Bye Bye Satellite

Nun hat es mich auch erwischt: Ich musste dich abgeben. Du mein Toshiba Satellite 5100-503 Notebook. Du hast mir über zwei Jahre gute Dienste geleistet. Ich weiß es noch genau als wäre es gestern gewesen: Du wurdest mir kostenfrei von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld im Rahmen meines Bachelorstudiengangs bis auf die Versicherungsbeträge kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich schloss dich gleich in mein Herz denn Du warst auch das erste Notebook was ich hatte. Ja, jetzt weißt Du es: Ich war noch Jungfrau.

Die Bachelorarbeit wäre ohne dich nicht möglich gewesen, Toshi.
Meine Bachelorarbeit wäre ohne dich nicht möglich gewesen, Toshi.

Ich weiß nicht, ob ich dir genau so viel bedeutet habe wie Du mir denn Du wirst ja einfach weitergereicht an den nächsten. BEDEUTE ICH DIR DENN GAR NICHTS MEHR? Zeigt Du ihm auch so freizügig deine 1920000 Pixel? Ja, nicht jedes Notebook hat im 4:3-Format heute noch eine Auflösung von 1600×1200 Pixeln! Ansonsten hatte ich auch nie Probleme mit dir. Deine 512MB RAM und deine noch vor zwei Jahren sehr flotte 1.8Ghz CPU haben mich nie im Stich gelassen.

Toshi und ich in Paris. Ach wie war das schön.
Toshi und ich im Urlaub. Ach wie war das schön.

Weder auf der 3D Studio Max Renderfarm noch bei diversen Präsentationen hast Du mich enttäuscht – bis heute. Ich weiß, Du hast es nur wegen des Geldes getan. Aber das war mir egal. Die Notebook University der Uni Bielefeld hatte dich damals bezahlt. Aber selbst das war mir egal. Deine gute Verarbeitung hat über vieles hinweggetäuscht.
Werden wir uns jemals wiedersehen? Und wenn nicht, wer wird dich ersetzten können? Vielleicht ein neues Toshiba Notebook? Ein IntelMac? Ein Thinkpad? Oder gibt es einfach keinen echten Ersatz für dich?

16 Antworten auf „Bye Bye Satellite“

  1. Hey Marc, komm doch mal vorbei und schau Dir mein Powerbook an :-)

    „ich“ ist wirklich ne Banane! Wenn die MarcTV Posts doch so öde sind, dann bleib doch einfach weg. Schließlich verlangt Marc keine Gebühren die so eine Kritik rechtfertigen könnten. Aber das ist wohl so bei OpenSource oder „FreeContent“ (gibt’s sowas eigentlich). Die Menge der konsumierenden Nörgler gehört nicht zu der Menge die sich am Rechner die Nacht um die Ohren schlagen.

  2. Marc, ich kann dich gut verstehen. Ich weiß noch, wie wir uns in der Uni-Halle trafen. Du hattest, genau wie einige deiner Mitstudierenden, keine Zeit für ein Gespräch. Ganz aufgeregt ward ihr auf dem weg, eure Toshis zu befreien.
    Endlich durften sie ihr Leben leben. Bei einem Marc (und vielen anderen kompetenten Studierenden der MGS und MIG). Die Toshis sind echt toll, nur leider hat sich die innovative Idee mit der NB-University schnell wieder verlaufen. Sehr schade…

    BTW: Ich finde, der Beitrag passt hier gut rein, es geht hier um Marc, nicht um irgendwelche Computergames. Auch wenn so Leute wie das „ich“ damit nicht so klar kommen. Dieser ganze Hype um die PSP interessiert mich auch nur am Rande, dann les ichs halt nicht.
    @emilia:
    … fleißige Leserin Deines Blogs. Aber die Qualität hat eindeutig nachgelassen. Soll jetzt keine negative Kritik sein…

    Was soll denn das sonst sein? :-D

  3. ich will an dieser stelle auch nur marc beipflichten und werde bitter weinen, wenn ich das kleine toshi abgeben muss (was sich gott sei dank noch bis zum ende meiner arbeit hinauszögern wird)..;-(
    aber, ich vermute, ich bleibe toshiba troy..:o)

    hat noch jemand einen guten tipp, welche notbooks die uni laptops in adäquater und bezahlbarer weise ersetzen könnten?

    kratze schon fleissig die moneten zusammen.:[ wenn zufällig noch jemand für eine arme kleine studentin spenden möchte….;D

    und marc, ich würd bald mal auf dein hilfsangebot zurückkommen – falls es noch steht. melde mich dann aber entsprechend nochmal bei dir.

    lg verena

  4. Ich habe mich mal erkundigt, ob und wann die Laptops der Notebook University übernommen werden können:

    Da die Lapis aus öffentlichen Mitteln (Bundesmittel) beschafft wurden, gilt eine Abschreibungsfrist von 5 Jahren, nach der sie dann verkauft werden können. Es wäre vielleicht im Einzelfall mal zu prüfen, wann die Teile gekauft worden sind und ob die 5 Jahre nicht in Reichweite gerückt sind.

    Die Sache läge anders, wenn die Uni das aus eigenen Mitteln gekauft hätte, dann hätte man schon eher mit der Veraltung der Hardware argumentieren und sie an Euch verkaufen können.

    Sorry :-/

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