The problem with nerd politics

Der Autor und Internetaktivist Cory Doctorow schrieb kürzlich einen Gastbeitrag für die britische Tageszeitung ‚The Guardian‘. In dem führte er aus, dass sich die Nerds, zu denen ich mich im übrigen auch zähle, sich nicht in den zwei gefährlichsten Fallstricken zu verheddern: Dem Nerd-Determinismus und dem Nerd-Fatalismus.

Geeks who care about privacy dismiss broad wiretapping laws, easy lawful interception standards, and other networked surveillance on the grounds that they themselves can evade this surveillance

Besonders in Determinismus finde ich mich wieder denn wenn ich mir so ansehe, was größtenteils in der Politik abläuft, dann kann ich damit sehr wenig anfangen. Wenn es dann aber plötzlich um Themen wie Netzneutralität oder Urheberrecht geht, dann bin ich voll dabei, weil es mich schlicht direkt betrifft. Aber letztendlich denke ich mich dann immer wieder, dass es mir persönlich ja eigentlich egal sein kann, weil ich meiner Ansicht nach mit meinen Fähigkeiten dazu in der Lage sein sollte, alle durch die Politik hervorgerufenen Barrieren umgehen zu können. Und genau das spricht Cory Doctorow in dem Artikel an sagt absolut berechtigt, dass dies eine gefährlich Haltung ist.

Denn ich interagiere ja nicht nur mit anderen Nerds sondern hauptsächlich mit normalen Menschen. Und diese Kanäle kann ich nicht kontrollieren und werden dann sehr wahrscheinlich überwacht. Auf jeden Fall ein sehr lesenswerter Artikel. Hat mich zum Nachdenken gebracht.

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