Mein Praktikum bei ZEIT ONLINE als Tagebuch. Nach meiner Ankunft in Hamburg und meinen ersten Abenteuern mit Thomas habe ich nun Tag für Tag meinen elektronischen Praktikumsbericht geschrieben.

Vielleicht springt ja etwas von der Begeisterung zwischen den Zeilen über das Internet an die Leser über. Danke an dieser Stelle nochmal an Nico, Ron und Ben! Es hat unendlich viel Spaß gemacht. Und ganz besonderen Dank auch an Thomas für das zur Verfügung stellen der Wohnung. Ohne die wäre es sehr stressig geworden und ich hätte nie so leckeren Espresso trinken können. Und natürlich Tante Karin und meiner Oma für die Unterstützung.

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 1. Woche

Montag 10.9.2007

In diesem riesigen Gebäude werde ich die nächsten 6 Wochen arbeiten dürfen

Es ist ja schon eine spannende Sache, wenn man nicht weiß, was einen dort als Praktikanten erwartet, wenn man vor einem großen Gebäude wie diesem hier steht. Der erste Tag hat auf jeden Fall meine Erwartungen übertroffen, denn ich wurde sofort nett begrüßt. Es kommt mir nach dem ersten Tag so vor, als wäre ich schon Wochen dort.

Dienstag 11.9.2007

Ron und Benny im Büro von meinem Praktikumsgeber im Herzen von Hamburg

Heute habe ich mit erschrecken feststellen müssen, dass Ben in seiner Freizeit damals Haskell gelernt hat. Er sagt natürlich, dass er dies wegen XSLT gemacht hat. In Wirklichkeit hatte er wahrscheinlich sogar Spaß daran. Auf jeden Fall wird es morgen ein paar weitere Bilder geben. Aber diesmal von außen. Außerdem muss Nico noch mit auf ein Bild!

Mittwoch 12.9.2007

Meine neuen Freunde

Gestern bestellt, heute war es da: Reguläre Ausdrücke von O’Reilly. Und ich muss gestehen, dass ich schon nach den ersten 11 Seiten wirklich weitergekommen bin. Ohne das Buch wäre meine Aufgabe wohl wesentlich komplizierter und ressourcen-fressender gewesen. »Ressource« ist so wie so eines der Wörter, die ich hier öfter höre.

Damit sind nicht nur Rechen- oder Materialressource gemeint sondern auch die menschlichen Ressourcen die dann auch mal erschöpft sind. Es ist auf jeden Fall wahnsinnig interessant und vor allem lustig mit den Jungs. Auch wenn ich sagen muss, dass ich abends nun wirklich keinen Bock mehr habe auf den Rechner und froh bin, den DS und die PSP dabei zu haben. Bei Ridge Racer knacke ich gerade die Max-Tour. Christian, ich komme.

Donnerstag 13.9.2007

Schlüssel des Bremer Stadtwappens im Foyer

Heute habe ich im Prinzip die eigentliche Programmierung eines Mini-Projektes abgeschlossen und werde dann morgen den Tag damit verbringen, die restlichen Anteile der Arbeit manuell vorzunehmen. Das wird nicht lustig – muss aber sein. Außerdem hatte ich heute viel Spaß in der Personalabteilung mit der netten Frau Klimkeit. =)

Freitag 14.9.2007

Einer der Schlammspringer an der Aquariumswand von Thomas

Seit gestern ist viel passiert. Wir sind gestern abend noch „auf die Schanze“ gegangen und zwar mit zwei Freunden von Thomas die bei Rapp Collins arbeiten und meinem Mitbewohner Stefan, der im Moment auch in Hamburg Praktikum macht. War ein witziger Abend auf dem auch ein XBOX 360-Gamertag ausgetauscht wurde.

Der heutige Arbeitstag war zwar sehr relaxt und ich fühle mich dort in der Firma wirklich sehr zu Hause. Das ist schon fast unheimlich gerade weil ich am Anfang wirklich etwas Ansgst vor der Situation dort hatte. Alles unberechtigt. Es gibt dort leckeres Essen in der Kantine welches besser ist als das super FH-Mensa-Essen und auch noch genau so günstig. Kaffee gibt es satt und für lau. Nur für einen 1a Latte Macchiato muss man dann 40c berappen, was dafür wirklich ein Scherz ist. Mir fehlt Hamburg jetzt schon…

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 2. Woche

Montag 17.9.2007

Morgens 6:30 auf dem Bielefelder HBF … und der ICE hat 25 Min Verspätung…

Mit dem ICE von Bielefeld nach Hamburg

Es gibt mehrer Möglichkeiten nach Hamburg zu kommen von Bielefeld aus mit dem Zug: Man kauft drei Tage vorher online die ICE Spartarife für 39 EUR eine Fahrt oder man fährt als Student mit dem Semesterticket der Uni kostenlos nach Niedersachsen rein und nimmt dann für 18 EUR das Niedersachsen-Ticket aber fährt dafür natürlich nur in RE-Zügen.

Mit dem ICE braucht man dann 2:15 Stunden und mit dem Regionalzügen 3:17 Stunden. Die Anbindung ist also eigentlich sehr gut. Trotzdem kommt man sich mehr als verarscht vor, wenn der ICE dann morgens 25 Minuten Verspätung hat und man neben einer Schulklasse sitzt…

Der Blick aus dem Fenster unseres Büros

Dennoch sind wir dann trotz der Verspätung des Zuges um 9:35 eingetrudelt und ich durfte verzückt feststellen, dass der Firmenkomplex zu Fuss vom Bahnhof erreichbar ist. Einfach fantastisch.

Dienstag 18.9.2007

Nico Brünjes zusammen mit Amelie @work

Der siebte Tag geht zu Ende und Ben ist erstmal nach Barcelona abgehauen um die Drupal Con zu besuchen. Und wir sitzen hier weiterhin im leider regnerischen Hamburg. Dafür gibt es bei meiner Praktikumsstelle leckeres Essen in der Kantine und Kaffee und Wasser satt. Das ist doch auch schon mal was. Außerdem bekommt man ein kostenloses Training um Kurt Krömers Puppentheater lustig zu finden. Damit hatte ich in den Kommentare zu Purple and Brown aber schon Probleme.

Mittwoch 19.9.2007

Der dicke Styleguide für die Onlinepräsenz der Wochenzeitung

Heute konnte ich das PHP5-Projekt abschließen. Es war trotzdem mal wieder eine nette Übung etwas OO in php zu programmieren. Außerdem hat mir die Aufgabe das Arbeiten mit Regulären Ausdrücken wesentlich näher gebracht. Und Steve Jobs hat dem Online Team hier eine besondere Freude gemacht in dem er bei der Präsentation seines iPhones die richtige Newsseite ausgewählt hat. Weiterhin ist es interessant und spaßig wie gehabt.

Donnerstag 20.9.2007

Ron bei seiner Privatvorlesung zum Thema Ontologie und Wissensnetze

Nach dem abgeschlossenen PHP5 Projekt folgt nun die Arbeit mit Java und Eclipse mit der API für Protégé, einem Ontologie-Editor. Alles klar? Ich hatte sogar eine kleine Mini-Vorlesung bei Ron zum Thema Ontologie und Taxonomie.

Unsere Kantine: Forelle an Mandelkartoffeln und Brokoli und Blaubeer-Quark

Und da ich heute Carina und Carla von Gruner & Jahr in der Bahn getroffen habe, wird es ab morgen den Battle der Kantinen geben. Der ultimative Vergleich der Kantine von GUJ und der Kantine von der großen Wochenzeitung.

Freitag 21.9.2007

Carla und Carina in der Kantine von Gruner & Jahr

Carina und Carla haben mit Ron und mir zusammen den Kantinen-Battle gestartet. Wir haben am Freitag in riesengroßen Kantine von Gruner und Jahr gegessen und am Dienstag Mittwoch werden die zwei dann bei uns in der Mensa Kantine vorbeischauen um beim Gourmet-Test kritisch unsere Menüs unter die Lupe zu nehmen. Mein Fazit zur gegnerischen Kantine von Guner & Jahr: Lecker aber wesentlich teurer als die Kantine bei uns. Auch der Latte Macchiato war lecker bei G&J aber der war im Gegensatz zur Kantine von uns nicht für 40c zu bekommen.

G&J Kantine: Lahm an Kartoffelspalten und Brokkoli mit Wassermelone

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 3. Woche

Montag 24.9.2007

Anke und ich im Schanzenviertel

Am Wochenende bin ich nicht nach Bielefeld gefahren sondern Anke ist rüberkommen damit hier nicht so alleine bin. Zusammen haben wir dann mit Carina, Carla und Stefan das Schanzenviertel erkundet und sind sogar in die Ausschreitungen beim Schanzenfest rein geraten und hätten fast mit den Wasserwerfern der Polizei Bekanntschaft gemacht.

Drupal und ich

Bei der Arbeit durfte ich mich heute mit Drupal 5.2 anfreunden. Nach dem erstellen eines eigenen Templates und dem Durcharbeiten eines Moduls bin ich schon etwas hinter die Geheimnisse dieser CMS-Software gekommen und freue mich schon auf morgen.

Dienstag 25.9.2007

Julian und ich vor dem Gruner & Jahr Gebäude

Es ist wirklich unglaublich wie viele Leute sich momentan in Hamburg aufhalten. Ein Hamburger Veteran der ersten Stunde ist Julian der mittlerweile mit seiner Frau Pia fest in Hamburg wohnt. Auch wenn ich dadurch etwas die Mittagspause überzogen hatte und mich Ron schon gefragt hat, wer ich denn sei, hat es sich gelohnt mal wieder mit alten Freunden aus Halle/Westf. zusammen was zu essen. Besonders wenn dies im wirklich pompösen Gruner & Jahr-Gebäude stattfindet.

Außerdem habe ich heute ein neues Wort für das »Internet« bzw. »Google« gelernt: Allwissende Müllhalde aus den Fraggles. Und herzlichen Glückwunsch Frederic und Christopher zum 19. Geburtstag!

Mittwoch 26.9.2007

Der Heli von Thomas auf der nervenden Kirche

Heute war wieder ein Tag voller Java mit WebDAV, JDOM und SAX. Es ist erstaunlich wie viel man lernt, wenn man sich voll und ganz auf ein Projekt konzentrieren muss den Java ist eigentlich ganz und gar nicht meine Lieblingsprogrammiersprache. Dafür durfte ich heute ein Flash 8 OOP Buch mitnehmen, denn ich bastel gerade an einer kleinen XML->Flash Application fürs Blog. Stay tuned. Außerdem war die Nachricht von Amazon als MP3-Lieferant ohne DRM schon in den Blogs von Ben und Nico zu lesen und war natürlich auch ein großes Thema im Büro. Ich musste natürlich auch sofort etwas dazu schreiben.

Donnerstag 27.9.2007

Das Airwolf-Intro und der Heli von Thomas

Der generell sehr ernste und durchorganisierte Arbeitstag bei ZEIT Online darf ab und an auch mal durch eine Flugrunde mit dem Helicopter von Thomas unterbrochen werden. Morgen geht es ran an XSLT und ich bin sehr gespannt, weil es schon etwas länger her ist, dass ich mal ein Blockseminar bei Jörn Clausen zu dem Thema hatte. Heute ging es aber relativ ruhig bei uns zu und Julian durfte sich an der Kantine versuchen die heute leider nur Fisch mit Kartoffelsalat geboten hat. Mhh.

Freitag 28.9.2007

XSLT – Zumindest das Buch liegt schon mal auf dem Tisch

Ben war so nett und hat mir eine persönliche 20 Min-Mini-Einführung in XSLT gegeben. Aber wir mussten nochmal an die Schlagworte ran weshalb es am Freitag nur bei der Installation vom <oXygen/> XML Editor geblieben ist aber das kommt noch. Außerdem hatten wir heute nach der Forelle das bisher beste Essen in der Kantine:
Sizilianische Rindfleischscheiben Paprikagemüse Kartoffelgratin
Nachtisch: Preiselbeer-Crêpes mit Zitronenschmand

»Designing Interfaces« von O’Reilly

Nico hat sich ein wirklich interessantes Buch besorgt: »Designing Interfaces« von O’Reilly. Ich habe zwar nur kurz reingeschaut aber nach ein wenig herumblättern hat man auf einmal das Bedürfnis die Navigation bei sämtlichen Projekte die man gemacht hat, neu zu gestalten.

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 4. Woche

Montag 1.10.2007

Programmieren klappt nicht immer gut

Heute morgen wieder um 6:38 zusammen mit Ben den Zug von Bielefeld nach Hamburg genommen um dann passend um 9:00 Uhr da zu sein. Müdigkeit und irgendwie ein Brett vorm Kopf bei kleinen Programmierproblemen waren dann die Quittung. Hoffentlich wird es morgen besser. Besonders wenn die php-Skripte auf meinem Laptop 30 Min brauchen bis sie durchgelaufen sind. Aber man lernt wirklich jeden Tag etwas. Ich freu mich auf morgen und auf mein Bett welches freundlicherweise von Familie Drongowsk zur Verfügung gestellt wurde.

Dienstag 2.10.2007

XSLT – Dank Ben funktionierte es später auch

Heute stand dann wirklich etwas XSLT auf den Plan. Ben musste mir später dann aber den Grundaufbau weil ich diese Transformationssprache dann doch etwas unterschätzt habe. Noch später stellte sich dann sogar heraus, dass die eigentliche Aufgabe gar noch so ohne weiteres mit XSLT lösbar war. So langsam haben wir hier wirklich sämtliche Programmiersprachen des Studiums durch – fehlt nur noch Haskell.

Sieht aus wie schon mal gegessen: Kumpir im Schanzenviertel

Das was man oben auf dem Bild sehen kann, ist ein Kumpir bzw. eine Ofenkartoffel und sieht irgendwie auch nicht sonderlich lecker aus. Ist es aber. Besonders in seiner Variation mit Hähnchenfleisch drin. Kann ich nur empfehlen. Ach ja, und die Tabs in diesem Beitrag sehen nun auch im IE7 gut aus.

Mittwoch 3.10.2007

Donnerstag 4.10.2007

In diesem Schrank lauern noch viele Bücher…

Heute ging es endlich voran mit meiner Programmierung eines Drupal-Modules. Oder sagen wir es so: Es passierte etwas. Nun bin ich ein noch größerer Freund von SimpleXML von PHP5 und bin zuversichtlich, dass ich die Aufgabe doch irgendwie über die Bühne bekomme. Heute morgen habe ich gedacht, ich zähle eher die Körner im Zuckerstreuer in der Kantine als dieses Modul fertig zu bekommen.

Freitag 5.10.2007

Krabbenbrötchen in der Hamburger City

Nach der Arbeit habe ich heute zum ersten Mal die Hamburger-Innenstadt etwas erkundet. Und gleich ein Krabbenbrötchen sowie eine Bison-Bratwurst vom Mö-Grill gegessen. Letzteres kann man sich übrigens absolut schenken. Schmeckt einfach nicht. Arbeitstechnisch war es heute ein Mix aus Recherche und Programmierung.

Mittlerweile merke ich, dass ich durch das permanente Programmieren generell sehr viel sicherer werde und beim Druck auf den grünen Pfeil im Zend-Studio öfters keine Fehler mehr kommen sondern das Script einfach funktioniert. Heute hat er schon mal alle Grundinformationen der Nodes einer Drupal-Testinstallation auf den Server als XML-Dateien abgelegt.

Feststellung des Tages:

»Blogger schreiben nur, wenn sie was zu sagen haben. Journalisten müssen dann schreiben, wenn sie eigentlich nichts zu sagen haben.«

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 5. Woche

Montag 8.10.2007

Heute musste wir das Mittagessen im Büro einnehmen weil die Kantine so voll war. Mein Verdacht ist ja, dass mittlerweile die Leute von Gruner und Jahr heimlich rüber kommen…

Dienstag 9.10.2007

Die berühmte Nadel im Heuhaufen haben wir heute gesucht. Und zwar in Apache und MySQL-Logdateien die schon mal so um die 400 MB groß sein können. Mir war bis heute nicht bewusst, wie viele (zum Teil kostenpflichtige) Programme es gibt um alleine diese Logdateien zu untersuchen.

Letztendlich landet man dann später aber doch im Texteditor und zwar im UltraEdit (Danke ben) dem es anscheinend keine Probleme bereitet auch mal 400 MB Textdateien zu öffnen. Proton, was ich immer benutzte um schnell mal eine Datei mit Syntax-Hightlighting zu öffnen, versagte bei dem Versucht. Aber die einzige Person die oben auf dem Bild grinst hat (wahrscheinlich) am Ende des Tages wirklich die Nadel gefunden: Spammer.

Mittwoch 10.10.2007

Ein ganz normaler Tag im Leben von The IT Crowd. And don’t … break the internet.

„Gentlemen, when I first started Reynholm Industries I had just two things in my possession; a dream and six million pounds. Today, I have a business empire the like of which the world hasn’t seen the like of which. I hope it doesn’t seem arrogant when I say ‚I am the greatest man in the world!“

Denholm – The IT Crowd

Enough said.

Donnerstag 11.10.2007

Dreharbeiten von RTL


Heute war ein besonderer Tag denn ich bin zusammen Jungs zur Firma Freiheit.com Technologies gefahren. Eine wirklich beeindruckende Firma in dem coolsten Agenturgebäude, dass ich gesehen habe. Im Konferenzraum war z.b. ein C64 in einem Glaskasten ausgestellt mit samt dem Buch „Maschinensprache – Für Einsteiger – Letzte Chance“. Wenn es interessiert, wie es drinnen aussieht, sollte die Homepage besuchen. Und ja, sie versprechen nicht zu viel.

Interessanterweise waren direkt gegenüber gerade sehr aufwendige Dreharbeiten an einer künstlichen Bushaltestelle im vollen Gange: Zwei Feuerwehrwagen, diverse riesige Planen um den künstlichen Regen der Feuerwehr aufzufangen so wie Neonwerbung, die mitten auf der Straße stand nur damit sie sich in den Scheiben gegenüber spiegelt. Ein sehr aufregender Tag bei dem ich wieder viele, viele Dinge gelernt habe.

Freitag 13.10.2007

Ein hochqualifizierter Mitarbeiter bei der Arbeit

Wenn im Hintergrund ein ganzer Webaccount umkopiert wird, dann ist auch mal Zeit für den Fart Button.

6. Woche

Montag 15.10.2007

Hamburg nach Feierabend

Weil Anke heute da gewesen ist, schreibe ich mal nicht von der spannenden Arbeit sondern zeige einfach mal ein Bild, wie schön Hamburg sein kann, wenn es dunkel ist.

Dienstag 16.10.2007

Weil es mit einem ganz bestimmten Server nach wie vor ein paar kleine Probleme gibt, stand nach dem gestrigen Anflug von Romantik heute wieder Programmieren auf dem Programm. Das tat es gestern natürlich auch schon, aber heute wesentlich konzentrierter. Dabei ist dann innerhalb eines Arbeitstages eine kleine Monitor-Software für den Server bei rausgekommen. Das hat mir wirklich Spaß gemacht weil ich merke, dass solche Tasks mit der Zeit immer schneller von der Hand gehen seit dem ich hier bin.

Mittwoch 17.10.2007

Speersort 1

Heute lief es leider nicht besonders gut, weil ich etwas am kränkeln bin. Gott sei dank schlägt es sich nicht auf meinen Hals nieder und so kann ich nach 5 Stunden Schlaf nachdem ich etwas früher gegangen bin schon wieder Texte wie diesen hier schreiben. Das Programmieren hat trotzdem ganz gut geklappt. Ich durfte rekursiv mit der Funktion mkdir lustig Folder erzeugen und noch lustigere XML erzeugen weil mein Drupal-Modul eine Verzeichnisstruktur erzeugen sollte. Schöne Grüße an Ron an dieser Stelle der sich jetzt zusammen mit Ben wahrscheinlich gerade voll mit Lasagne dem Geek Cinema (Das schätzungsweise 2134te Wort, was ich in diesen 6 Wochen gelernt habe) widmet. Die Matratze hat ihren Dienst erfüllt und ich habe auch an deine Worte gedacht.

Donnerstag 18.10.2007

Lapskaus mit Spiegelei, Roter Beete und Rollmops

Ich mag wirklich fast alles und heute ist ein weiteres Gericht dazu gekommen: Lapskaus. Sieht komisch aus aber schmeckt sehr lecker. Schmeckt fast so wie Wurstebrei, den ich auch gerne mag. Und leider ist heute schon fast der Tag des Abschiedes gekommen… doch wenn alles gut läuft, dann bin ich schon bald wieder da.

Letzter Tag – Freitag 19.10.2007

Letzter Tag. Leider geht mein mehr als gutes Praktikum nun zu Ende. Wenn mich jemand vorher gefragt hätte, wie ich mir diese 6 Wochen im Idealfall vorstelle, dann hätte ich es nicht besser beschreiben können, als es letztendlich war. Die Liste der Dinge, die ich gelernt bzw. vertieft habe, ist lang:

  • Taxonomien und Ontologien
  • XSLT
  • Reguläre Ausdrücke
  • Mehr Praxis in der OO-PHP5-Programmierung
  • Mehr Praxis bei SQL-Queries
  • PHP-Programm geschrieben um riesige Wortlisten zu bearbeiten
  • Wieder etwas Java programmiert
  • Etwas WebDAV, JDOM und SA kennengelernt
  • XML Editor Oxygen kennengelernt
  • Protégé und seine API für Java benutzt
  • Apache Logfiles kennengelernt
  • Drupal 5 kennengelernt
  • Aufbau einer Community mitverfolgt
  • PHP-Programm geschrieben um Log-Files auszuwerten
  • Arbeiten mit der Shell
  • Drupal 5 Modul geschrieben XML_Export
  • Arbeiten ist wie Studieren – nur ohne Vorlesungen
  • Viele neue php funktionen und befehle
  • PIs sind wichtig
  • JavaScript kann man auch am Ende der HTML-Seite einbinden
  • gzip-mod für Apache ist toll
  • Tricks um HTTP-Anfragen von Webseiten reduzieren
  • Tween-Klasse in Flash 8 ist toll
  • Flashs „OnEnterFrame“ ist böse und wird nicht mehr verwendet.
  • Die Kantine hat großen Einfluss auf die Arbeitsmoral
  • Keine radio-controlled Hubschrauber mehr mit ins Büro bringen
  • Don’t type »google« into google. It will crash the internet.
  • Humor von Kurt Krömer verstehen
  • Ich weiß nun, was die »allwissende Müllhalde« ist.
  • Ich weiß nun auch, dass ich Labskaus mag
  • uvm.

Danke nochmal an die drei Techies Nico, Ron und Ben der IT Crowd im 2. Stock für die schöne Zeit!

Beteilige dich an der Unterhaltung

9 Kommentare

  1. Na, dann bin ich ja mal gespannt, wieviel hängengeblieben ist :)

    Ich habe kürzlich auch zum ersten Mal seit Jahren wieder XSLT für was größeres verwendet. Und ich war erneut begeistert, wie elegant die Sprache ist, um XML zu verarbeiten – wenn man richtig an die Sache herangeht. Da war der Hinweis auf Haskell am Anfang des Artikels goldrichtig. Da wird einem dann plötzlich klar, wofür man im ersten Semester diese vollkommen unnütze „funktionale Programmierung“ gemacht hat.

  2. Ich bin auch wirklich gespannt was mich da morgen erwartet… Gibt es die Folien von damals nicht noch irgendwo von dir? =) Und deine Navi->GoogleEarth Bemühungen habe ich mit Spannung verfolgt. =) Jetzt brauch eich nur noch so ein Gerät.

    Ah, habe die XML-Folien gefunden!

  3. PHP Skripte die 30 Minuten brauchen??
    Was für einen riesigen Datenberg verwurschtelst du denn da =)

  4. Ja, total verrückt. Es ging dabei um eine XML-Datei in der 30.000 Wörter-Paare abgespeichert sind. Nun gab es eine Liste von Wörtern in einer TXT-Datei in der auch Wörter waren die mit denen in der Liste einzeln verglichen wurden. Das resultierte dann in einer doppelten for-each-Schleife mit einer inArray-Funktion was dann mit der Ausgabe zusammen ca. 30 Min auf dem Toshiba-NB der Uni brauchte. =)

  5. Was will man sich letztendlich von seinem Praktikum wünschen, wenn nicht das!? =)

    Cool, dass es so schön war – aber auch, dass Du endlich wieder kommst. =P

  6. Wir haben zu danken. Es war uns eine Freude und Du hast unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Wir freuen uns auch schon auf ein baldiges wiedersehen.

  7. Ich kann mich Ben nur anschließen. Es war super. Wie schön, dass es sich für Dich gelohnt hat. Für uns war Deine Anwesenheit eine echte Bereicherung und nicht nur wegen des Hubschraubers. Dabei hatte ich am ersten Tag richtig Schiss, dass wir Dich richtig beschäftigt kriegen. (Am ersten Tag habe ich Dich übrigens so lange zugetextet, dass die Kantine danach schon zu hatte. Du erinnerst Dich?) Jetzt bin ich gespannt auf Dein Exposee.

  8. Immer wenn ich diesen Artikel auf Deiner Startseite sehe, bekomme ich Lust auf das hier…seltsam^^

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