Social Software

Heute ist der Moment gekommen, den ich nie für Möglich gehalten habe: In der Universität Bielefeld war mein WebBlog für einen kurzen Moment Gegenstand eines Kurses und könnte es auch in Zukunft ab und zu sein. Der Name des Kurses: »Social Software« und die Themen sind u.a. Wikis, Blogs, Social Bookmarking und Communities wie myspace. Apekte wie Informations-, Kontakt- und Identitätsmanagement spielen hier eine besondere Rolle. Der Dozent war witzigerweise Matthias Sentker.

Kurz wurde das Impressum von MarcTV eingeblendet.
Kurz wurde das Impressum von MarcTV eingeblendet.

Im Kurs wurde ich dann von Matthias gefragt, wie ich das für mich war, als ich den kritischen Nintendobeitrag veröffentlicht habe und die ersten bösen Reaktionen kamen. Am liebsten hätte ich die Wahrheit gesagt: Jeden Abend habe ich weinend unter der Dusche verbracht wenn die Leute in den Kommentaren mal wieder mal gemein zu mir gewesen sind.

Unglaublich aber wahr: 3und20 gibt es wirklich!
Unglaublich aber wahr: 3und20 gibt es wirklich – und sie besteht auch nicht nur aus Kinn.

Und wie es mir scheint, ist der Kurs ein Sammelbecken für die Blogger aus Bielefeld. Nicht nur, dass ich jetzt weiß wie der Rest von 3und20 aussieht sondern jetzt kenne ich auch feylamia persönlich. Wer weiß wie viele Leute da noch unentdeckt rumsitzen, die zwar ab und zu lese aber nicht persönlich kenne. Ich bin persönlich ja mal echt für ein Treffen der Blogschreiber aus der Gegend hier. Benjamin Birkenhake hat das doch damals auch schon gemacht, oder nicht?

14 Antworten auf „Social Software“

  1. Eigentlich wollte ich damit nur sagen, dass mein Blog (bzw. 3und20s Blog) ja nicht so richtig unersetzlich ist und Mischa bestimmt entsprechende Themen posten kann, damit ich (bzw. 3und20) meinen (bzw. ihren) Realnamen nicht im Netz prostituieren muss. :->

  2. @ Matthias: Mit „hinterher“ meine ich konkret, dass die Lehre nie am Puls der Zeit ist / sein kann. Das ist bis dato meine persönliche Erfahrung. Es liegt wohl dran, dann man in einem Seminar immer versuchen muss die Teilnehmer auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Im konkreten Fall bedeutet das für mich: Ich weiß was ein Wiki, ein Blog und ein Social Network ist. Andere Teilnehmer haben davon vielleicht noch nie etwas gehört. Es muss also erstmal eine gemeinsame Basis geschaffen werden. Dafür geht dann 3/4 der zeit drauf. Das letzte Viertel besteht dann daraus die Systeme zu diskutieren. Ich würde aber viel lieber aus dem 1/4 die 3/4 machen.

    Diesen Montag ist wieder Web Montag und ihr habt gefälligst alle zu kommen! ;-)

  3. Jein. Es gab mal ein kleines Bielefelder Bloggertreffen und defakto sind der Webmontag und der PoetrySlam wohl bereits recht ansehnliche Bloggertreffen.

    Ein „großes Bloggertreffen“ hatte ich in der Tat mal angedacht aber wieder verworfen. Ich meine … ich lese ja auch nicht alle Bielefelder Blogs, warum soll ich mich dann mit denen in eine Kneipe setzen?

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