon abgesehen müsstest du für die Leute die mit dem Auto an die Innenstadt ran fahren wahrscheinlich massenweise neu Parkplätze zur Verfügung stellen und zwar etwa soviele wie zur Zeit in der Stadt Verfügbar sind.

    Und an Leute mit Behinderungen, die kein Rad fahren können sondern darauf angewiesen sind von anderen im Auto mitgenommen zu werden, denkst du überhaupt nicht.




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    1. Will ich dich mal sehen, wie du dir den neuen Fernseher (oder nimm jedes beliebige andere Gerät, das größer ist als ein Kofferradio) auf den Rücken schnallst um ihn mit dem Fahrrad Heim zu bringen.

      Meinen (sehr großen) TV habe ich mir natürlich bei Amazon bestellt. Wer kauft denn Elektronik noch im Laden? Da kann ich ja gleich Retro spielen. =)

      Davon abgesehen müsstest du für die Leute die mit dem Auto an die Innenstadt ran fahren wahrscheinlich massenweise neu Parkplätze zur Verfügung stellen und zwar etwa soviele wie zur Zeit in der Stadt Verfügbar sind.

      Die Idee wäre doch, dass es insgesamt weniger Autos gibt. Auch ist das was Du beschreibst ist ein Extremszenario. Niemand braucht wirklich ein Auto wenn er in die Stadt will.

      Und an Leute mit Behinderungen, die kein Rad fahren können sondern darauf angewiesen sind von anderen im Auto mitgenommen zu werden, denkst du überhaupt nicht.

      Auch wieder ein Extremfall. Dafür kann man sicherlich Lösungen finden. Auch ohne Auto.




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    2. Meinen (sehr großen) TV habe ich mir natürlich bei Amazon bestellt. Wer kauft denn Elektronik noch im Laden? Da kann ich ja gleich Retro spielen. =)

      Bei Spielen Dvds und Büchern nutze ich auch nur noch Amazon. Alleine schon weil mir im Laden oft der überblick fehlt und bei Amazon reicht ein klick.
      Was hast du denn gegen Retro Spiele^^?

      Bei Elektrogeräten nutze ich halt lieber den Elektromarkt. Da kann ich mir den Fernseher wenigsten im Betrieb ansehen bevor ich ihn kaufe. Das ist bei Amazon (noch???^^) nicht möglich. Darüber hinaus habe ich (wenn ich mit viel Glück einen Kompetente Person finde) doch eine bessere Beratung als Testberichte/Kundenbewertungen im Internet.

      Die Idee wäre doch, dass es insgesamt weniger Autos gibt. Auch ist das was Du beschreibst ist ein Extremszenario. Niemand braucht wirklich ein Auto wenn er in die Stadt will.

      Doch ich :D. Ich wohne etwas ausserhalb der Stadt und der Bus kommt nur alle halbe Stunde, was das ganze recht unflexibel macht. Fahrrad wäre zwar eine Option, die ich bei gutem Wetter sogar häufig nutze (bin ich dank viel direkterem Weg sogar etwa genauso schnell), aber einen Vertrag mit Petrus habe ich leider nicht.




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    3. Bei Elektrogeräten nutze ich halt lieber den Elektromarkt. Da kann ich mir den Fernseher wenigsten im Betrieb ansehen bevor ich ihn kaufe

      Was nicht wirklich viel bringt, da meistens nur das normale Fernsehsignal angezeigt wird. Da sind Testberichte besser.




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  6. Das mit den Bahn-Rädern ist für dich ja echt praktisch. Hätte ich eine Station so in der Nähe würde ich das glaube ich auch so machen. Ist es egal wo man die Räder dann liegen lässt?

    Und zweite Frage, ich habe die Räder bei uns auch oft gesehen, aber nicht wirklcihmit beschäftigt. Du kannst es mit deinem Iphone einfach „buchen“, wie macht man es mit normalen Handys etc.?




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    1. Die Räder kann man nur an den entsprechenden Stationen ausleihen und abstellen. Die Autos kann man überall im Geschäftsgebiet abstellen. Wenn Du kein Smartphone hast, kannst Du immer die Stationen selber benutzen und dich dort per EC Karte authentifizieren. Außerdem kannst du immer die Hotline anrufen.




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  7. Ah das mit den vorgegebenen Abstellorten ist etwas blöd. Mir war so, dass man sie auch stehen lassen kann (dachte hätte ich mal gehört). Danke für die Info ;-)




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  8. 4) Rückgabe. Die Abgabe des CallBikes erfolgt dadurch, wenn man das Rad an einer größeren Kreuzung an einen festen Gegenstand anschließt und dann auf den Sperrknopf drückt. Im Display erscheint die Frage „Rückgabe Ja/Nein“. Es muss ja gedrückt werden. Der Quittungscode erscheint, ist für den Anruf bei der Nummer in dem Kästchen wichtig. Den Code und den Standpunkt des Fahrrades muss man angeben. Das ist wichtig, denn erst dann endet die Entleihzeit!

    Naja man muss es zumindest nich an festen Abstellplätzen abstellen :)




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