Praktikum bei ZEIT ONLINE – 3. Woche

Montag 24.9.2007

Anke und ich im Schanzenviertel
Anke und ich im Schanzenviertel

Am Wochenende bin ich nicht nach Bielefeld gefahren sondern Anke ist rüberkommen damit hier nicht so alleine bin. Zusammen haben wir dann mit Carina, Carla und Stefan das Schanzenviertel erkundet und sind sogar in die Ausschreitungen beim Schanzenfest rein geraten und hätten fast mit den Wasserwerfern der Polizei Bekanntschaft gemacht.

Drupal für Dummies
Ich und mein Drupal

Bei der Arbeit durfte ich mich heute mit Drupal 5.2 anfreunden. Nach dem erstellen eines eigenen Templates und dem Durcharbeiten eines Moduls bin ich schon etwas hinter die Geheimnisse dieser CMS-Software gekommen und freue mich schon auf morgen.

Dienstag 25.9.2007

Julian und ich vor dem G&J Gebäude
Julian und ich vor dem Gruner & Jahr Gebäude

Es ist wirklich unglaublich wie viele Leute sich momentan in Hamburg aufhalten. Ein Hamburger Veteran der ersten Stunde ist Julian der mittlerweile mit seiner Frau Pia fest in Hamburg wohnt. Auch wenn ich dadurch etwas die Mittagspause überzogen hatte und mich Ron schon gefragt hat, wer ich denn sei, hat es sich gelohnt mal wieder mit alten Freunden aus Halle/Westf. zusammen was zu essen. Besonders wenn dies im wirklich pompösen Gruner & Jahr-Gebäude stattfindet. Außerdem habe ich heute ein neues Wort für das »Internet« bzw. »Google« gelernt: Allwissende Müllhalde aus den Fraggles. Und herzlichen Glückwunsch Frederic und Christopher zum 19. Geburtstag!

Mittwoch 26.9.2007

Der Heli von Thomas auf der nervenden Kirche
Der Heli von Thomas auf der nervenden Kirche

Heute war wieder ein Tag voller Java mit WebDAV, JDOM und SAX. Es ist erstaunlich wie viel man lernt, wenn man sich voll und ganz auf ein Projekt konzentrieren muss den Java ist eigentlich ganz und gar nicht meine Lieblingsprogrammiersprache. Dafür durfte ich heute ein Flash 8 OOP Buch mitnehmen, denn ich bastel gerade an einer kleinen XML->Flash Application fürs Blog. Stay tuned. Außerdem war die Nachricht von Amazon als MP3-Lieferant ohne DRM schon in den Blogs von Ben und Nico zu lesen und war natürlich auch ein großes Thema im Büro. Ich musste natürlich auch sofort etwas dazu schreiben.

Donnerstag 27.9.2007

Das Airwolf-Intro und der Heli von Thomas
Das Airwolf-Intro und der Heli von Thomas

Der generell sehr ernste und durchorganisierte Arbeitstag bei ZEIT Online darf ab und an auch mal durch eine Flugrunde mit dem Helicopter von Thomas unterbrochen werden. Morgen geht es ran an XSLT und ich bin sehr gespannt, weil es schon etwas länger her ist, dass ich mal ein Blockseminar bei Jörn Clausen zu dem Thema hatte. Heute ging es aber relativ ruhig bei uns zu und Julian durfte sich an der Kantine versuchen die heute leider nur Fisch mit Kartoffelsalat geboten hat. Mhh.

Freitag 28.9.2007

XSLT - Zumindest das Buch liegt schon mal auf dem Tisch
XSLT – Zumindest das Buch liegt schon mal auf dem Tisch

Ben war so nett und hat mir eine persönliche 20 Min-Mini-Einführung in XSLT gegeben. Aber wir mussten nochmal an die Schlagworte ran weshalb es am Freitag nur bei der Installation vom <oXygen/> XML Editor geblieben ist aber das kommt noch. Außerdem hatten wir heute nach der Forelle das bisher beste Essen in der Kantine:
Sizilianische Rindfleischscheiben Paprikagemüse Kartoffelgratin
Nachtisch: Preiselbeer-Crêpes mit Zitronenschmand

Designing Interfaces von O'Reilly
»Designing Interfaces« von O’Reilly

Nico hat sich ein wirklich interessantes Buch besorgt: »Designing Interfaces« von O’Reilly. Ich habe zwar nur kurz reingeschaut aber nach ein wenig herumblättern hat man auf einmal das Bedürfnis die Navigation bei sämtlichen Projekte die man gemacht hat, neu zu gestalten.

Praktikum bei ZEIT ONLINE – 4. Woche

Montag 1.10.2007

Programmieren klappt nicht immer gut
Programmieren klappt nicht immer gut

Heute morgen wieder um 6:38 zusammen mit Ben den Zug von Bielefeld nach Hamburg genommen um dann passend um 9:00 Uhr da zu sein. Müdigkeit und irgendwie ein Brett vorm Kopf bei kleinen Programmierproblemen waren dann die Quittung. Hoffentlich wird es morgen besser. Besonders wenn die php-Skripte auf meinem Laptop 30 Min brauchen bis sie durchgelaufen sind. Aber man lernt wirklich jeden Tag etwas. Ich freu mich auf morgen und auf mein Bett welches freundlicherweise von Familie Drongowsk zur Verfügung gestellt wurde.

Dienstag 2.10.2007

XSLT - Dank Ben funktionierte es später auch
XSLT – Dank Ben funktionierte es später auch

Heute stand dann wirklich etwas XSLT auf den Plan. Ben musste mir später dann aber den Grundaufbau weil ich diese Transformationssprache dann doch etwas unterschätzt habe. Noch später stellte sich dann sogar heraus, dass die eigentliche Aufgabe gar noch so ohne weiteres mit XSLT lösbar war. So langsam haben wir hier wirklich sämtliche Programmiersprachen des Studiums durch – fehlt nur noch Haskell.

Sieht aus wie schon mal gegessen: Kumpir im Schanzenviertel
Sieht aus wie schon mal gegessen: Kumpir im Schanzenviertel

Das was man oben auf dem Bild sehen kann, ist ein Kumpir bzw. eine Ofenkartoffel und sieht irgendwie auch nicht sonderlich lecker aus. Ist es aber. Besonders in seiner Variation mit Hähnchenfleisch drin. Kann ich nur empfehlen. Ach ja, und die Tabs in diesem Beitrag sehen nun auch im IE7 gut aus.

Mittwoch 3.10.2007

Tag der Deutschen Einheit
Tag der Deutschen Einheit

Donnerstag 4.10.2007

In diesem Schrank lauern noch viele Bücher...
In diesem Schrank lauern noch viele Bücher…

Heute ging es endlich voran mit meiner Programmierung eines Drupal-Modules. Oder sagen wir es so: Es passierte etwas. Nun bin ich ein noch größerer Freund von SimpleXML von PHP5 und bin zuversichtlich, dass ich die Aufgabe doch irgendwie über die Bühne bekomme. Heute morgen habe ich gedacht, ich zähle eher die Körner im Zuckerstreuer in der Kantine als dieses Modul fertig zu bekommen.

Freitag 5.10.2007

Krabbenbrötchen in der Hamburger City
Krabbenbrötchen in der Hamburger City

Nach der Arbeit habe ich heute zum ersten Mal die Hamburger-Innenstadt etwas erkundet. Und gleich ein Krabbenbrötchen sowie eine Bison-Bratwurst vom Mö-Grill gegessen. Letzteres kann man sich übrigens absolut schenken. Schmeckt einfach nicht. Arbeitstechnisch war es heute ein Mix aus Recherche und Programmierung. Mittlerweile merke ich, dass ich durch das permanente Programmieren generell sehr viel sicherer werde und beim Druck auf den grünen Pfeil im Zend-Studio öfters keine Fehler mehr kommen sondern das Script einfach funktioniert. Heute hat er schon mal alle Grundinformationen der Nodes einer Drupal-Testinstallation auf den Server als XML-Dateien abgelegt.

Feststellung des Tages:

»Blogger schreiben nur, wenn sie was zu sagen haben. Journalisten müssen dann schreiben, wenn sie eigentlich nichts zu sagen haben.«

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9 Kommentare

  1. Na, dann bin ich ja mal gespannt, wieviel hängengeblieben ist :)

    Ich habe kürzlich auch zum ersten Mal seit Jahren wieder XSLT für was größeres verwendet. Und ich war erneut begeistert, wie elegant die Sprache ist, um XML zu verarbeiten – wenn man richtig an die Sache herangeht. Da war der Hinweis auf Haskell am Anfang des Artikels goldrichtig. Da wird einem dann plötzlich klar, wofür man im ersten Semester diese vollkommen unnütze „funktionale Programmierung“ gemacht hat.

  2. Ich bin auch wirklich gespannt was mich da morgen erwartet… Gibt es die Folien von damals nicht noch irgendwo von dir? =) Und deine Navi->GoogleEarth Bemühungen habe ich mit Spannung verfolgt. =) Jetzt brauch eich nur noch so ein Gerät.

    Ah, habe die XML-Folien gefunden!

  3. PHP Skripte die 30 Minuten brauchen??
    Was für einen riesigen Datenberg verwurschtelst du denn da =)

  4. Ja, total verrückt. Es ging dabei um eine XML-Datei in der 30.000 Wörter-Paare abgespeichert sind. Nun gab es eine Liste von Wörtern in einer TXT-Datei in der auch Wörter waren die mit denen in der Liste einzeln verglichen wurden. Das resultierte dann in einer doppelten for-each-Schleife mit einer inArray-Funktion was dann mit der Ausgabe zusammen ca. 30 Min auf dem Toshiba-NB der Uni brauchte. =)

  5. Was will man sich letztendlich von seinem Praktikum wünschen, wenn nicht das!? =)

    Cool, dass es so schön war – aber auch, dass Du endlich wieder kommst. =P

  6. Wir haben zu danken. Es war uns eine Freude und Du hast unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Wir freuen uns auch schon auf ein baldiges wiedersehen.

  7. Ich kann mich Ben nur anschließen. Es war super. Wie schön, dass es sich für Dich gelohnt hat. Für uns war Deine Anwesenheit eine echte Bereicherung und nicht nur wegen des Hubschraubers. Dabei hatte ich am ersten Tag richtig Schiss, dass wir Dich richtig beschäftigt kriegen. (Am ersten Tag habe ich Dich übrigens so lange zugetextet, dass die Kantine danach schon zu hatte. Du erinnerst Dich?) Jetzt bin ich gespannt auf Dein Exposee.

  8. Immer wenn ich diesen Artikel auf Deiner Startseite sehe, bekomme ich Lust auf das hier…seltsam^^

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