Dieses Jahr bin ich zur Internationalen Funkausstellung in Berlin gereist. Dort durfte ich an Stand von Synology zum Thema „containerisierte Multiuser-Echtzeitanwendungen“ referieren. Richtig: Es ging mal wieder um Minecraft.

Wegen Minecraft zur Messe

Ich betreibe nicht nur einen Minecraft-Server, sondern schreibe auch gerne Tutorials und Software, um den Server auf einem Raspberry Pi oder eben einem NAS von Synology zu hosten. Auch das Rendern einer Google Maps ähnlichen Karte gehört mittlerweile zu meinem Server fest dazu. Die Basis für all das ist eine relativ neue Technologie: Docker-Container. Das war auch der Aufhänger meines Vortrages bei Synology: Wie Containerisierung das IT-Leben vereinfacht.

Die Artikel zum Thema Minecraft in Verbindung zum Synology NAS gehören zu den beliebtesten Themen hier im Blog. Das ist auch Synology aufgefallen und so kam die Kooperation zustande.

Zu dritt nach Berlin

Netterweise haben mich meine Kollegen und Minecraft-Mitspieler Philipp Horst und Michael Thorne zur Messe begleitet. Das Video zeigt, wieviel Spaß wir dabei hatten. Bei den insgesamt drei Vorträgen haben die beiden mich tatkräftig unterstützt. Philipp hat zusammen mit Michael den Trip gefilmt und uns gefahren. Vielen Dank dafür!

Die Messe als Auslaufmodell?

Das Ergebnis war ein Roadtrip zu einer der größten Consumer-Messen der Welt. Auf der IFA gibt es so ziemlich alles zu sehen, was dieser Bereich zu bieten hat. Vom Luftbefeuchter, Ventilatoren, Grills und Pfannen, über Staubsauger, 8k-Fernseher, faltbare Mobiltelefone, Handy-Zubehör und eben auch Netzwerklaufwerke gab es dort alles zum Anfassen.

Ich am Messestand von Synology

Allerdings haben mich persönlich 90% der Messe nicht interessiert. Der Bereich um Synology herum bestand aus Firmen wie Asus, Razor und Microsoft. Allerdings konnte man bei Synology das neue DSM 7.0 und die Geräte selber ausprobieren. Aber die 1000ste Handyhülle oder Powerbank wurde dann irgendwann langweilig. Einzig und allein der 8k-Fernseher hat uns für 3 Minuten am Stand von Sharp verweilen lassen.

Das Interesse zum Thema CeBit nimmt seit 2004 stark ab

Internet killed the Exhibition-Star

Für mich ist es nicht verwunderlich, warum eine reine Technologiemesse wie die CeBit mittlerweile nicht mehr weiter geführt wird. In Zeiten des Internets kann man viele Dinge bequem von zu Hause recherchieren. Und zwar ohne dies zusammen mit 250.000 Menschen wie in Berlin gleichzeitig zu tun. Allerdings muss man dann auch auf meine unterhaltsamen Vorträge dort verzichten.

Beteilige dich an der Unterhaltung

2 Kommentare

  1. Die IFA wird wohl so schnell nicht abgeschafft. Dafür sind die Besucherzahlen nich immer beeindruckend und die Messe gibt es seit fast 100 Jahren. Reizt mich allerdings auch nicht daran teilzunehmen.

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