Fortnite: Battle Royale

Bisher war das Spiel Fortnite ohne Battle Royale eher eine Randerscheinung. Jedoch hat der PVP-Modus Battle Royale das Spiel über Nacht verwandelt. Und zwar in ein vielversprechendes Multiplayer-Spiel.

Was ist Battle Royale und woher kommt der Begriff?

Der Begriff hat seinen Ursprung vom gleichnamigen Film „Battle Royale“. Mittlerweile ist der der japanische B-Movie aus dem Jahr 2000 ein Kultfilm. In einem dystopischen Japan müssen dort jedes Jahr Schülerklassen auf einer 10 km² großen Insel bis zum Tod kämpfen. Nur der letzte Überlebende gewinnt.

Bekannt wurde der PVP-Modus mit dem selben Grundprinzip des Films zuerst durch H1Z1: King of the Kill und aktuell über das sehr erfolgreiche PC-Spiel PUBG (Player Unknown Battlegrounds). Coole Menschen sagen übrigens einfach „Pub-Gee“. Letzteres hat mein Freund Philipp angespielt und für zu langweilig befunden.

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Eine Insel mit zwei Bergen … und 99 Gegnern

Das Spielprinzip ist dem Film sehr ähnlich:  Man hat genau ein Leben. Das sorgt für Spannung. Die Karte wird alle paar Minuten zufällig verkleinert. So sind die Spieler immer in Bewegung und campen nicht nur rum. Gespielt wird entweder im Team gegen andere Teams oder alleine gegen andere Solospieler.

100 Spieler werden gleichzeitig ohne Waffen auf einer kleinen Insel per Flugzeug abgeworfen. Somit hat man als Spieler die Wahl: verstecken, warten und den anderen Spieler auflauern oder schnell nach Waffen suchen die in den Häusern der Insel versteckt sind. Oder sich eine Festung bauen. Oder…

Risk and Reward

Das Konzept von Risk and Reward wird über die Suche nach besseren Waffen angewendet. Diese sind hauptsächlich in Gebäuden versteckt. Somit sind Städte ein beliebtes Ziel. Entsprechend ist eine Citytour somit auch ein Risiko. Aber ohne Waffe überlebt man keinen Kampf. Unterm Strich ist das Spiel also nichts für Menschen, die sich nicht schnell entscheiden können.

Im Coop-Modus spielt man zusammen nur gegen andere Teams.

Die lustige Geschichte zu PUBG und Fortnite

PUBG vom koreanischen Entwickler Bluehole kostet aktuell 30 EUR. Als technische Basis dient PUBG die Unreal Engine der Firma EPIC. Das Spielprinzipwurde durch Bluehole über Monate hinweg zusammen mit der Community immer weiter verbessert. Das ist einer der Gründe, warum es zu einem Megahit geworden ist.

Der Coop-Sandbox-Shooter Fortnite wurde im Juli 2017 für PS4, XBOX ONE und PC veröffentlicht und wurde direkt von EPIC und People Can Fly (Gears of War 3) entwickelt. Dort können alle Gebäude zerstört werden und mit eigenen Materialen eigene simple Gebäude in wenigen Sekunden gebaut werden.  In seiner ursprünglichen Form hat Fortnite wenig mit dem Spielprinzip „Battle royale“ zu tun.

Vor ein paar Tagen hat EPIC die Auskopplung „Fortnite: Battle Royale“ für die Konsolen und den PC veröffentlicht. Diese Standalone-Version ist eine direkte Kopie von PUBG mit den bereits vorhandenen Bauoptionen von Fortnite.  Das Beste: Das Spiel ist kostenlos. Finanziert werden soll es zukünftig durch kostenpflichtige kosmetische Add-Ons für die Spieler.

Will Fortnite Battle Royale be pay-to-win?
No. We will not sell items that give a competitive advantage. At some point in the future we will sell other things including cosmetics or compendium-like content.FAQ von Fortnite

Das gibt es in PUBG nicht: Crafting mit Bauoptionen

Der neue Multiplayer-Hit auf der PS4?

Das Spielprinzip ist nach dem ersten Match sofort klar und man lernt mit jeder Niederlage dazu. Schnelles Matchmaking ohne Wartezeiten und Verbindungsabbrüche sorgen für frustfreies Spielen. Zudem läuft es auf der PS4 mit 60 FPS und steht das Gratisspiel gleichzeitig Millionen von Konsolen- und PC-Spielern zur Verfügung. Das hat damals schon Rocket League durch PSN Plus zu seinem weltweiten Erfolg verholfen.

Kein Crossplay mit XBOX, PS4 und PC

XBOX und PC-Spieler können zusammen spielen. Leider bleiben PlayStation-Spieler außen vor. Sonst hätten Mario und ich endlich zusammen spielen können. Schließlich hat Sony als Marktführer wenig Interesse an einer Kooperation.

Endlich wieder ein gutes Coop-Spiel

Noch fehlen Fahrzeuge für das echt Halo-Multiplayer-Feeling. Unbeschadet dessen macht es jetzt schon unendlich viel Spaß zusammen oder alleine einen kurzen Abstecher zur Insel zu machen.

Die Entwickler von PUBG führen gerade Gespräche mit Sony über eine beschleunigte Veröffentlichung auf der PlayStation 4. Denn bereits jetzt treffen sich über eine Million Spieler gleichzeitig in Fortnite: Battle Royale.

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Marc im CAMP DAVID

Mein Nachbar David hat mich mit auf einen Traningsausflug auf die Fortnite-Insel genommen. Und zwar ins Trainingslager. Er hat es schon zwei Mal auf Platz 1 geschafft. Dank ihm habe ich einige Kniffe bei Fortnite gelernt.

Fortnite: Battle Royale gibt es kostenlos im PSN Store.

Bewertung auf SHORTSCORE.org

Fortnite: Durch den kostenlosen Battle Royale PVP-Modus wird Fortnite richtig interessant. Und es bringt das populäre Spielprinzip noch vor PUBG auf die Konsolen.Marc
9
von 10
2017-10-01T09:25:47+00:00

45 Antworten auf „Fortnite: Battle Royale“

  1. Ich spiele Fornite seit der geschlossenen Alpha, aber der neue Battle Royal Modus habe ich bis jetzt nicht angeschaut. Interessiert mich einfach nicht. So spiele spiele ich lieber PVE als PVP. Dann lieber eine Runde BF4 Metro 3000 Ticket Server oder Pistole only. Ein Battle Royal Modus bei Ghost Recon Wildlands würde ich sofort anschauen, macht auch mehr Sinn, weil dort von Waffen (samt Zusatzausrüstungen wie Visiere etc.), Städte, Fahrzeuge etc. schon alles vorhanden ist. Und das Gejammere von PUBG Macher bzg. Kopie: Battle Royal ist schlicht King of the Hill oder Last man standing und damit schon seit UT existent, wenn es nicht sogar schon ein Mod für Doom oder Quake gab. Ich habe eigentlich bei den Shooter die letzten 20 Jahre keine Innovation gesehen die ich nicht schon in den 90er bei PC Shooter und ihrer Mod-Szene zu Gesicht bekam (sogar Portal-Gun! -> Quake 1).




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    1. Ich finde Fortnite gerade gut weil es nicht so realistisch ist. Deswegen mag ich Halo wahrscheinlich auch so sehr.

      Und ohne H1Z1 oder PUBG gespielt zu haben, liest man davon, dass Fortnite Battle Royale angenehm schnell und kurzweilig ist. Realismus trägt gerade bei Shootern für mich nicht zu einem besseren Spielerlebnis bei.




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    2. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Theoretisch kann ich auch ein realistischen Militärshooter wie Arma mit Comic Grafik wie Fortnite machen. Aber für mich ist auch Gameplay wichtiger als Grafik. Diese muss nicht fotorealistisch aber in sich stimmig sein, sprich es muss wie aus einem Guss wirken.

      Wie gesagt ich schaue mir lieber den PVE Modus von Fortnite an, der soll ja nun auch nochmals als Hordemodus massiv überarbeitet werden.




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    3. Ich persönlich mag einfach keine „realistischen“ Militärshooter. Mehr wollte ich damit gar nicht sagen. Je eingängiger die Waffen sind und eben nicht nach „AK-4711“ oder so benannt sind, wo nur Freaks wissen, was sich dahinter verbirgt, desto mehr ist es mein Spiel.

      Fortnite hat hier für mein Empfinden eine sehr gute Balance gefunden.




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    4. Das Beste: Das Spiel ist kostenlos. Finanziert werden soll es zukünftig durch kostenpflichtige kosmetische Add-Ons für die Spieler.

      Bei Warframe lästert Markus immer über dieses Bezahlmodell und dass das ja den PC so zugrunde richten würde. Letztlich erhält das auch Einzug bei den Konsolen.
      Ich finde so ein Bezahlmodell aber nicht per se gut oder schlecht. Fortnite werde ich mir auf jeden Fall einmal anschauen. Grafisch erinnert es mich an Paladins (ähnlich wie Overwatch), was auch F2P ist und ich nicht schlecht finde.




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    5. Das Bezahlmodell funktioniert bei solchen Spielen mit niedrigen Entwicklungskosten. Wer aber glaubt, dass wir demnächst auch die CoDs und Battlefields dieser Welt kostenlos spielen können, irrt und ist wahnsinnig naiv.
      Aber auch bei Titeln wie Fortnite sollte man das Bezahlmodell grundsätzlich kritisch hinterfragen. Denn wer allein über Items Geld verdienen will, der muss sein Spiel entsprechend stricken.




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    6. Fortnite funktioniert nur, wenn es sehr viele Leute spielen. Das ist auch aktuell der Fall. Das wäre aber nicht passiert, wenn es 60 EUR gekostet hätte, weil niemand dafür so viel Geld ausgegeben hätte. Auch 20 EUR für einen DLC dieser Art hätten nichts gebracht. Und Battle Royale als kostenlosen DLC für das Fortnite-Hauptspiel anzubieten, hätte auch nicht geklappt.

      Auf diesem Wege war es die einzige Chance, die Kosten von Fortnite rauszuholen, in dem man nun versucht, alles über Battle Royale reinzuholen. Die Entwickler haben übrigens versprochen, nur kosmetische Items als payed content anzubieten. Steht auch im Text, Markus/Ingo/usw.




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    7. @“Ingo“

      Viel schlimmer sind doch die Vollpreistitel mit P2W Lootboxen die man theoretisch zwar auch ohne Echtgeld bekommt aber man dafür dann ewig spielen muss.




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    8. Das bringt dir aber keinen Vorteil gegenüber anderen, da du dann per Matchmaking mit Leuten spielst, die einen ähnlichen Fortschritt haben.

      Nächstes Beispiel?




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    9. Welche Vollpreistitel sollen das sein?

      Mass Effect Andromeda
      Destiny 2
      FIFA
      usw.

      Übrigens Fortnite soll laut Tim Sweeney auf dem Weg zum erfolgreichsten Epic Games zu werden.

      GamesBeat: You guys launched Fortnite. How has that turned out?

      Sweeney: It’s on track to be Epic’s most successful game ever by the end of the year. Several times more users than we expected came in. We had to really scramble to keep the servers running at that scale. It was great experience.

      GamesBeat: Was Fortnite a lot more expensive to build than, say, the first Gears of War?

      Sweeney: Much more expensive. What we saw over the last generation — the economics started out incredibly attractive. The first Gears of War game cost about $12 million for Epic to make and earned us more than $100 million. But by the end of that generation, the costs had blown up to almost equal the profit a game could make.

      Indies can succeed with great games at any scale. We’re constantly reminded of that. The only thing all great games have in common is fun. Anything from Angry Birds to Grand Theft Auto, they all provide fun in a different way. There’s a 10-person version of a fun game and there’s a 1,000-person of a fun game, and they both work.




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  2. Viel schlimmer sind doch die Vollpreistitel mit P2W Lootboxen die man theoretisch zwar auch ohne Echtgeld bekommt aber man dafür dann ewig spielen muss.

    Welche Vollpreistitel sollen das sein?

    Angeblich das neue Shadows of Mordor zum Beispiel.




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    1. Es gibt bald kaum noch Vollpreistitel die nicht auch Lootboxen und anderen F2P Aspekte eingebaut haben. Bei einem F2P Spiel wie Warframe weiss ich dass mich das erwartet (wobei es bei guten wie Warframe fair bleibt), aber bei einem Forza 7 wo ich 99.-Euro ausgebe, erwarte ich keine weiteren Kosten.




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    2. Es gibt bald kaum noch Vollpreistitel die nicht auch Lootboxen und anderen F2P Aspekte eingebaut haben

      Die habe ich aber noch nie gebraucht und noch nie vermisst. Online wirst du per Matchmaking immer gleich starken Gegnern zugeordnet. Einen echten Vorteil gegenüber Mitspielern hast du damit nicht.
      Man sollte dieses Bezahlmodell nicht schön reden, nur weil zunächst suggeriert wird, das Spiel sei kostenlos. Das ist doch gerade der Trick des Systems: ein kostenloser Einstieg und danach die Ausnahme wie eine Weihnachtsgans.
      Bei Fortnite mag das anders sein. Hier dürften sich die Entwicklungskosten in Grenzen halten, da ist der Kostendruck. Das Modell funktioniert bei solchen Spielen, die sonst niemand kaufen würde.




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    3. Ihr verwechselt da auch etwas. „Add Ons“ ist was anderes als f2p. Kosmetische Änderungen durch Add Ons gibt es schon lange. Das nennt sich DLC. F2p funktioniert anders.




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    4. Naja Markus.
      Auf der einen Seite verteidigst du Vollpreistitel mit Lootboxen und auf der anderen Seite verteufelst du F2P.
      Es mag zwar einen Unterschied geben aber 60€ verlangen und Content hienter einer Paywall zu verstecken ist imo viel unangenehmer als ein reines F2P.




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    5. Naja JTR.
      Nenne ein Beispiel mit einer paywall hinter der sich lootboxen verstecken. Auf die Beispiele die hier genannt werden trifft das aus den genannten Gründen schon nicht zu. Und f2p ist was anderes als DLC.




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    6. Nicht JTR

      Ok dann eben „Soft Paywall“
      Wie auch immer du es nennst es ist nicht gut.
      Vollpreis sollte Vollpreis sein. Von mir aus mit einem vernünftigen Add on nach paar Monaten.

      Und nehmen wir doch einfach mal CoD.
      60€ Spiel
      Dann werden dir Lootboxen angeboten die du kaufen kannst oder frei spielen wobei das freispielen unglaublich lang dauert und dann sind da auch noch bessere statboosts für Waffen drin die du evtl. bekommst.
      Obendrauf dann noch einfache 15€ Mappacks mit 4-5 Karten alle 2-3 Monate nur um dann mit dem nächsten CoD wieder von vorn an zu fangen.

      Oder im Falle Destiny einfach ein Feature aus dem ersten streichen und sich das dann im zweiten bezahlen lassen. Is zwar nur Kosmetik aber es nervt einfach.




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    7. Markus weiss ganz genau dass wir recht haben, aber zugeben kann er das natürlich nicht. F2P ist das eine, aber die grossen Verlage wollen doppelt abkassieren, zuerst das halbe Spiel zum Vollpreis und nachher nochmals richtig abzocken mit Ingame Shop. Ich finde man muss sich als Entwickler entscheiden, entweder das eine oder das andere. Beides ist schlicht Kundenfeindlichkeit 1A.




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    8. Obendrauf dann noch einfache 15€ Mappacks mit 4-5 Karten alle 2-3 Monate nur um dann mit dem nächsten CoD wieder von vorn an zu fangen.

      Auch das ist nicht f2p. Das ist DLC. Du hast den Unterschied noch nicht ganz verstanden.




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    9. Zurück zum Thema: habe Fortnite nun mal für 4 oder 5 Runden getestet und bin beim letzten Mal sogar bis auf Rang 5 gekommen (das ist doch schon nicht schlecht, oder?). Macht auch mal kurz Laune aber den Megahype um Battle Royal habe ich trotzdem noch nicht verstanden. Wahrscheinlich macht das mit ein paar Kumpels im Squad eine ganze Ecke mehr Spaß. Mal schauen, ob ich dazu ein paar überredet bekomme.

      Ich frage mich allerdings wie man Lootboxen und ähnliches verteidigen kann. Ja, in einem Vollpreisspiel ist es kein F2P, weil Du ja für das Spiel bezahlt hast und dann kannst Du es als DLC definieren – eine üble Abzocke mit schalem Geschmack für den Vollpreiszahler ist es aber dennoch. Wohingegen ich bei einem F2P-Titel für solch eine Mechanik Verständnis aufbringen kann, da sich der Titel ja irgendwie finanzieren muss.

      Dennoch: wenn F2P, dann darf kein Pay 2 Win draus werden. Wenn ich Vollpreis zahle, reagiere ich auf diese Mini-DLCs extrem allergisch. Gegen ein ordentliches Addon, das dann auch vernünftig was kosten darf, habe ich hingegen nichts.
      Dementsprechend habe ich keinen Bock auf diese Spiele wie World of Tanks, wo Du Premiummunition kaufen kannst und spielerische Vorteile genießt. CoD ist der Teufel mit seinen recycelten Uraltkarten für 15 €, die zuvor standardmäßig drin waren und so etwas wie Heroes of the Storm (rein kosmetische Items bei F2P) oder aber das kommende Elex (Vollpreis und ohne DLC) finde ich gut und fair. Soweit ich Fortnite momentan beurteilen kann, scheint das auch faires F2P zu werden.




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    10. Ich warte immer noch auf ein Beispiel eines Vollpreisspiels wo plötzlich eine Paywall erscheint bei der man ohne Bezahlung nicht weiterkommt und Lootboxen vorkommen, die man benötigt, um nicht stundenlang stupide irgendwelchen Blödsinn machen muss, um danach erst wieder Spaß haben zu können.

      Zusätzliche Karten in CoD ist stinknormaler zusätzlicher Content. Das nannte man schon immer DLC. Da gibt es auch nichts zu diskutieren. Ich weiß vor dem Kauf wieviele Multiplayerkarten das Hauptspiel hat, ich weiß auch vor dem Kauf wieviel der Season Pass mit allen Karten kostet und auch wieviel ein einzelner DLC mit 4 Karten kostet. Das ist normaler DLC. Jeder kennt den Umfang des Spiels und den der DLC. Das ist völlig okay und transparent. Wem der Preis nicht passt, der kauft es halt nicht. Das ist pay f2p eben nicht so. Es gibt Warframe Spieler, die weit über 100€ gezahlt haben und vorher nicht wussten, welche Kosten auf einen zukommen. Das ist doch zu kritisieren. Wenn sie das vorher gewusst hätten, hätten sie mit dem Spiel gar nicht angefangen. In einem Sog voller Glücksgefühle, weil es zunächst kostenlos beginnt, zahlt man nach und nach kleinere Beträge, die sich immens summieren. Das ist nicht transparent und es nutzt Leute gnadenlos aus, die nicht mit Geld umgehen können.

      Das was als F2p definiert wird, ist bei kostenlosen Spielen wie World of Tanks immer pay to win. Das geht gar nicht anders, wenn man als Entwickler Geld verdienen möchte. Mit ein paar kosmetischen Ritterrüstungen, die sonst keine Vorteile bringen, lockt man schließlich nicht ein paar Millionen Menschen zu einem Kauf. Das funktioniert viel besser, wenn die Rüstung auch Vorteile bringt. Interessant ist auch, dass du jetzt plötzlich zugibst, dass es bei World of Tanks pay to win gibt. Wo warst du noch gleich als Zero 33 hier monatelang das Gegenteil behauptete? Nicht drauf eingegangen, weil es da gerade nicht gepasst hat (schließlich ging es da um ein Gegenargument gegen ein PC Spiel)? Warum f2p nicht anders funktioniert, kann man hier nachlesen:

      http://www.gamersglobal.de/news/54589/langer-laestert-browsergamesf2ptun-dem-echten-spieler-weh

      Fortnite mag eine Ausnahme sein. Da scheint der Entwickler nicht auf hohe Einnahmen angewiesen zu sein. Gründe dafür könnten die geringen Entwicklungskosten sein. Da kann es durchaus sein, dann mal was kostenloses rauszuhauen und sich damit ins Gespräch zu bringen, um dann vielleicht beim nächsten das große Geld zu verdienen.

      Mir ging es um etwas anderes: um die Träumerei irgendetwas tatsächlich umsonst spielen zu können was in der Entwicklung 10, 50 oder auch 100 Mio gekostet hat.




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    11. Also ich muss nicht alles und jedes kommentieren, wie Du es hier suggerierst, dass es nicht getan habe auf irgendeinen Kommentar von Zero33. Aber bei World of Tanks gibt es Premiummunition und die kostet. Ergo ist es P2W. Könnte natürlich sein, dass Du Dir die Premiummunition auch mühsam freispielen kannst. Dann kann man drüber diskutieren. So oder so erscheint es mir nicht wirklich fair.
      Beim letzten (?) CoD gab es das Remastered von CoD 4: Modern Warfare. Das wäre für mich der einzige Grund gewesen, mir CoD zu holen, weil ich Modern Warfare gut fand. Dabei haben sie dann aber ehemals in CoD 4 enthaltene Maps rausgelassen und später für 15 € zum Kauf angeboten. Und nein, das weiß man nicht vorher. Das finde ich nicht fair und transparent.

      Selbstverständlich ist doch jedem, der F2P spielt, klar, dass irgendwo Einnahmen generiert werden müssen. Von einem Mitarbeiter bei den Goodgame Studios weiß ich, dass das üblicherweise ein niedriger einstelliger Prozentsatz aller Spieler ist, der überhaupt Geld für das Spiel ausgibt. Das reicht dann (zumindest für die üblichen Browserspiele und Mobile Games).
      Auch bei F2P-Spielen kann man die Kosten ja transparent gestalten. Beispielsweise bei Heroes of the Storm weißt Du ganz genau, wie viel jeder Held kostet. Dann kannst Du Dir überlegen: brauch ich den Helden? Spiele ich ihn mir mühsam frei? Oder zahle ich einfach? Finde ich jetzt nicht unfair und intransparent.




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    12. Da liegst du falsch. Man wusste vorher, dass zu Release 10 Karten zur Verfügung stehen und weitere Karten teilweise kostenlos und teilweise kostenpflichtig nachgeliefert werden. Das stand damals auf sämtliche Newsseiten. Das ist transparent. Und nochmal: das ist nicht f2p, das ist normaler DLC.

      F2p funktioniert anders, muss auch anders funktionieren, weil nur ein kleiner Anteil an Spieler überhaupt Geld zahlt (sagst du ja selber). Dieser geringe Anteil, sagen wir mal 5-10%, muss den anderen Anteil von 90-95% mitfinanzieren. Dieses Bezahlmodell funktioniert nur, wenn die Entwicklungskosten entweder extrem niedrig sind und es ausreicht, wenn nur wenige Spieler zahlen. Oder wenn extrem viele Spieler das Spiel spielen und somit trotz des niedrigen Prozentteils an Zahlungswilligen, dann irgendwann trotzdem genug Geld eingespielt wird.
      Aber 1. ist nicht garantiert, dass ein f2p Spiel immer von 100 Mio. Spielern gespielt wird und somit auch ca. 5 Mio zahlungswillige Spieler dabei sind. Diese Spiele sind äußerst selten. 2. weiß man dann immer noch nicht wieviel Geld diese 5 Mio. zahlungswilligen Käufer tatsächlich ausgeben. Dabei gibt es eine einfache Formel: Je unfairer das System, desto mehr Geld lässt sich verdienen. Eine Rüstung ohne einen spielerischen Vorteil wird weniger oft verkauft als eine Rüstund die dich weiterbringt.

      Lies dir wirklich mal den Beitrag von gamersglobal durch, der sich mit der Thematik kritisch auseinandersetzt. F2p ist nicht einfach nur ein anderes Vertriebsmodell, welches mit allen Spielen funktionieren würde. Zu glauben, das würde auch bei den Tripple A funktionieren und man würde dadurch kostenlos spielen können, ist absolut naiv. Das sind vermutlich jene Leute, die Warframe spielen und völlig den Überblick darüber verlieren, wieviel Geld sie ausgegeben haben. Ähnlich funktionieren Spielhallen. Eigentlich ist die Methode leicht zu durchschauen, aber es gibt trotzdem unfassbar viele Leute, die nicht merken, wie ihnen das Geld aus der Tasche gezogen wird.




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    13. Mein Gott seid ihr naiv. F2p ist hochgefährlich für uns Spieler und sollte generell kritisiert werden. Es gibt keine fairen F2p Modelle in einer freien Marktwirtschaft, die kann es gar nicht geben solange ein Unternehmen Gewinnerzielungsabsichten hat. Die f2p Branche heuert längst Psyhologen an wie man am effektivsten den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen kann ohne das die Spieler das merken.

      http://www.pcgamer.com/behind-the-addictive-psychology-and-seductive-art-of-loot-boxes/#comment-jump




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    14. Jedes gutes Verkaufspersonal ist auch psychologisch geschult. Sorry, erzähl mir etwas neues. Ihre Aufgabe ist es zu verkaufen. Wie gesagt, kauft das Zeug niemand wird die Methode fallen gelassen, aber anscheinend findet sie bei den Kunden Anklang. Es ist halt nun mal so dass der Markt entscheidet und nicht ein paar Empörte in einem Blog. Wie aber das Beispiel bei Forza 7 bzg. VIP Modus gezeigt hat, lohnt es sich als wirkliche Kunden seinen Unmut kund zu tun.




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    15. Blitzbop hast du Warframe schonmal gespielt? Das ist ein Pay2win-System der Extraklasse. Wenn man sich Echtgeldwährung kauft, bekommt man im Spiel buchstäblich alles was man haben will. Deutlich stärkere Waffen, Begleiter, Skins, sogar Wiederbelebungen und natürlich: neue Warframes. Das ist eine Katastrophe. Klar, das ganze Zeug kann man sich auch mit Ingamewährung kaufen, aber das dauert ewig und ist frustrierend, weil man nicht weiß, woher man das benötigte Material bekommt.
      Da sind wir schon beim nächsten Problem: die Level sind ohne bessere Ausrüstung viel zu schwierig. Und hier beginnt ein Teufelskreislauf. Ohne stärkere Waffen schafft man die Missionen nicht, und ohne das Material aus den Missionen wird man nicht stärker. Ohne aktive Freunde kann man das also vergessen ( außer man findet mal jemanden, der einem bei den Missionen hilft ). Das ist extrem demotivierend.
      Was auch nicht so toll ist, ist das Missionsdesign. Manche Level sind zwar zufallsgeneriert ( wenn auch meistens nur der Startpunkt ), aber insgesamt wird zu oft recyclet.
      Das Gameplay ist zwar in Ordnung, aber schwierig zu meistern. Außerdem bugt der Charakter oft irgendwo rum
      Was auch noch recht komisch ist, ist das Gamedesign. Ein paar Warframes sind zwar gut gelungen, aber allgemein sehen viele Gegner und Frames echt komisch aus ( am schlimmsten sind wohl die Corpus, das sieht aus als hätten sie nen eckigen Mülleimer auf dem Kopf )
      Fazit: Für 54 Cent ganz ok, aber mMn deutlich zu p2w-lastig und auf Dauer keine gute Wahl.




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    16. Waorauf willst du denn eigentlich hinaus?
      Sind F2P Mechaniken jetzt gut oder schlecht. Entscheide dich.
      Bei Battlefront 2 wird es auch einen Shitstorm genau deswegen geben




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    17. Ja ich hab Warframe gespielt und nein ich habe keinen Cent ausgegeben. Ich spiele es auch nicht oft wegen dem F2P Modell.
      Ich verstehe einfach nivht wie man F2P Mechaniken (Lootboxen: da weiss man ja nicht mal was drin ist was ich schlimmer finde als sich das zu kaufen was man will) in Vollpreis Spielen verteidigen kann. Vor allem dann nicht wenn bessere Waffen drin sind.

      Ich frag mich grad wie weit ich mit 60€ in Warframe kommen würde.




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    18. Ganz einfach. Bei CoD gibt es das nur im Multiplayer und dort bist du nicht darauf angewiesen. Ein Newbie wird nicht plötzlich gut, nur weil er sich eine andere Waffe kauft. Das Matchmaking würfelt zudem immer gleich starke Spieler in eine Runde.

      Du hast dir deine Antwort auch schon selbst gegeben: du spielst es nicht wegen f2p, weil es nervt. Bei einem CoD spielt das keine Rolle, es läuft ohne Nervfaktor.
      Ich kaufe grundsätzlich nirgendwo ingame und hatte bei noch keinem Vollpreis-Spiel das beschissene Gefühl eines Warframe.




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    19. Ein Noob wird auch in Warframe nicht wirklich besser.
      Ich spiele CoD übrigens auch nicht. Hauptsächlich aus anderen Gründen aber jetzt werde ich es sicher nie wieder spielen.
      Und wenn einer eine für mich quasi unerreichbare Waffe hat die eigentlich zu gute stats hat dann sollte der nicht in meiner Liga spielen.
      Kann ich mir ja gleich ne Maus an die Konsole hängen und sagen; Werd ja eh nur mit anderen Mausspielern gematcht




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    20. Schlimmer noch. In Warframe kommt es gar nicht darauf an Noob oder Profi zu sein. Du kannst dank es schlimmen Balancing so gut sein wie du willst und verkackst trotzdem. Umgekehrt fallen die Gegner auch als Noob wie die Fliegen wenn man möglichst viel Echtgeld zahlt.
      Das ist nicht vergleichbar mit einem CoD Gegenspieler der sich eine bessere Waffe kauft. Ich bin mir auch so ziemlich sicher bin, dass der Kauf und die Stärke einer gekauften Waffe auch rangabhängig ist. Es fällt dort einfach nicht ins Gewicht und zu keinem Zeitpunkt tritt das Gefühl auf, mal langsam Echtgeld auszugeben, damit es wieder Spaß macht. Warframe setzt gezielt auf Frust und auf Erleichterung sobald Echtgeld ins Spiel kommt, da fühle ich mich verarscht.
      Bei CoD ist etwas ganz anderes nervig; das immer schlechter werdende Setting. Mal schauen wie WW2 wird.




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    21. Bessere Waffe ist bessere Waffe. Der Unterschied zwischen 48 Schaden und 50 Schaden ist ein Schuss weniger zum Kill.

      Um das jetz einfach mal abzuschliessen: Lootboxen haben in Vollpreis Spielen nichts zu suchen. DLC von mir aus zum vernünftigen Preis.

      F2P kann machen was es will. Anscheinend bin ich da nicht empfänglich. Ich hasse grinding :)




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    22. Umgekehrt fallen die Gegner auch als Noob wie die Fliegen wenn man möglichst viel Echtgeld zahlt.

      Du kannst die Primes auch freispielen und jede Waffe. Ich wüsste nicht wo ich gegen Echtgeld einen Vorteil erkaufen kann, ausser dass ich wie überall die Zeit zum freispielen erkaufen kann. Und wenn man nur Lowlevel spielt mag es easy sein. Wie viele Stunden „Überleben“ hast du am Stück schon mal gespielt, oder einer der Herausforderungen die mit Level 50 aufwärts beginnen oder ein 8er Raid gemacht? Denke nicht!




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  3. http://www.buffed.de/Branchen-News-Thema-230074/Specials/Lootboxen-Mikrotransaktionen-Vollpreis-Spiel-Trend-Report-1240974/

    Aktueller sehr guter Artikel zum Thema Lootboxen in Vollpreisspielen.

    Wie gesagt, F2P ist per se gratis und da ist klar dass eher eine Drückermentalität auf Seiten der Entwickler zustande kommt. Aber dasselbe in einem Spiel wo ich 60 bis 99.- Euro bezahle? Ne, ganz sicher nicht! Wenn man eine digital Superdeluxe Version kauft wo Seasonpass etc. angeblich alles dabei ist und dann immer noch Content entdecken muss der nicht dabei ist (Forza, EA Spiele usw.), dann wird der Bogen übel überspannt und das gehört schlicht boykotiert.




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