ChatGPT

ChatGPT – Wir haben Gott in der Maschine erschaffen


Das erste Mal Google zu benutzen, war ein einzigartiges Erlebnis. 1997 ermöglichte es erstmals, das gesamte Internet in Echtzeit zu durchsuchen. Dank der fortschrittlichen Google Suche verstand es bereits damals, was der Nutzer eigentlich meinte und lieferte passende Ergebnisse. Im Gegensatz zu einer einfachen Volltextsuche in einem Dokument, verstand Google damals schon, was der Nutzer tatsächlich suchte. Seit Kurzem gibt es ChatGPT, eine künstliche Intelligenz, die menschenähnliche Konversationen führen kann. Es ist genauso faszinierend und gleichzeitig gruselig wie damals und heute Google zu nutzen.

„Menschenähnliche Konversationen“ ist etwas untertrieben.

Kein Mensch hat das Wissen und die Fähigkeiten, die ChatGPT hat. Es ist so, als wenn man sich mit Gott unterhält. Ein allwissender Gott, der einfach alles weiß. Er kann Texte schreiben und verbessern, sie strukturieren und Überschriften liefern. Du kannst ihm Code von GitHub hinwerfen und er erklärt ihn dir. Oder ChatGPT schreibt es für dich in eine andere Programmiersprache um. Dieser Gott aus der Maschine kann so vieles, dass man es nur als unheimlich und zugleich faszinierend beschreiben kann. Und er versteht ganz normale, geschriebene Worte. Man schreibt ihm wie einem Menschen. Noch lustiger wird es, wenn sich Machinen bald mit Machinen unterhalten. So wie beim Gedankenexperiment von ben_: ChatGTP-Google-Loop.

Das hat meine Frau überzeugt.
Und das hier hat mich überzeugt.

Noch ist ChatGPT ein Kind. Und offline.

Noch hat ChatGPT kein Zugriff auf das Internet und sein Wissen hört 2021 auf. Kinder machen Fehler. Und das sollen sie auch, damit man sie berichtigen kann. ChatGPT auch noch in einer kostenfreien Beta-Phase. Die Firma dahinter ist OpenAI. Zwar arbeiten dort ein paar ehemalige Google-Mitarbeiter, aber ansonsten haben die nichts mit den üblichen Verdächtigen zu tun. Jedenfalls macht ChatGPT noch einiges falsch. Das merkt man schnell bei Texten und recht spät bei Code. Deswegen werden nicht von heute auf morgen alle Entwickler oder Journalisten arbeitslos. Allerdings wird aus meiner Sicht eine künstliche Intelligenz als Werkzeug für viele dieser Berufe unerlässlich. Leute, jetzt geht es los. Das nächste große Ding nach Google ist da: chat.openai.com

In 60 Sekunden zur fertigen Präsentation

ChatGPT und iA Presenter sind nun mein Dream-Team. Weil der Presenter mit Texten arbeitet, kann man nun Folgendes machen:

Schreibe einen Artikel über den Unterschied zwischen Swift und xCode. Das Ziel des Artikel ist, Leute davon zu überzeugen, dass Swift besser ist.
Füge dann in den Artikel Überschriften ein.
Und jetzt bitte noch ein Schlussplädoyer als letzten Teil.

Das Ergebnis habe ich dann in den iA Presenter kopiert. Das hat nicht mal 60 Sekunden gedauert. Cool ist, dass man ChatGPT das Ziel des Textes mitgeben kann. Man will ja schließlich Leute überzeugen.

Große Macht geht mit großer Verantwortung einher

Ich hoffe, dass die Macher von ChatGPT sich der großen Verantwortung bewusst sind. Allerdings befürchte ich, dass zuerst die ganzen Bedenkenträger aus ihren Löchern kommen und das Tool verbieten wollen. Also ob so ein Werkzeug in den falschen Händen irgendwelchen Schaden …

Error: ChatGPT WordPress writer connection lost. Host https://openai.com/api/endpoint unavailable.

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Kommentare

2 Antworten zu „ChatGPT – Wir haben Gott in der Maschine erschaffen“

  1. Avatar von Sohejl
    Sohejl

    Bin gespannt und sehr positiv gestimmt. Ich hoffe es wird nicht von Datenschützern zerredet…

    1. Avatar von Marc

      Ich warte ja noch darauf, dass jemand das verbieten will. So wie damals Rock’n’Roll und Videospiele. :)

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