Mit dem Rauchen aufhören ist nicht leicht

Ich habe es selber am eigenen Leib mitgemacht und Leute wie Eike oder Philipp sind auch dabei sich das schwarzes Geldloch vom Hals zuschaffen: Rauchen. Ich habe jetzt insgesamt 3½ Jahre durchgehalten ohne auch nur eine Zigarette zurauchen obwohl es eine zeitlang mein Hobby war. Blaue Balken die jeden Tag auf einem Bildschirm voll laufen und meist genau die Dauer einer Zigarette haben, animieren ungemein dazu sich eine anzustecken.

Aber piep ist am Wochenende schwach geworden.

Links: Lunge eines Rauchers - Rechts: Lunge eines Nichtrauchers.
Links: Lunge eines Rauchers – Rechts: Lunge eines Nichtrauchers.

Ein halbes Jahr hat piep durchgehalten und hat sich dann im Urlaub wieder Zigaretten gekauft, da es nach seinen Angaben alle gemacht haben. Und nun muss ich auf einer Party mitbekommen wie piep-piep ihm auch noch Zigaretten kauft. Ich habe ihn kurz danach zur Rede gestellt.

Nach eigenen Angaben will piep von jetzt an aber wieder auf dem Pfad der Tugenden wandeln. Toi Toi Toi. Ich habe ihn noch nicht aufgegeben.

Ich selber habe es übrigens mit Hilfe eines Forums und Möhren geschafft.

7 Antworten auf „Mit dem Rauchen aufhören ist nicht leicht“

  1. Mein zukünftiger, zur Zeit noch angehender, Arzt (kennst du auch, Marc), hat mir irgendwann mal ein Infoheft über das Rauchen bzw. das Nichtrauchen geschenkt. Das hat er selber auf einem Suchtkongress mitgehen lassen.

    Darin steht geschrieben, dass man sich erst nach mehreren Jahren der Abstinenz wirklich als Nichtraucher bezeichnen kann und selbst dann ist die Rückfallquote noch beträchtlich hoch. Ein Rückfall in die Sucht ist jedenfalls – leider – ein Zeichen für einen schwachen Charakter.

    Ich habe *piep* als leidenschaftlichen Kämpfer für seine politischen und gesellschaftlichen Ideale kennengelernt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich diese absurden und weltfremden Vorstellungen nicht einmal in ihren Ansätzen nachvollziehen konnte und jeder tiefere Erklärungsversuch von *piep* mir ein immer größeres Gefühl von Verständnislosigkeit und letztenendes Mitleid bescherte, stimmt es mich nur umso trauriger, wenn ich erfahren muss, dass *piep* vor dem Hintergrund solcher Überzeugungen nicht einmal in der Lage ist das Rauchen aufzugeben.

    Diese ganzen möchtegern Weltverbesserer sollten zu aller erst mal ihre Kippen über Bord werfen. Vielleicht hat man dann die Kraft andere von seinen Idealen zu überzeugen.

    Und natürlich wird es jetzt vernichtendte Kommentare ob dieses schlechten Vergleichs hageln. Aber lasset uns *piep* wieder in unsere abstinente Mitte nehmen, damit er sich seiner Schandtat bewusst werde, Reue schwöre und vortan das Wort des Nichtrauchens in aller Welt kundtun möge.

    (Eine Alkohol-Version von dem Heft hab ich übrigens auch. Leihe ich gerne bei Interesse mal aus.)

    Vielleicht ein Tipp für *pip*:
    Eine auch in dem Buch beschriebene Entzugsvariante ist das Rauchen von ca. einer Schachtel in nur einer Stunde. Das sollte man aber nur unter Aufsicht und in der Nähe eines Krankenhauses tun. Wenn man das einmal gemacht hat, dann will man nieee wieder Kippen anrühren.




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