Am Samstag, den 7. März 2026, waren Christian und ich spontan beim Rave-Festival Outside World in Hannover.
Spontan zum Outside World Festival in Hannover
Eigentlich fing der Abend schon morgens an. Ich war mit dem Rad Brötchen holen und direkt als erster Song in meiner Zufallsplayliste auf Spotify lief der gandelos gute Song Outside World von Sunbeam. Subtiler kann einem das Universum wohl kaum sagen, was man abends zu tun hat: Outside World Festival am Raschplatz. Also habe ich sofort Christian angerufen. Der meinte natürlich erst, dass er Besseres zu tun hat.

Ab zur Baggi / OSHO am Raschplatz in Hannover
Aber als der spontanste Mensch, den ich kenne, stand Christian um 23 Uhr passend vor meiner Haustür, und dann waren wir auch schon mit der Linie 7 Richtung Hauptbahnhof zum Club Baggi. Aufgeteilt war das Event in 3 Areas: Das Rp5 und die zwei Floors im Baggi / OSHO Club. Man musste dabei teilweise kurz an die frische Luft, aber an dem Tag war es angenehm warm.
Area 1
- 19:30 — DJ Rodd-y-ler
- 20:30 — Tunegirl (live)
- 21:15 — Mellow Trax
- 22:15 — Jay Frog
- 23:15 — Genlog
- 00:15 — Pulsedriver
- 01:15 — DJ Raw fka DUNE
- 02:15 — Jam el Mar
- 03:15 — Sunbeam (live)
- 03:45 — Steve Mason
Area 2
- 20:00 — DJ Taucher
- 21:00 — Marc van Linden b2b Revil O.
- 22:30 — Dr. Motte
- 23:30 — Kai Tracid
- 00:30 — Lexy & K-Paul
- 01:30 — Thomas Schumacher
- 02:30 — Anna Reusch
- 03:30 — DERB
- 04:30 — Mario Lopez
Area 3
- 20:00 — Electronic Moments
- 21:30 — DJ Tana
- 22:30 — Amok Dee
- 23:30 — Chris Nitro
- 00:45 — André Visior
- 02:00 — Eric SSL
- 03:30 — DJ Quincy
Ein Line-up wie aus einer Zeitkapsel
Schon ein Blick auf den Timetable machte klar, dass das kein Mainstream „90er-Revival“ wird. DJ Raw fka DUNE, Lexy & K-Paul, Dr. Motte, Kai Tracid, Jam El Mar, Pulsedriver, Mellow Trax, Anna Reusch und Chris Nitro an einem Abend in Hannover ist schon ziemlich cool.
„You know we aren’t meant to exist in the outside world.“
Masaru zu Takashi im Film Akira (Sample von Outside World von Sunbeam)
Besonders gut fand ich, dass die drei Areas nicht wie Resteverwertung wirkten, sondern wirklich spannend besetzt waren. Man konnte also nicht einfach nur auf einen großen Namen warten, sondern hatte die ganze Nacht über das Gefühl, dass irgendwo immer gerade etwas Gutes läuft. Ehrlicherweise kannten wir viele Namen nicht. Aber gute Stimmung war immer da. Wir haben an dem Abend so ziemlich alle 90s Rave-Hymnen gehört.
DUNE war nicht nur auf der Bühne ein Highlight
Eines meiner Highlights war ganz klar DUNE. Offiziell stand er als DJ Raw formally known as DUNE im Timetable. In Deutschland darf er sich wegen eines Rechtsstreits mit seinen ehemaligen Mitstreitern nicht mehr DUNE nennen. Das ist auch total egal, weil er nach wie vor seine Musik spielen kann:
- Hardcore Vibes
- Million Miles From Home
- Can’t Stop Raving
- Are You Ready to Fly
- Rainbow to the Stars
- Hand in Hand
Der Start war in etwa so: „Ich habe mir erst überlegt, hier ganz entspannt und ruhig zu beginnen. Und dann habe ich mich dagegen entschieden und wir legen sofort los!„. Und dann ging es auch los. Genau so hatte ich es mir vorgestellt.

Das Beste daran: Wir haben DUNE nach seinem Auftritt sogar noch persönlich getroffen. Und genau solche Momente machen so einen Abend dann nochmal besonderer. Wenn jemand seit Jahrzehnten Teil des Soundtracks der eigenen Jugend ist und dann auch noch sympathisch rüberkommt, ist das einfach schön.
Die Baggi als Location passt erstaunlich gut
Auch die Location hat mir gefallen. Die Baggi am Raschplatz ist vielleicht nicht der schickste Ort der Welt, aber genau das passt zu so einem Event. Gerade für ein Festival mit diesem Line-up war das ein guter Rahmen. Zentral in Hannover, unkompliziert erreichbar und mit genau der leicht rohen Atmosphäre, die elektronische Musik manchmal einfach braucht. Hochglanz hätte hier eher gestört. Und am Ende hatten wir es nicht weit bis zur Sansi Bar.

Bitte mehr davon
Das Outside World Festival hat für mich genau das geliefert, was ich mir von so einem Abend erhofft hatte: starke Acts, echte Klassiker, gute Stimmung und keine peinliche Retro-Veranstaltung. Stattdessen war das ein überraschend lebendiger Abend mit Leuten, die diese Musik nicht nur kennen, sondern wirklich fühlen.
Wenn das die Richtung ist, in die sich solche Rave-Classics-Events bewegen, dann sehr gerne mehr davon. Allein für DUNE, Lexy & K-Paul, Chris Nitro und die Atmosphäre in der Baggi hat sich der Abend schon gelohnt. Danke, Christian! Das werde ich nie vergessen!








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