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	Kommentare zu: FIVERR Erfahrungen: Qualität gut, moralisch fragwürdig?	</title>
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	<description>Televisionen von Marc Tönsing</description>
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		<title>
		Von: Romana		</title>
		<link>https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-135425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Romana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2023 23:04:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-134292&quot;&gt;Meike&lt;/a&gt;.

In vielen Bereichen ist Trinkgeld geben üblich, z.B. bei einem Restaurantbesuch. Doch wer gibt mal einem Postboten ein Trinkgeld? Nagut, ich habe ihn gefragt, und ihm z.B. eine Flasche Wein gegeben. 

Im Grunde sollte es für alle Bereichen in denen gute Arbeit geleistet wird, die Möglichkeit geben, Trinkgeld zu geben bzw. zu erhalten. Das kann auch eine tolle Motivation sein, immer das Beste geben zu wollen.

Teils passiert es auch, dass man bei einem Auftrag die eine oder andere (kleine) Ergänzung wünscht und das sollte auch honoriert werden.

Was mir an dem Trinkgeld geben auf Fiverr jedoch ärgert, ist, dass Fiverr davon auch einen Teil erhält / einbehält.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Meike.</p>
<p>In vielen Bereichen ist Trinkgeld geben üblich, z.B. bei einem Restaurantbesuch. Doch wer gibt mal einem Postboten ein Trinkgeld? Nagut, ich habe ihn gefragt, und ihm z.B. eine Flasche Wein gegeben. </p>
<p>Im Grunde sollte es für alle Bereichen in denen gute Arbeit geleistet wird, die Möglichkeit geben, Trinkgeld zu geben bzw. zu erhalten. Das kann auch eine tolle Motivation sein, immer das Beste geben zu wollen.</p>
<p>Teils passiert es auch, dass man bei einem Auftrag die eine oder andere (kleine) Ergänzung wünscht und das sollte auch honoriert werden.</p>
<p>Was mir an dem Trinkgeld geben auf Fiverr jedoch ärgert, ist, dass Fiverr davon auch einen Teil erhält / einbehält.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Romana		</title>
		<link>https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-135424</link>

		<dc:creator><![CDATA[Romana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2023 22:55:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://marc.tv/?p=38796#comment-135424</guid>

					<description><![CDATA[Richtigstellung bzw. Korrektur: die tausende Leergeld bzw. Lehrgeld für Softwareentwicklung zahlte ich nicht auf Fiverr sondern auf Elance, eine Plattform die es heute nicht mehr gibt.

Dort wurden beispielsweise häufiger Referenzen angegeben, die überhaupt nicht von den Verkäufer:innen erstellt worden waren. Teils standen in der Fußzeile andere Namen von Internetunternehmen, die das Design bzw. die Plattform entwickelt hatten. Deshalb hatte ich ein paar Mal, bei für mich größeren Aufträgen, bei den angegebenen Referenzadressen angerufen. Einer sagte mir mal, sie hätten von der Softwarefirma zwar ein Angebot erhalten, doch diese hätten nie für sie gearbeitet. Alle anderen sagten, die genannte Internetfirma würden sie überhaupt nicht kennen.

So &quot;billig&quot; Fiverr und Co. sein kann, doch hier ist auch viel Betrug möglich, was es nicht zwingend auch zu einem preiswerten Anbieter macht.

Wer eine rechtliche Handhabe braucht, sollte meines Erachtens lieber auf Dienstleister:innen mit Sitz im jeweiligen Heimatland zurückgreifen.

Wünschenswert fände ich, könnte man hier Kommentare editieren. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richtigstellung bzw. Korrektur: die tausende Leergeld bzw. Lehrgeld für Softwareentwicklung zahlte ich nicht auf Fiverr sondern auf Elance, eine Plattform die es heute nicht mehr gibt.</p>
<p>Dort wurden beispielsweise häufiger Referenzen angegeben, die überhaupt nicht von den Verkäufer:innen erstellt worden waren. Teils standen in der Fußzeile andere Namen von Internetunternehmen, die das Design bzw. die Plattform entwickelt hatten. Deshalb hatte ich ein paar Mal, bei für mich größeren Aufträgen, bei den angegebenen Referenzadressen angerufen. Einer sagte mir mal, sie hätten von der Softwarefirma zwar ein Angebot erhalten, doch diese hätten nie für sie gearbeitet. Alle anderen sagten, die genannte Internetfirma würden sie überhaupt nicht kennen.</p>
<p>So &#8222;billig&#8220; Fiverr und Co. sein kann, doch hier ist auch viel Betrug möglich, was es nicht zwingend auch zu einem preiswerten Anbieter macht.</p>
<p>Wer eine rechtliche Handhabe braucht, sollte meines Erachtens lieber auf Dienstleister:innen mit Sitz im jeweiligen Heimatland zurückgreifen.</p>
<p>Wünschenswert fände ich, könnte man hier Kommentare editieren. :-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Romana		</title>
		<link>https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-135423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Romana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2023 22:34:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Über Fiverr schrieb mal jemand, dass die Plattform einerseits für Arbeiten ab 5 USD sehr preiswert sei, doch dass andererseits vier von fünf Arbeiten nicht zu gebrauchen seien. Er empfahl abzuwägen, was einem die eigene Lebenszeit wert ist.

Zu dem Zeitpunkt schienen meine Erfahrungen, auch wenn ich nicht nachgerechnet hatte, ähnlich zu sein. Heute recherchiere ich im Vorfeld mehr und vielleicht auch besser. Doch Probleme habe ich immer noch.

Besonders ärgerlich fand und finde ich, dass Verkäufer:innen sich um Urheberrechtsverletzungen oft nicht scheren.

Schicke ich Beispiele, wonach auch auf Fiverr gefragt wird, wie etwas aussehen könnte / sollte, werden diese Grafiken teils (schlecht) ausgeschnitten, kopiert und einfach nur abgeändert, z.B. in Größe, Farbe... 

Beispielsweise hatte ich einer Designerin für einen Crowd Banner einige Beispiele (Fotos / Vektoren) geschickt, was mir gefiel.

Da ich mit der getätigten Arbeit aufgrund der unterschiedlichen, nicht zusammenpassenden Stile sehr unzufrieden war, wollte ich den Auftrag abbrechen. Doch sie bettelte regelrecht, alles ausbessern zu dürfen.  Ich bedaure für sie und mich, den Auftrag nicht gleich abgebrochen zu haben.

Ich selbst hatte ihr Bilder von u.a. Freepic als Beispiele geschickt, die sie einfach kopiert hatte.  

Es kam zu einem Hin und Her. Sie konnte und wollte nicht einsehen, dass sie es sich hierbei um eine Urheberrechtsverletzung handelt. Allein dass sie die Größe der Figuren geändert hatte, machte diese aus ihrer Sicht zu ihrem Werk.  Und das Problem hatte ich bislang bei allen Designer:innen, die sich die Werke anderer zunutze machten.

Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass Freepic eine Abzocker-Plattform ist. Sie wirbt zwar mit kostenlosen Bildern, doch gleich wie auf Pixelio.de muss man Quellenangaben direkt am Foto machen, sonst kann man abgemahnt werden. Dies scheint auch das Geschäftsmodell der Plattform Freepic zu sein: https://www.die-bildbeschaffer.de/news/zwei-urteile-zu-abmahnungen?locale=de, https://www.netz-trends.de/id/11469/Betrugen-Freepik-und-Flaticon-Abo-liess-sich-nicht-kundigen/ Nun, das hatte ich im Vorfeld nicht recherchiert und die ihr geschickten Grafiken sollten a auch nur als Beispiel dienen und nicht nur kopiert werden.

Daraufhin habe ich ein Dokument formuliert, u.a. mit
Fiverr-Name
Adresse (optional bei Fiverr hinterlegt)
Auftragsnummer
Datum
Bestätigung
O alle Grafiken selbst erstellt 
O Grafiken von anderen Designer:innen (Name) und Plattform (Name) mit Link, Nutzungserlaubnis muss nachvollziehbar sein, z.B. Weltkarte von einem Künstler auf pixabay.de
Unterschrift

Obzwar Designer:innen mir gegenüber stets behaupten die Designs zu 100 % selbst zu erstellen, selbst dann noch belege ich ihnen Gegenteiliges, wehren sich bislang alle gegen das Ausfüllen dieses Dokumentes, welches meines Erachtens standardmäßig von Fiverr bereitgestellt werden sollte.

Mir geht es nur darum, sicherzustellen, dass im Fall einer Abmahnung, ich schlimmstenfalls nur das Design / Foto entfernen muss und nicht auch noch haftbar gemacht werden kann: &quot;...5. Der Webdesigner hatte zugesichert, alle nötigen Rechte am Foto zu besitzen. Muss ich trotzdem zahlen?
Ja. Auch wenn es praxisfremd klingt: Nach der Rechtsprechung dürfen sich Websitebetreiber nicht auf Zusicherungen ihrer Webdesign-Agentur verlassen, wonach ausreichende Nutzungsrechte für das jeweilige Foto eingeholt wurden. Ein Websitebetreiber muss vielmehr die von seinem Webdesigner behauptete Rechtekette zurückverfolgen und durch Vorlage von Unterlagen beweisen können. Sonst muss er sich im Streitfall vorwerfen lassen, fahrlässig gehandelt zu haben (OLG München, Beschluss vom 15.01.2015, Az. 29 W 2554/14)....&quot; https://www.ra-plutte.de/fotorecht-haftet-webdesigner-wenn-kunde-abgemahnt-wird/

Dh. man kann auf Fiverr zwar kostengünstig Arbeiten einkaufen, was für insbesondere Startups oder Privatpersonen eine Möglichkeit sein kann überhaupt etwas machen zu können, doch das kann ein leider auch sehr teures Nachspiel haben, z.B. wenn es zu Abmahnungen kommt oder wenn man feststellt, dass die erstellte Software &quot;Müll&quot; ist, der Auftrag bei Fiverr als abgeschlossen gilt. Das hatte mich früher mehrfach so einige Hunderter bis Tausender gekostet.

Zu den Kosten und zur Ausbeutung von Menschen: auch hierzulande arbeiten einige für Referenzen kostengünstig oder gar kostenlos, doch nach und nach mit den positiven Bewertungen steigen auch die Preise. Überall. 

Teils bin ich dann gespalten, wenn manche Designer:innen Preise für eine Arbeit von ein paar Stunden verlangen, die mehreren Monatsgehältern entspricht, die jedoch für mein Land immer noch preiswert sind.

Ich für meinen Teil, mache mittlerweile fast immer Preisanfragen und lasse mir individuelle Angebote erstellen. Die Verkäufer:innen sollen ihre Preise frei selbst bestimmen. Es passt dann für mich oder manchmal auch nicht.

Und mit Menschen die tatsächlich gute Arbeit leiste, arbeite ich natürlich gerne zusammen und buche sie immer wieder mal, auch bei steigenden Preisen.

Allerdings frage ich mich, ob Fiverr selbst auch was beiträgt? Beispielsweise habe ich eine Designerin mit kaum Aufträgen mehrfach beauftragt und stets sehr positiv bewertet. Innert kürzester Zeit hatte sie bei einem Gig dann ein paar hundert positive Bewertungen. Das freute mich für sie. Doch seit Monaten hat sich an der Zahl der Bewertungen nichts mehr geändert, so als ob sie keine Aufträge mehr bekäme. Das finde ich komisch.

Recherchiere ich nach einer Dienstleistung, werden teils trotz mit identischer Suche, manchmal Namen bestimmter Verkäufer:innen angezeigt und manchmal nicht. Ich suchte mal nach einem bestimmten Softwareentwickler, doch er ist in der regulären Suche nicht mehr für mich zu finden. Glücklicherweise fiel mir dann ein, dass ich mit ihm schon mal geschrieben hatte, und so konnte ich ihn dann über das Nachrichtensystem erreichen.

Ich weiß es nicht, doch es scheint, dass Fiverr auch anhand von Algorithmen Verkäufer:innen anzeigt bzw. nicht anzeigt, obwohl sie den gewünschten Suchkriterien entsprechen. Weshalb mag dem so sein?

Ich für meinen Teil bin über Plattformen wie Fiverr sehr froh, nicht nur für die Möglichkeit, Arbeiten günstiger für mich erledigt zu bekommen. Was wäre, gäbe es Fiverr und Co. nicht? Hätten dann die Verkäufer:innen in deren Heimatland nicht noch (viel) weniger die Möglichkeit Geld zu verdienen?

Preisunterschiede gibt es überall. Als ich mal eine Preisanfrage für einen Druckauftrag auf europadruck.com stellte, waren die Preisangebote bis um das 40fache!!! in der Höhe unterschiedlich. Nach dem Erhalt diverser Proben, stellte ich fest, dass der zweitgünstigste Anbieter und der teuerste Anbieter qualitativ gleich auf waren. Ich hatte bewusst erst nur die Proben und nicht gleich auch die Preise dazu angesehen. :-)

Als ich mal einen nebenberuflichen Designer hierzulande bezüglich seiner unverschämt hohen Preise befragte, argumentierte er, auch in der Zeit Geld zu brauchen, in der er keine Aufträge habe. Das ist auch eine Logik. Wäre es da nicht viel sinnvoller, für eine kontinuierliche Auftragslage zu sorgen?

Es kommt meines Erachtens drauf an, wie wir mit Fiverr und Co. umgehen. Wir können andere Menschen ausbeuten, doch wir müssen es nicht und sollen es natürlich auch nicht.!!!!!!!

Zwischen landesüblichen Preisen und Preisen in Schwellen- oder Entwicklungsländern liegt meist eine sehr weite Spanne. Und da kann man gut dazwischen etwas entlohnen, das beiden Seiten hilft,  und gerecht ist: https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Fiverr schrieb mal jemand, dass die Plattform einerseits für Arbeiten ab 5 USD sehr preiswert sei, doch dass andererseits vier von fünf Arbeiten nicht zu gebrauchen seien. Er empfahl abzuwägen, was einem die eigene Lebenszeit wert ist.</p>
<p>Zu dem Zeitpunkt schienen meine Erfahrungen, auch wenn ich nicht nachgerechnet hatte, ähnlich zu sein. Heute recherchiere ich im Vorfeld mehr und vielleicht auch besser. Doch Probleme habe ich immer noch.</p>
<p>Besonders ärgerlich fand und finde ich, dass Verkäufer:innen sich um Urheberrechtsverletzungen oft nicht scheren.</p>
<p>Schicke ich Beispiele, wonach auch auf Fiverr gefragt wird, wie etwas aussehen könnte / sollte, werden diese Grafiken teils (schlecht) ausgeschnitten, kopiert und einfach nur abgeändert, z.B. in Größe, Farbe&#8230; </p>
<p>Beispielsweise hatte ich einer Designerin für einen Crowd Banner einige Beispiele (Fotos / Vektoren) geschickt, was mir gefiel.</p>
<p>Da ich mit der getätigten Arbeit aufgrund der unterschiedlichen, nicht zusammenpassenden Stile sehr unzufrieden war, wollte ich den Auftrag abbrechen. Doch sie bettelte regelrecht, alles ausbessern zu dürfen.  Ich bedaure für sie und mich, den Auftrag nicht gleich abgebrochen zu haben.</p>
<p>Ich selbst hatte ihr Bilder von u.a. Freepic als Beispiele geschickt, die sie einfach kopiert hatte.  </p>
<p>Es kam zu einem Hin und Her. Sie konnte und wollte nicht einsehen, dass sie es sich hierbei um eine Urheberrechtsverletzung handelt. Allein dass sie die Größe der Figuren geändert hatte, machte diese aus ihrer Sicht zu ihrem Werk.  Und das Problem hatte ich bislang bei allen Designer:innen, die sich die Werke anderer zunutze machten.</p>
<p>Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass Freepic eine Abzocker-Plattform ist. Sie wirbt zwar mit kostenlosen Bildern, doch gleich wie auf Pixelio.de muss man Quellenangaben direkt am Foto machen, sonst kann man abgemahnt werden. Dies scheint auch das Geschäftsmodell der Plattform Freepic zu sein:  ,   Nun, das hatte ich im Vorfeld nicht recherchiert und die ihr geschickten Grafiken sollten a auch nur als Beispiel dienen und nicht nur kopiert werden.</p>
<p>Daraufhin habe ich ein Dokument formuliert, u.a. mit<br />
Fiverr-Name<br />
Adresse (optional bei Fiverr hinterlegt)<br />
Auftragsnummer<br />
Datum<br />
Bestätigung<br />
O alle Grafiken selbst erstellt<br />
O Grafiken von anderen Designer:innen (Name) und Plattform (Name) mit Link, Nutzungserlaubnis muss nachvollziehbar sein, z.B. Weltkarte von einem Künstler auf pixabay.de<br />
Unterschrift</p>
<p>Obzwar Designer:innen mir gegenüber stets behaupten die Designs zu 100 % selbst zu erstellen, selbst dann noch belege ich ihnen Gegenteiliges, wehren sich bislang alle gegen das Ausfüllen dieses Dokumentes, welches meines Erachtens standardmäßig von Fiverr bereitgestellt werden sollte.</p>
<p>Mir geht es nur darum, sicherzustellen, dass im Fall einer Abmahnung, ich schlimmstenfalls nur das Design / Foto entfernen muss und nicht auch noch haftbar gemacht werden kann: &#8222;&#8230;5. Der Webdesigner hatte zugesichert, alle nötigen Rechte am Foto zu besitzen. Muss ich trotzdem zahlen?<br />
Ja. Auch wenn es praxisfremd klingt: Nach der Rechtsprechung dürfen sich Websitebetreiber nicht auf Zusicherungen ihrer Webdesign-Agentur verlassen, wonach ausreichende Nutzungsrechte für das jeweilige Foto eingeholt wurden. Ein Websitebetreiber muss vielmehr die von seinem Webdesigner behauptete Rechtekette zurückverfolgen und durch Vorlage von Unterlagen beweisen können. Sonst muss er sich im Streitfall vorwerfen lassen, fahrlässig gehandelt zu haben (OLG München, Beschluss vom 15.01.2015, Az. 29 W 2554/14)&#8230;.&#8220;  </p>
<p>Dh. man kann auf Fiverr zwar kostengünstig Arbeiten einkaufen, was für insbesondere Startups oder Privatpersonen eine Möglichkeit sein kann überhaupt etwas machen zu können, doch das kann ein leider auch sehr teures Nachspiel haben, z.B. wenn es zu Abmahnungen kommt oder wenn man feststellt, dass die erstellte Software &#8222;Müll&#8220; ist, der Auftrag bei Fiverr als abgeschlossen gilt. Das hatte mich früher mehrfach so einige Hunderter bis Tausender gekostet.</p>
<p>Zu den Kosten und zur Ausbeutung von Menschen: auch hierzulande arbeiten einige für Referenzen kostengünstig oder gar kostenlos, doch nach und nach mit den positiven Bewertungen steigen auch die Preise. Überall. </p>
<p>Teils bin ich dann gespalten, wenn manche Designer:innen Preise für eine Arbeit von ein paar Stunden verlangen, die mehreren Monatsgehältern entspricht, die jedoch für mein Land immer noch preiswert sind.</p>
<p>Ich für meinen Teil, mache mittlerweile fast immer Preisanfragen und lasse mir individuelle Angebote erstellen. Die Verkäufer:innen sollen ihre Preise frei selbst bestimmen. Es passt dann für mich oder manchmal auch nicht.</p>
<p>Und mit Menschen die tatsächlich gute Arbeit leiste, arbeite ich natürlich gerne zusammen und buche sie immer wieder mal, auch bei steigenden Preisen.</p>
<p>Allerdings frage ich mich, ob Fiverr selbst auch was beiträgt? Beispielsweise habe ich eine Designerin mit kaum Aufträgen mehrfach beauftragt und stets sehr positiv bewertet. Innert kürzester Zeit hatte sie bei einem Gig dann ein paar hundert positive Bewertungen. Das freute mich für sie. Doch seit Monaten hat sich an der Zahl der Bewertungen nichts mehr geändert, so als ob sie keine Aufträge mehr bekäme. Das finde ich komisch.</p>
<p>Recherchiere ich nach einer Dienstleistung, werden teils trotz mit identischer Suche, manchmal Namen bestimmter Verkäufer:innen angezeigt und manchmal nicht. Ich suchte mal nach einem bestimmten Softwareentwickler, doch er ist in der regulären Suche nicht mehr für mich zu finden. Glücklicherweise fiel mir dann ein, dass ich mit ihm schon mal geschrieben hatte, und so konnte ich ihn dann über das Nachrichtensystem erreichen.</p>
<p>Ich weiß es nicht, doch es scheint, dass Fiverr auch anhand von Algorithmen Verkäufer:innen anzeigt bzw. nicht anzeigt, obwohl sie den gewünschten Suchkriterien entsprechen. Weshalb mag dem so sein?</p>
<p>Ich für meinen Teil bin über Plattformen wie Fiverr sehr froh, nicht nur für die Möglichkeit, Arbeiten günstiger für mich erledigt zu bekommen. Was wäre, gäbe es Fiverr und Co. nicht? Hätten dann die Verkäufer:innen in deren Heimatland nicht noch (viel) weniger die Möglichkeit Geld zu verdienen?</p>
<p>Preisunterschiede gibt es überall. Als ich mal eine Preisanfrage für einen Druckauftrag auf europadruck.com stellte, waren die Preisangebote bis um das 40fache!!! in der Höhe unterschiedlich. Nach dem Erhalt diverser Proben, stellte ich fest, dass der zweitgünstigste Anbieter und der teuerste Anbieter qualitativ gleich auf waren. Ich hatte bewusst erst nur die Proben und nicht gleich auch die Preise dazu angesehen. :-)</p>
<p>Als ich mal einen nebenberuflichen Designer hierzulande bezüglich seiner unverschämt hohen Preise befragte, argumentierte er, auch in der Zeit Geld zu brauchen, in der er keine Aufträge habe. Das ist auch eine Logik. Wäre es da nicht viel sinnvoller, für eine kontinuierliche Auftragslage zu sorgen?</p>
<p>Es kommt meines Erachtens drauf an, wie wir mit Fiverr und Co. umgehen. Wir können andere Menschen ausbeuten, doch wir müssen es nicht und sollen es natürlich auch nicht.!!!!!!!</p>
<p>Zwischen landesüblichen Preisen und Preisen in Schwellen- oder Entwicklungsländern liegt meist eine sehr weite Spanne. Und da kann man gut dazwischen etwas entlohnen, das beiden Seiten hilft,  und gerecht ist:  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sebastian		</title>
		<link>https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-134980</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 13:07:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://marc.tv/?p=38796#comment-134980</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-134979&quot;&gt;Sebastian&lt;/a&gt;.

Man kann natürlich durchaus gesselschaftlich zu Recht die absurdität unseres globalen kapitalistischen Wirtschaftssystems in Frage stellen, bei dem jemand in Afrika einen Bruchteil von dem was ein Europäer verdient bekommt.

Aber das zieht sich ja durch alle Lebensbereiche. Egal ob es um Kleidung geht oder darum, dass ein Top-Manager das  1000-Fache eines einfachen Angestellten bezahlt bekommt. Von der Vermögensverteilung mal gar nicht zu Reden.

Aber auf der individuellen Ebene, kann ich da kein moralisches Problem sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Sebastian.</p>
<p>Man kann natürlich durchaus gesselschaftlich zu Recht die absurdität unseres globalen kapitalistischen Wirtschaftssystems in Frage stellen, bei dem jemand in Afrika einen Bruchteil von dem was ein Europäer verdient bekommt.</p>
<p>Aber das zieht sich ja durch alle Lebensbereiche. Egal ob es um Kleidung geht oder darum, dass ein Top-Manager das  1000-Fache eines einfachen Angestellten bezahlt bekommt. Von der Vermögensverteilung mal gar nicht zu Reden.</p>
<p>Aber auf der individuellen Ebene, kann ich da kein moralisches Problem sehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sebastian		</title>
		<link>https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-134979</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 13:00:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://marc.tv/?p=38796#comment-134979</guid>

					<description><![CDATA[Ich sehe da jetzt moralisch nicht per se ein Problem. Die Lebenserhaltungskosten sind eben sehr unterschiedlich und ein unangemessener niedriger Lohn in Deutschland, kann ein sehr hoher Lohn in Indien sein.

Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass eben nur bestimmte Dinge gut auf Fiverr funktionieren. Arbeiten die man sehr klar beschreiben kann und die nicht zu schwer sind. Sowas wie das Beispiel ist natürlich perfekt. Ich habe mir auch schon kompliziertere Sachen wie zum Beispiel ein 1 Minute langes animiertes Werbevideo machen lassen, dass hat dann aber auch 600€ gekostet (inklusive Voiceover und allem). Da komme ich mir dann auch nicht als Ausbeuter vor, ich glaube nicht, dass die da mehr als 10h-20h reininvestiert haben. Trotzdem immer noch günstiger als wenn ich das hier in Deutschland hätte machen lassen.

Ich mache mir auch wenig Sorgen, dass meine Arbeit als selbstständiger Softwareentwickler jetzt durch indische Softwareentwickler ersetzt wird. Dafür gibt es dann doch immer noch einen Bildungsunterschied, den man durchaus merkt. Und einen kulturellen Unterschied. Die wenigsten Inder sprechen Deutsch oder verstehen europäische kulturellen Feinheiten und bei komplizierteren Sachen ist es eben sehr wichtig, dass der Programmierer auch versteht was er da macht und warum.

Aber wenn ich einen Teil meiner weniger komplizierten und vor allen Dingen klar abgegrenzten Arbeit outsourcen kann, gut für meinen Kunden den ich einen besseren Preis anbieten kann, gut für mich da ich weniger stumpfsinnige Arbeit machen muss und gut für den Freelancer im Ausland, der für seine regionalen Verhältnisse einen guten Lohn bekommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe da jetzt moralisch nicht per se ein Problem. Die Lebenserhaltungskosten sind eben sehr unterschiedlich und ein unangemessener niedriger Lohn in Deutschland, kann ein sehr hoher Lohn in Indien sein.</p>
<p>Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass eben nur bestimmte Dinge gut auf Fiverr funktionieren. Arbeiten die man sehr klar beschreiben kann und die nicht zu schwer sind. Sowas wie das Beispiel ist natürlich perfekt. Ich habe mir auch schon kompliziertere Sachen wie zum Beispiel ein 1 Minute langes animiertes Werbevideo machen lassen, dass hat dann aber auch 600€ gekostet (inklusive Voiceover und allem). Da komme ich mir dann auch nicht als Ausbeuter vor, ich glaube nicht, dass die da mehr als 10h-20h reininvestiert haben. Trotzdem immer noch günstiger als wenn ich das hier in Deutschland hätte machen lassen.</p>
<p>Ich mache mir auch wenig Sorgen, dass meine Arbeit als selbstständiger Softwareentwickler jetzt durch indische Softwareentwickler ersetzt wird. Dafür gibt es dann doch immer noch einen Bildungsunterschied, den man durchaus merkt. Und einen kulturellen Unterschied. Die wenigsten Inder sprechen Deutsch oder verstehen europäische kulturellen Feinheiten und bei komplizierteren Sachen ist es eben sehr wichtig, dass der Programmierer auch versteht was er da macht und warum.</p>
<p>Aber wenn ich einen Teil meiner weniger komplizierten und vor allen Dingen klar abgegrenzten Arbeit outsourcen kann, gut für meinen Kunden den ich einen besseren Preis anbieten kann, gut für mich da ich weniger stumpfsinnige Arbeit machen muss und gut für den Freelancer im Ausland, der für seine regionalen Verhältnisse einen guten Lohn bekommt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marc		</title>
		<link>https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-134293</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2021 12:02:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://marc.tv/?p=38796#comment-134293</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://marc.tv/fiverr-ausprobiert/comment-page-1/#comment-134292&quot;&gt;Meike&lt;/a&gt;.

Trinkgeld gebe ich immer dann, wenn ich sehr zufrieden bin. Egal ob DHL, Pizzabote oder eben Fiverr. Das muss jeder selber wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf Meike.</p>
<p>Trinkgeld gebe ich immer dann, wenn ich sehr zufrieden bin. Egal ob DHL, Pizzabote oder eben Fiverr. Das muss jeder selber wissen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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