Praktikum bei ZEIT ONLINE

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 5. Woche

Montag 8.10.2007

Essen im Büro
Essen im Büro

Heute musste wir das Mittagessen im Büro einnehmen weil die Kantine so voll war. Mein Verdacht ist ja, dass mittlerweile die Leute von Gruner und Jahr heimlich rüber kommen…

Dienstag 9.10.2007

Die berühmte Nadel im Heuhaufen haben wir heute gesucht. Und zwar in Apache und MySQL-Logdateien die schon mal so um die 400 MB groß sein können. Mir war bis heute nicht bewusst, wie viele (zum Teil kostenpflichtige) Programme es gibt um alleine diese Logdateien zu untersuchen. Letztendlich landet man dann später aber doch im Texteditor und zwar im UltraEdit (Danke ben) dem es anscheinend keine Probleme bereitet auch mal 400 MB Textdateien zu öffnen. Proton, was ich immer benutzte um schnell mal eine Datei mit Syntax-Hightlighting zu öffnen, versagte bei dem Versucht. Aber die einzige Person die oben auf dem Bild grinst hat (wahrscheinlich) am Ende des Tages wirklich die Nadel gefunden: Spammer.

Mittwoch 10.10.2007

Ein ganz normaler Tag im Leben von The IT Crowd. And don’t … break the internet.

„Gentlemen, when I first started Reynholm Industries I had just two things in my possession; a dream and six million pounds. Today, I have a business empire the like of which the world hasn’t seen the like of which. I hope it doesn’t seem arrogant when I say ‚I am the greatest man in the world!“

Denholm – The IT Crowd

Enough said.

Donnerstag 11.10.2007

Dreharbeiten von RTL
Dreharbeiten von RTL

Das Firmen-Gebäude von Freiheit.com Technologies
Heute war ein besonderer Tag denn ich bin zusammen Jungs zur Firma Freiheit.com Technologies gefahren. Eine wirklich beeindruckende Firma in dem bisher coolsten Agenturgebäude, dass ich bis jetzt gesehen habe. Im Konferenzraum war z.b. ein C64 in einem Glaskasten ausgestellt mit samt dem Buch „Maschinensprache – Für Einsteiger – Letzte Chance“. Wenn es interessiert, wie es drinnen aussieht, sollte die Homepage besuchen. Und ja, sie versprechen nicht zu viel.

Interessanterweise waren direkt gegenüber gerade sehr aufwendige Dreharbeiten an einer künstlichen Bushaltestelle im vollen Gange: Zwei Feuerwehrwagen, diverse riesige Planen um den künstlichen Regen der Feuerwehr aufzufangen so wie Neonwerbung, die mitten auf der Straße stand nur damit sie sich in den Scheiben gegenüber spiegelt. Ein sehr aufregender Tag bei dem ich wieder viele, viele Dinge gelernt habe.

Freitag 13.10.2007

Ein hochqualifizierter Mitarbeiter bei der Arbeit
Ein hochqualifizierter Mitarbeiter bei der Arbeit

Wenn im Hintergrund ein ganzer Webaccount umkopiert wird, dann ist auch mal Zeit für den Fart Button.

6. Woche

Montag 15.10.2007

Hamburg nach Feierabend
Hamburg nach Feierabend

Weil Anke heute da gewesen ist, schreibe ich mal nicht von der spannenden Arbeit sondern zeige einfach mal ein Bild, wie schön Hamburg sein kann, wenn es dunkel ist.

Dienstag 16.10.2007

Monitor-Software für den Server
Monitor-Software für den Server – selbst programmiert.

Weil es mit einem ganz bestimmten Server nach wie vor ein paar kleine Probleme gibt, stand nach dem gestrigen Anflug von Romantik heute wieder Programmieren auf dem Programm. Das tat es gestern natürlich auch schon, aber heute wesentlich konzentrierter. Dabei ist dann innerhalb eines Arbeitstages eine kleine Monitor-Software für den Server bei rausgekommen. Das hat mir wirklich Spaß gemacht weil ich merke, dass solche Tasks mit der Zeit immer schneller von der Hand gehen seit dem ich hier bin.

Mittwoch 17.10.2007

Speersort 1
Speersort 1

Heute lief es leider nicht besonders gut, weil ich etwas am kränkeln bin. Gott sei dank schlägt es sich nicht auf meinen Hals nieder und so kann ich nach 5 Stunden Schlaf nachdem ich etwas früher gegangen bin schon wieder Texte wie diesen hier schreiben. Das Programmieren hat trotzdem ganz gut geklappt. Ich durfte rekursiv mit der Funktion mkdir lustig Folder erzeugen und noch lustigere XML erzeugen weil mein Drupal-Modul eine Verzeichnisstruktur erzeugen sollte. Schöne Grüße an Ron an dieser Stelle der sich jetzt zusammen mit Ben wahrscheinlich gerade voll mit Lasagne dem Geek Cinema (Das schätzungsweise 2134te Wort, was ich in diesen 6 Wochen gelernt habe) widmet. Die Matratze hat ihren Dienst erfüllt und ich habe auch an deine Worte gedacht. =)

Donnerstag 18.10.2007

Lapskaus
Lapskaus mit Spiegelei, Roter Beete und Rollmops

Ich mag wirklich fast alles und heute ist ein weiteres Gericht dazu gekommen: Lapskaus. Sieht komisch aus aber schmeckt sehr lecker. Schmeckt fast so wie Wurstebrei, den ich auch gerne mag. Und leider ist heute schon fast der Tag des Abschiedes gekommen… doch wenn alles gut läuft, dann bin ich schon bald wieder da.

Letzter Tag – Freitag 19.10.2007

Ich komme wieder!

Letzter Tag. Leider geht mein mehr als gutes Praktikum nun zu Ende. Wenn mich jemand vorher gefragt hätte, wie ich mir diese 6 Wochen im Idealfall vorstelle, dann hätte ich es nicht besser beschreiben können, als es letztendlich war. Die Liste der Dinge, die ich gelernt bzw. vertieft habe, ist lang:

  • Taxonomien und Ontologien
  • XSLT
  • Reguläre Ausdrücke
  • Mehr Praxis in der OO-PHP5-Programmierung
  • Mehr Praxis bei SQL-Queries
  • PHP-Programm geschrieben um riesige Wortlisten zu bearbeiten
  • Wieder etwas Java programmiert
  • Etwas WebDAV, JDOM und SA kennengelernt
  • XML Editor Oxygen kennengelernt
  • Protégé und seine API für Java benutzt
  • Apache Logfiles kennengelernt
  • Drupal 5 kennengelernt
  • Aufbau einer Community mitverfolgt
  • PHP-Programm geschrieben um Log-Files auszuwerten
  • Arbeiten mit der Shell
  • Drupal 5 Modul geschrieben XML_Export
  • Arbeiten ist wie Studieren – nur ohne Vorlesungen
  • Viele neue php funktionen und befehle
  • PIs sind wichtig
  • JavaScript kann man auch am Ende der HTML-Seite einbinden
  • gzip-mod für Apache ist toll
  • Tricks um HTTP-Anfragen von Webseiten reduzieren
  • Tween-Klasse in Flash 8 ist toll
  • Flashs „OnEnterFrame“ ist böse und wird nicht mehr verwendet.
  • Die Kantine hat großen Einfluss auf die Arbeitsmoral
  • Keine radio-controlled Hubschrauber mehr mit ins Büro bringen
  • Don’t type »google« into google. It will crash the internet.
  • Humor von Kurt Krömer verstehen
  • Ich weiß nun, was die »allwissende Müllhalde« ist.
  • Ich weiß nun auch, dass ich Lapskaus mag
  • uvm.

Danke nochmal an die drei Techies Nico, Ron und Ben der IT Crowd im 2. Stock für die schöne Zeit!

9 Antworten auf „Praktikum bei ZEIT ONLINE“

  1. Na, dann bin ich ja mal gespannt, wieviel hängengeblieben ist :)

    Ich habe kürzlich auch zum ersten Mal seit Jahren wieder XSLT für was größeres verwendet. Und ich war erneut begeistert, wie elegant die Sprache ist, um XML zu verarbeiten – wenn man richtig an die Sache herangeht. Da war der Hinweis auf Haskell am Anfang des Artikels goldrichtig. Da wird einem dann plötzlich klar, wofür man im ersten Semester diese vollkommen unnütze „funktionale Programmierung“ gemacht hat.

  2. Ich bin auch wirklich gespannt was mich da morgen erwartet… Gibt es die Folien von damals nicht noch irgendwo von dir? =) Und deine Navi->GoogleEarth Bemühungen habe ich mit Spannung verfolgt. =) Jetzt brauch eich nur noch so ein Gerät.

    Ah, habe die XML-Folien gefunden!

  3. Ja, total verrückt. Es ging dabei um eine XML-Datei in der 30.000 Wörter-Paare abgespeichert sind. Nun gab es eine Liste von Wörtern in einer TXT-Datei in der auch Wörter waren die mit denen in der Liste einzeln verglichen wurden. Das resultierte dann in einer doppelten for-each-Schleife mit einer inArray-Funktion was dann mit der Ausgabe zusammen ca. 30 Min auf dem Toshiba-NB der Uni brauchte. =)

  4. Ich kann mich Ben nur anschließen. Es war super. Wie schön, dass es sich für Dich gelohnt hat. Für uns war Deine Anwesenheit eine echte Bereicherung und nicht nur wegen des Hubschraubers. Dabei hatte ich am ersten Tag richtig Schiss, dass wir Dich richtig beschäftigt kriegen. (Am ersten Tag habe ich Dich übrigens so lange zugetextet, dass die Kantine danach schon zu hatte. Du erinnerst Dich?) Jetzt bin ich gespannt auf Dein Exposee.

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