(Programmier)-Sprachen


Sprachen sind dazu da mit Menschen zu kommunizieren während Programmiersprachen vom Menschen geschaffen wurden, zum mit Maschinen zu kommunizieren. Beides verfügt über ein eine gewisse Anzahl von Konzepten wie Grammatik, Vokabeln und Regeln.

Ich behaupte: Sprachen sind durch unsere Sozialisierung einfacher zu lernen als Programmiersprachen. Dafür verfügen Programmiersprachen über weniger Konzepte. Deswegen sind Programmiersprachen zwar easy to learn – but hard to master.

Programmieren ist wie Schach: Einfache Regeln aber ist schwer mit denen zu gewinnen.
Programmieren ist wie Schach: Einfache Regeln aber ist schwer mit denen zu gewinnen.

Auch wenn ich nicht gerade der Programmiergott 3000 bin, bilde ich mir ein, dass ich ein gewisses Verständnis der Programmierungsprachen besitze. Viele Sprachen wie php, Javascript, Java und ActionScript haben diverse Konzepte gemeinsam: Variablen, Objekte, Arrays, Schleifen, Typzuweisungen usw.

Programmieren ist wie Schach nur ohne Würfel

Nach meinem Verständnis ist das so wie bei einem Schachspiel: Die Regeln, nach denen die Figuren gezogen werden dürfen sind schnell erklärt: Der Bauer darf immer nur ein Feld nach vorne oder bei der Eröffnung zwei Felder nach vorne bewegt werden – außer er wirft eine Figur. Dann wirft er diese auf der diagonalen und besetzt den Platz der geschlagenen Figur. Bei einem Springer gelten wiederum andere Regeln als bei der Figur der Dame usw. Deswegen unterscheiden sich Sprachen stark von Programmiersprachen.

Sprachen vs. Programmiersprachen

Bei Englisch, Deutsch, Japanisch oder Latein sind die Regeln wesentlich komplexer und die Vokabeln sorgen dafür, dass man sich versteht – und nicht die Regeln wie man diese Vokabeln verknüpft. Bei der Programmierung kommt es darauf an die Regeln und Konzepte zu beherrschen. Die Vokabeln sind dabei sekundär während bei der menschlichen Sprache die Vokabeln das primäre Merkmal sind.

Oder etwa nicht?

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41 Antworten

  1. Avatar von Ron
    Ron

    @Louie: Na klar reden wir nicht in Programmiersprachen. Die Behauptung ist jedoch: Man könnte es. Dass das gesagte dann noch interpretiert werden muss ist hingegen eine Leistung, die wir perfekt beherrschen. In Exception Behandlung sind wir ganz groß. Das nennt man dann u.a. Inferenz und das ist meines Wissens nicht die Aufgabe eines Interpreters und ebenfalls nicht mehr Thema des Threads.

    Das mit der Aktion ist mir etwas zu wage. Was genau ist eine Aktion und wann genau wollen wir mit natürlicher Sprache dann keine Aktion bewirken – und sei es nur das zuhören.

  2. Avatar von Ron
    Ron

    By the way Marc. Das mit dem Bauern ne. Ganz großes Tennis ;)

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Es war spät und die Worte waren nicht meine Freunde =)

  3. Avatar von Mischa
    Mischa

    Sprache ist auch „easy to learn-but hard to master“ oder beherrscht du die englische Sprache so gut das es einem Nativespeaker nicht auffällt? Ich kann hier leider nichts über Programmiersprache schreiben denn das ist mir zu nerdig und auch die anderen Kommentare übersteigen meinen Intellekt um Kilometer. Aber vielleicht konnte ich genug Unruhe stiften mit meinem Kommentar.

  4. Avatar von Missingno.
    Missingno.

    Sprachen sind dazu da mit Menschen zu kommunizieren während Programmiersprachen vom Menschen geschaffen wurden, zum mit Maschinen zu kommunizieren. Beides verfügt über ein eine gewisse Anzahl von Konzepten wie Grammatik, Vokabeln und Regeln.

    Und wie kommst du mit diesen Prämissen auf deine Aussage?

    Sprachen und Programmiersprachen sind meiner Meinung nach Grundverschieden.

  5. Avatar von ben_
    ben_

    @Missingno: Punkt.

    1. Avatar von Marc
      Marc

      Der Artikel war auch nur als Basis gedacht. Ich akzeptiere, dass Programmiersprachen mehr mit Sprachen gemeinsam haben als mit irgendetwas anderem.

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