Barcelona 2012

Barcelona ist wirklich eine der schönsten Städte, die ich bis jetzt besuchen konnte. Etwas kleiner als Hamburg aber dafür im Osten von Spanien am Mittelmeer gelegen. Zusammen mit dem Geburtstagskind Claudia, Christian und BFF Lukas habe ich dort ein ein befreundetes Pärchen aus Hamburg besucht, die vor knapp einem Jahr nach Barcelona ausgewandert sind. Beide haben nun einen Job, eine Wohnung und lernen nach und nach auch mehr Leute dort kennen. Glückwunsch an die Beiden!

Barcelona ist wie Hamburg. Nur eben wärmer, schöner und mit echtem Strand und Palmen. Nicht im Bild: Christian
Barcelona ist wie Hamburg. Nur eben wärmer, schöner und mit echtem Strand und Palmen. Nicht im Bild: Christian

Während es hier in Hamburg 7 Grad sind haben sie es dort als Faustformel immer doppelt so warm. Das reichte immerhin um die dicke Winterjacke zu Hause zu lassen und direkt aus dem Flieger im dünnen Hoddie die »Las Ramblas«  zu erkunden. Die Stadt selbst erinnert mich immer an den Rennkurs aus Ridge Racer Revolution: Es gibt einen Strand mit langer Promenade direkt an der modernen City, die sich vor allem durch abwechslungsreiche Architektur und den Einflüssen der Olympischen Sommerspiele von 1992. Letzteres ist auch einer der Hauptgründe, warum Barcelona überhaupt zu einem Touristenziel geworden ist.

Weil wir alle schon mal in Barcelona gewesen sind, stand Sightseeing ganz hinten auf unserer Liste. Einzig und allein eine Fahrradtour gehörte zum festen Bestandteil des Plans. Leider hingen wir alle etwas in den Seilen weswegen die Führerin wohl an dem Tag, bei der lahmen Gruppe, sich zurück ins ihr Bett gewünscht hat. Deswegen fühlte sich der Urlaub ein bisschen wie der legendäre Rom Urlaub aus 2006 an. Das lag vielleicht auch daran, dass nicht nur wieder Lukas dabei war sondern dass der Grund, warum Lukas und nicht jemand anderes mitgeflogen ist der selbe war, wie damals.

Multikulturell

Die internationale Ausrichtung habe ich vor allem in den Bars bemerkt, dass dort zu großen Teilen die Gespräche auf englisch abliefen. So kommt man schnell mit Franzosen und Engländern bei einem Holy Mike ins Gespräch und philisophiert über die Deutsch-Französische Beziehung oder warum die Spanier nicht gerne Englisch sprechen. Auch das Hostel war ein Traum. Das lag nicht zuletzt draran, dass es mehr Duschen als Zimmer zu geben schien und die Leute an der Rezeption auch in Extremsituationen äußerst hilfsbereit waren. Auch wenn niemand so genau weiß ob es nun Downtown Hostel, Hostel Venetica oder einfach nur Hostel V heißt.

Dance Dance Revolution mitten in Barcelona
Ein original Dance Dance Revolution Automat mitten in Barcelona

Schön war es. Auch wenn ich durch den Ausflug mittlerweile wieder etwas davon abgekommen bin, dass ich selber noch ins Ausland auswandern möchte. Letztendlich reise ich lieber noch etwas mehr zu außergewöhnlichen Orten. Tokio, Bali und vor allem Hawaii stehen ganz oben auf meiner Liste. Dance Dance Revolution Automaten gibt es auch hier in Hamburg – und bald auch wieder in Form von Matten bei mir zu Hause.

Barcelona 2003

Ich war schon mal im Jahr 2003 in Barcelona und zwar mit meinem damaligen Studiengang Medieninformatik und Gestaltung. Aufgabe war es, unser Skizzenbuch jeden Tag mit mehreren Zeichnungen zu einem bestimmten Objekt zu füllen. Im Nachhinein war diese Exkursion eine der Dinge, die mein Studium wirklich bereichert haben. Nicht nur, dass wir uns als sehr kleiner Studiengang (30 Leute) schnell besser kennengelernt haben und uns zum Teil sogar noch heute regelmäßig sehen sondern auch weil es den Kopf frei macht und Raum für Neues zulässt. Auch wenn damals gefühlt der Spaß ganz klar im Vordergrund stand habe ich von der Fahrt eine Menge mitgenommen. Unvergessen sind die Dalí- und Miró-Museen. Im Prinzip sollte jeder Studiengang mindestens zwei solcher Exkursionen haben. Egal welche Fachrichtung.

Philipp, Fabian und ich im Barcelona Pavillon mit Mario Kart auf dem GBA
Thirty-Thirty, Saber Rider und Marshall Bravestarr im Barcelona Pavillon mit Mario Kart auf dem GameBoy Advance

Was mich gerade extrem an diesem alten Foto schockt: Da habe ich noch Armbanduhren getragen. ARMBANDUHREN! Unfassbar.

8 Antworten auf „Barcelona 2012“

  1. „Die Stadt selbst erinnert mich immer an den Rennkurs aus Ridge Racer Revolution…“ Schön, dass Du immer einen Vergleich vom Spiel zur Realität findest. ;-) Wenn Du tatsächlich mal nach Hawaii aufbrichst, nimmst Du mich bitte mit. Ja! :-)

    1. Also ganz ehrlich: Ich finde es sogar ganz gut, wenn man mit einer Aufgabe in so eine Stadt reist. Das heißt nicht, dass ich mir immer jetzt ein Skizzenbuch einpacken werden aber letztendlich nimmt man so die Details der Städte ganz anders wahr. Durch das Zeichnen habe ich immer ein sehr detailiertes Bild der Straßenlaternen von Barcelona im Kopf. Die waren auch von »Antonio«.

    2. Naja, ich erinnere mich als Nicht-Zeichner eh lieber an alles andere drumrum, was man eben nicht in sein Skizzenbuch „gekrickelt“ hat. Einen Marc Tönsing im Jogginganzug mit Gameboy hat sicher auch niemand in seinem Skizzenbuch :D Dann doch lieber Fotos…

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