Neon Genesis Evangelion Revisited

Ich bin normalerweise kein großer Freund von japanischen Animes. Es gibt jedoch eine große Ausnahme und zwar die Anime-Serie Neon Genesis Evangelion. Nach 11 Jahren hat das Produktionsstudio GAINAX die Serie nochmal neu aufgelegt und nicht nur optisch verbessert.

Das Handlungsgrundgerüst der apokalyptischen Mech-Action-Serie liest sich zuerst ziemlich vorhersehbar und generisch:

Wir schreiben das Jahr 2015: Die Häfte der Erdbevölkerung ist einer unvorstellbaren Katastrophe zum Opfer gefallen – dem Second Impact! Auf die Bitte seines geheimnisvollen Vaters hin, trifft der 14-jährige Shinji Ikari in der Festungsstadt TOKYO-3 ein – und wird sogleich Zeuge des Angriffs eines so genannten „Engels“. Dabei handelt es sich um riesige Ungeheuer deren einziges Ziel in der Ausrottung der Menschheit besteht. Die Engel zu stoppen, hat sich Shinjis Vater mit der Organisation NERV zur Aufgabe gemacht: Im NERV-Hauptquartier erfährt Shinji, dass er neben wenigen weiteren Jugendlichen die Fähigkeit besitzt, die gigantischen, biomechanischen Evangelion-Mechas (EVAs) zu steuern. Nach einem inneren Konflikt entscheidet sich Shinji schließlich dazu, sich seinem Schicksal zu stellen und als Pilot der Kampfmaschine EVA 01 den Kampf um das Überleben der Menschheit gegen die Engel anzutreten.

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Doch im Laufe der Serie geht es viel mehr um die zwischenmenschlichen Probleme der Charaktere untereinander als um die Häuserkämpfe mit den Kampfrobotern. Die treten später in der Handlung auch vollkommen in den Hintergrund und Psychosen und Verschwörungen rund die Evangelions. Schrittweise wird nun in vier einzelnen Filmen die Geschichte nochmal mit zusätzlichen Szenen, 3D-Effekten und neuen Einblicken in die größtenteils ernste und komplexe Handlung der Serie veröffentlicht. Es soll laut dem Drehbuchautor Hideaki Anno damit ein größeres Publikum erschlossen und dem alten Zuschauer mehr Interpretationsmöglichkeiten der Geschichte eröffnet werden.

Das der erste Teil des Remakes namens Evangelion 1.01 – You are (not) alone gibt es nämlich schon mal bei Amazon zu bestellen und erscheint am 20.10. 2008. Den Themesong Beautiful World singt übrigens Utada Hikaru welche schon für das Titelthema zu Kingdom Hearts 2 verantwortlich gewesen ist. Ich kann die Serie nur jedem empfehlen, der mal etwas ganz anderes sehen möchte. Ich garantiere, dass man nicht enttäuscht wird.

5 Antworten auf „Neon Genesis Evangelion Revisited“

  1. Leider, leider nie dazu gekommen Evangelion zu schauen, dazu fehlt mir bei der Unmenge an sehenswerten Anime einfach die Zeit. Wenn ich mich mal überwunden habe Amatsuki, Macross Frontier, Black Lagoon, Ergo Proxy, Eureka Seven, Fullmetal Alchemist und Macross Frontier fertig zu schauen, bleibt sicher neben Gundam 00, Casshern Sins und Xam’d genug Platz für Neon Genesis Evangelion, wobei ich mir wohl gleich das Remake anschauen werde. Bin leider zu verwöhnt was Anime angeht.




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