WordCamp 2014 in Hamburg

In der Hamburger Universität fand dieses Jahr die WordPress Konferenz von WordPress Usern für WordPress User statt. WordPress ist ein Open Source Content Management System für Webseiten und Blogs, dass sich mittlerweile weltweit großer Beliebtheit erfreut. Die Vorträge richtetet sowohl an Blogger und Entwickler in allen Erfahrungsstufen. Egal ob SEO, lokale Entwicklungsumgebungen, Werkzeuge für Redaktionen, Responsive Design oder SCSS: So ziemlich alle Themen waren vertreten.

Menschen sind wichtiger als Inhalte

Die Inhalte einer solchen Konferenz stehen für mich persönlich eher im Hintergrund. Viel schöner ist es, gleichgesinnte Leute zu treffen, mit denen man sich austauschen kann. Im Fall des diesjährigen WordCamps war ich persönlich sehr gut versorgt. Neben der Belegschaft von drei unserer Dienstleister von Palasthotel, Freistill IT und Comm-Press waren auch John Heaven und andere bekannte Gesichter zu sehen.

Fotos vom WordCamp

Wo war die Community?

Insgesamt war es mir persönlich zu wenig besucht. Ich hatte ein riesiges Event erwartet mit zumindest 800 oder mehr Teilnehmern. Stattdessen habe ich grob geschätzt vielleicht 300 gesehen. Die Uniräume vom Geologikum in Hamburg hätten deutlich mehr Menschen vertragen können. Dazu passend der Artikel von Torsten Landsiedel: WordPress in Deutschland: Eine Community sucht sich selbst.

Verwundert hat mich auch die gefühlt geringe Anzahl an Entwicklern. Vielleicht waren diese auch einfach stumm oder haben sich wirklich gut getarnt. Ich persönlich entwickle nur in meiner Freizeit für WordPress ein paar Plugins, die ich in erster Linie selber brauche. Aber insgesamt fühlte ich mich dort als fortgeschrittener Benutzer zu wenig angesprochen.

Was ich gelernt habe

Egal auf welche Konferenz zu welchem Thema auch immer man geht, man nimmt immer neben ein paar Kontakten auch etwas Wissen mit nach Hause. Diesmal war es neben anderen Dingen das WordPress Command Line Interface: WP CLI. Für die Drupaler unter euch: Das ist eine Art drush (drupal shell) nur eben für WordPress. Die Tools Vagrant und Chef werden wahrscheinlich bald bei uns in der Entwicklung für EatSmarter Einzug halten um schneller lokale und servernahe Entwicklungsumgebungen zu erstellen.

Im beruflichen als auch privaten Umfeld freue ich mich besonders auf das systemunabhängige Plugin Grid, dass von Palasthotel entwickelt wird. Damit lassen sich noch einfacher Landingpages bauen. Und es ist vereinfacht, dass es jede Redaktion bedienen kann.

Schön war es auf jeden Fall und ich habe mich fest vorgenommen, nun noch mehr solche Veranstaltungen zu besuchen. Trotzdem kann ich nach dem heutigen Tag Salatgurken in der nächsten Zeit nicht mehr sehen.

5 Antworten auf „WordCamp 2014 in Hamburg“

  1. Es waren 315 angemeldete Teilnehmer – laut Samstag morgen. Also war deine Schätzung korrekt mit um die 300. Und die 300 sind auch nur knapp geworden. So gering war das Interesse an diesem Camp.

    Es war wirklich schade, dass die Themen in weiten Teilen sehr low level waren und daher – die paar Entwickler, die doch da waren – deutlich gelangweilt waren. Vermutlich sind diese für das nächste Camp nun auch abgeschreckt.

    Und auch der Antrieb der Vortragenden war Stellenweise zweifelhaft. Projekte präsentieren wollen – ohne Namen des Projektes zu nennen, ohne auch nur einen Codeschnippsel, geschweige denn einen Einblick in WordPress zu gestatten ist nicht das, was ich dort erwartet habe. Wenn nur 20 Minuten für so einen Vortrag Zeit sind, dann sollte eine Präsentation in der Tasche bleiben – und gefälligst WordPress bzw. der Code gezeigt werden. *wusch*dreh*wisch*zonk*

    Aber war schön, mal in lockerer Runde zu quatschen ;-)

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